Die 14. Asiatische Tierschutzkonferenz (Asia for Animals Conference) hat am Montag in Taiwan begonnen. Präsident Lai Ching-te (賴清德) betonte bei der Eröffnungsrede, dass ein großartiges Land nicht nur die Sicherheit seiner Bürger schützen, sondern auch Mitgefühl und Respekt für alle Lebewesen zeigen sollte. Ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier sei ein wichtiger Grundstein einer guten Gesellschaft. Die Konferenz, die erstmals in Taiwan stattfindet, bringt internationale Experten zusammen, um Themen wie den Umgang mit streunenden Tieren, den Schutz von Wildtieren und die Nutzung von Tieren in der Wirtschaft zu diskutieren.
Präsident Lai hob hervor, dass Taiwan in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte im Tierschutz gemacht habe. Dazu zählen humane Maßnahmen zur Reduzierung streunender Tiere, die Wiederherstellung von Lebensräumen für Wildtiere und der Kampf gegen illegalen Handel. Er betonte, dass Taiwan weiterhin daran arbeite, ein tierfreundliches Land zu werden. Lai teilte zudem eine persönliche Geschichte und erzählte, wie er im vergangenen Jahr einen dreibeinigen Hund namens "Ban Ban" aus einem Tierheim in Pingtung adoptiert habe, um mit gutem Beispiel voranzugehen und die Bedeutung von Tierschutz und Adoption zu unterstreichen.
Er erklärte, dass Taiwan bereit sei, mehr Verantwortung im internationalen Tierschutz zu übernehmen und durch die Konferenz neue Partnerschaften zu knüpfen. Die Veranstaltung soll dazu beitragen, Taiwans Engagement für den Schutz von Tieren auf ein neues Niveau zu heben.
Auch die ehemalige Präsidentin Tsai Ing-wen (蔡英文) ist für ihr besonderes Verhältnis zu Tieren bekannt. Sie adoptierte mehrere Katzen, darunter Think Think (想想) und Ah Tsai (阿才), sowie drei ehemalige Blindenhunde. Mit ihren Adoptionsgeschichten setzte sie ein Zeichen für Tierschutz und ermutigte die Bevölkerung, ebenfalls Tieren aus dem Tierschutz ein Zuhause zu geben.