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Cyberangriff auf RTI: Ermittlungen gegen drei Verdächtige

14/10/2025 19:58
Redaktion: RTI Deutsch
Radio Taiwan International (Foto: RTI)
Radio Taiwan International (Foto: RTI)

Taipei – 14. Oktober 2025. Die Staatsanwaltschaft Taipeh ermittelt gegen zwei Mitarbeiter und einen externen Auftragnehmer von Radio Taiwan International (RTI) wegen eines Hackerangriffs auf die RTI-Website am 11. September. Ein weiterer Angriff war offenbar für den Nationalfeiertag am 10. Oktober geplant.

Die Verdächtigen – ein Techniker (Wu), ein Manager (Yueh) und ein Auftragnehmer (Huang) – wurden nach Durchsuchungen mehrfach verhört. Yueh wurde gegen Kaution freigelassen und darf Taiwan nicht verlassen. Für Wu und Huang beantragte die Staatsanwaltschaft U-Haft, das Gericht setzte jedoch Kautionen fest, wogegen die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt hat. 

RTI hat die beiden Mitarbeiter suspendiert und Strafanzeige wegen Vertrauensbruch, Sachbeschädigung und Cyberkriminalität gestellt. Zudem ist eine Zivilklage wegen Imageschadens geplant.

Radio Taiwan International (RTI) hat in Bezug auf Cyberangriffe auf die offizielle Website von Radio Taiwan International (RTI) eine Erklärung veröffentlicht:

In Bezug auf den Fall der böswilligen Infiltration und Beschädigung der offiziellen Website von RTI bedankt sich der Sender bei der Polizei von Taipei und der Staatsanwaltschaft Taipei für deren engagierte Ermittlungen, ihr entschlossenes Handeln und ihre rasche Reaktion, mit der ein sicherheitsrelevanter Vorfall auf nationaler Ebene verhindert werden konnte. RTI wird weiterhin umfassend mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten, um die strafrechtliche Verantwortung der Beteiligten zu klären, rechtswidriges Verhalten konsequent zu verfolgen und so die Sicherheit der kritischen nationalen Infrastrukturen zu schützen sowie den Auftrag von RTI zu verteidigen, Taiwans Stimme international zu Gehör zu bringen.

Die betreffenden Mitarbeiter wurde bereits vom Dienst suspendiert. Zudem wurde die Cybersicherheits-Firewall des Senders weiter verstärkt. RTI hat außerdem Anwälte beauftragt, gegen die betreffenden Personen wegen des Verdachts auf Untreue, Sachbeschädigung und Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit von Computersystemen gemäß den geltenden Gesetzen Klage einzureichen. Der Sender fordert die Justiz- und Ermittlungsbehörden auf, die Untersuchungen fortzuführen und zu prüfen, ob hinter der Tat weitere Mittäter oder externe Einflüsse stehen.

Hinsichtlich der durch die Störung der Website entstandenen Schäden am Ruf und Vermögen des Senders wurde eine Schadensaufstellung erstellt, auf deren Grundlage zu gegebener Zeit zivilrechtliche Schadenersatzforderungen geltend gemacht werden.

Abschließend betont RTI erneut, dass der Sender als Teil der kritischen Infrastruktur des alndes keinen Angriffen oder Eingriffen ausgeliefert sein darf. RTI dankt der Polizei und der Staatsanwaltschaft von Taipei für ihr entschlossenes und zügiges Vorgehen, durch das die am Nationalfeiertag beabsichtigte Beeinträchtigung der internationalen Sendungen des Senders abgewendet werden konnten. Künftig wird RTI die Überwachung und den Schutz der Informationssicherheit weiter stärken. RTI fordert eine strenge Bestrafung all jener, die die Sicherheit der Kommunikations- und Rundfunkinfrastruktur des Landes gefährden.

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