Der sächsische Wirtschaftsminister Dirk Panter führte in der vergangenen Woche eine Delegation nach Taipei, um dort an der Halbleitermesse SEMICON teilzunehmen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland sagte er gegenüber der Deutschen Presse Agentur (dpa), die Reise nach Taiwan sei eine gute und wichtige Reise gewesen. Dass sich der taiwanische Halbleiterhersteller TSMC entschieden hatte, in Dresden eine Fabrik zu bauen, würde eine “besondere Strahlkraft” für Sachsen bringen und werde weitere internationale Investitionen anziehen.
Panter sagte, Taiwan sei das globale Zentrum für Halbleiter. Deutschland könne an vielen Stellen von Taiwan lernen. Bei seinem Besuch in Taiwan habe er nicht nur an der Halbleitermesse SEMICON teilgenommen, sondern auch mehrere taiwanische Tech-Unternehmen besucht, darunter auch Foxconn. Der Besuch habe nicht wenige konkrete Ergebnisse gebracht. So würde der TSMC Zulieferer TSC planen, 2026 einen Standpunkt in Dresden einzurichten, um das dortige TSMC-Werk und andere europäische Kunden zu unterstützen.
Deutschland und Europa würden in den letzten Jahren aktiv die Autonomie in der Halbleiterlieferkette vorantreiben, so Panter weiter. Sachsen stelle dabei den zentralen Halbleiter-Knotenpunkt in Europa dar.
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