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Rumänische Parlamentarierdelegation besucht Taiwan

18/08/2025 20:20
Redaktion: RTI Deutsch
Parlamentarierdelegation aus Rumänien besucht Taiwan (Foto: Außenministerium)
Parlamentarierdelegation aus Rumänien besucht Taiwan (Foto: Außenministerium)

Der rumänische Senator Cristian Ghinea, Co-Vorsitzender der Interparlamentarischen Allianz zu China (IPAC), ist am Samstag an der Spitze einer Delegation in Taiwan eingetroffen. Die sechsköpfige, parteiübergreifende Gruppe von Mitgliedern des Senats und der Abgeordnetenkammer Rumäniens hält sich vom 16. bis 21. August in Taiwan auf.

Laut Taiwans Außenministerium wird die Delegation während ihres Aufenthalts eine Reihe von Regierungsbehörden besuchen, darunter das Außen-, Finanz- und Landwirtschaftsministerium, die Kommission für Landesentwicklung, die Finanzaufsichtskommission, die Abteilung für internationalen Handel im Wirtschaftsministerium sowie die Behörde für Cybersicherheit im Digitalministerium. Außerdem sind Treffen mit dem Außenhandelsrat TAITRA, dem Verband für Internationale Wirtschaftszusammenarbeit, dem Forschungsinstitut für Industrietechnologie (ITRI), dem Wissenschaftspark Hsinchu und mehreren High-Tech-Unternehmen geplant.

Darüber hinaus sind Gespräche mit taiwanischen Nichtregierungsorganisationen und Experten zum Thema Bekämpfung von Desinformation und ausländischer Einflussnahme vorgesehen.

Cristian Ghinea war unter anderem Minister für Investitionen und europäische Projekte im rumänischen Kabinett sowie Mitglied des Europäischen Parlaments. Er hat sich öffentlich für eine engere Zusammenarbeit Rumäniens mit Taiwan ausgesprochen.

Das Außenministerium betonte, Taiwan und Rumänien stünden beide an vorderster Front gegenüber der Ausbreitung autoritärer Systeme und teilten Werte wie Demokratie, Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. Beide Länder hätten großes Potenzial für Kooperationen in den Bereichen Wirtschaft, Handel, Industrie und Technologie. Man werde daher die bilateralen Beziehungen weiter ausbauen.

Eric Jiun-Yaw Huang (黃鈞耀), Direktor der Europaabteilung im Außenministerium, erklärte: „Das Außenministerium hofft, die Interaktion und Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Ländern weiter zu fördern.“

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