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Taiwan setzt auf „Thinktank-Diplomatie“

31/10/2025 17:52
Redaktion: RTI Deutsch
ußenminister Lin Chia-lung (林佳龍) betonte nach seinen jüngsten Besuchen in den Niederlanden und Polen, dass Kooperationen mit internationalen Denkfabriken neue Wege eröffnen, um Taiwans Stimme in der Weltpolitik zu stärken.
ußenminister Lin Chia-lung (林佳龍) betonte nach seinen jüngsten Besuchen in den Niederlanden und Polen, dass Kooperationen mit internationalen Denkfabriken neue Wege eröffnen, um Taiwans Stimme in der Weltpolitik zu stärken.

Taiwan setzt künftig auf sogenannte Thinktank-Diplomatie“ (智庫外交) in den vergangenen Monaten deutlich ausgebaut. Wie Radio Taiwan International heute berichtete, will das Außenministerium diesen Ansatz künftig zu einem festen Bestandteil seiner Strategie der „umfassenden Diplomatie“ machen, einem Konzept, das unterschiedliche außenpolitische Mittel wie Werte-, Allianzen- und Wirtschaftsdiplomatie miteinander verknüpft, um Taiwans internationale Präsenz zu stärken. Außenminister Lin Chia-lung (林佳龍) betonte nach seinen jüngsten Besuchen in den Niederlanden und Polen, dass Kooperationen mit internationalen Denkfabriken neue Wege eröffnen, um Taiwans Stimme in der Weltpolitik zu stärken.

Das Konzept beruht auf drei Säulen: der Umwandlung der Diplomatenakademie in ein forschungsorientiertes Thinktank-Zentrum, der Teilnahme hochrangiger Regierungsvertreter an internationalen Foren sowie dem Austausch mit ausländischen Forschungseinrichtungen in Taiwan. Lin hatte kurz nach seinem Amtsantritt im Mai vergangenen Jahres angeordnet, die staatliche „Akademie für Diplomatie und internationale Angelegenheiten“ (外交及國際事務學院) stärker in den internationalen Dialog einzubinden. Ziel sei es, nicht nur Nachwuchsdiplomaten auszubilden, sondern auch außenpolitische Expertise zu bündeln und Forschung zu vernetzen.

Neben dieser institutionellen Reform setzt Lin auf persönliche Präsenz im Ausland. Im September trat er beim „The Hague Centre for Strategic Studies“ in den Niederlanden und beim „Warsaw Security Forum“ in Polen auf. Diese Reisen gelten als Zeichen eines wachsenden diplomatischen Spielraums in Europa. Zudem bietet die Thinktank-Diplomatie laut Beobachtern Möglichkeiten, politische Blockaden durch die Volksrepublik China zu umgehen.

Zuletzt empfing Lin am 30. Oktober eine Delegation des US-amerikanischen Thinktanks Atlantic Council, angeführt vom litauischen Ex-Außenminister Gabrielius Landsbergis, der sich damals für die Eröffnung der taiwanischen Vertretung in Vilnius eingesetzt hatte. Nach Einschätzung des Außenministeriums stärkt der Austausch mit solchen Institutionen die internationale Aufmerksamkeit für Taiwans Sicherheit und unterstreicht die Unterstützung demokratischer Partner weltweit.

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