Nach dem Tod der berühmten britischen Schimpansenforscherin und Umweltschützerin Dr. Jane Goodall hat der taiwanische Präsident Lai Ching-te (賴清德) ihr am heutigen Donnerstag in einem facebook-Post gedacht.
Während seiner Amtszeit als Bürgermeister von Tainan sei er mit Jane Goodall am Ufer des Erren-Flusses (二仁溪) spazieren gewesen. Sie hatte ihm von ihrer Hoffnung erzählt, dass dieser Fluss von seiner Quelle bis zu seiner Mündung von “Engeln” geschützt wird. Im Laufe der Jahre habe die taiwanische Regierung ihren Fokus auf Umweltschutz und Klimawandel beibehalten und die Umweltbildung gefördert, in der Hoffnung, mehr “Engel” der Natur zu schaffen.
Jane Goodall starb am gestrigen Mittwoch (1. Oktober) im Alter von 91 Jahren. Mit Taiwan verbindet sie eine lange Geschichte. 1996 besuchte sie erstmals Taiwan und führte dort das von ihr gegründete Roots & Shoots Program ein. 1998 wurde in Taiwan dann ein Büro des Jane-Goodall-Instituts eröffnet. Seither arbeitete das Institut mit über 1000 taiwanischen Schulen zusammen, um junge Umweltschützer auszubilden. Noch im Juni dieses Jahres hatte Jane Goodall Taiwan zum 18. Mal besucht und junge Menschen ermuntert, nicht die Hoffnung aufzugeben.