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Bürgermeister von Essen entschuldigt sich für Vorfall mit Taiwan-Flagge

25/07/2025 20:10
Redaktion: RTI Deutsch
Die Flagge bleibt hängen. Phillip Dormann, der Eigentümer der Praxis, zeigt sich solidarisch mit Taiwan und erklärt, dass die Flagge weiterhin „mit Stolz“ gezeigt werde. (Foto von 謝志偉粉絲頁 /Facebook)
Die Flagge bleibt hängen. Phillip Dormann, der Eigentümer der Praxis, zeigt sich solidarisch mit Taiwan und erklärt, dass die Flagge weiterhin „mit Stolz“ gezeigt werde. (Foto von 謝志偉粉絲頁 /Facebook)

Der Bürgermeister der Stadt Essen, Thomas Kufen, hat sich am 24. Juli offiziell bei Taiwan entschuldigt, nachdem ein städtischer Mitarbeiter den Eigentümer eines Gebäudes aufgefordert hatte, die taiwanische Flagge zu entfernen. Das Gebäude bzw. eine darin befindliche Physiopraxis dient während der Welt-Universitätsspiele 2025 als Basis für das taiwanische Team, das den 196 taiwanischen Athleten Trainingsmöglichkeiten, physiotherapeutische Behandlungen, Verpflegung und psychologische Betreuung zur Verfügung stellt. In einer E-Mail vom 22. Juli hatte die Stadtverwaltung fälschlicherweise Taiwan als Teil Chinas bezeichnet und sich auf Regeln der International University Sports Federation (FISU) bezogen, die die Verwendung von Flaggen Russlands und Belarus' verbieten. Taiwans Vertreter in Deutschland, Shieh Jhy-wey (謝志偉), protestierte umgehend per Email und forderte eine Entschuldigung.

Shieh wies in seiner Antwort darauf hin, dass die Stadtverwaltung kein Recht habe, die Flagge eines privaten Gebäudes zu beanstanden, und betonte, dass Taiwan ein demokratisches Land sei, das offiziell zu den Welt-Universitätsspielen eingeladen wurde. Er kritisierte die Formulierung "Taiwan-Region von China" und verwies auf die offizielle Liste der deutschen Bundesregierung, die den Begriff "Taiwan" verwendet. Essens Bürgermeister Kufen antwortete am nächsten Morgen und entschuldigte sich für die E-Mail, die ohne seine Genehmigung verschickt worden sei. Er versprach, dass städtische Mitarbeiter künftig die Namenskonventionen des deutschen Außenministeriums einhalten würden.

Shieh erklärte in einem ausführlichen Post auf seiner Facebookseite, dass Kufens schnelle und aufrichtige Entschuldigung den Vorfall abschließe. Die Flagge bleibt hängen.

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