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KMT-Vorsitzende Cheng Li-wun in Kritik für teilnahme an Gedenkfeier

10/11/2025 18:38
Redaktion: RTI Deutsch
Die neue Vorsitzende der Kuomintang (KMT), Cheng Li-wun (鄭麗文), steht wegen ihrer Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Weißen Terrors in Kritik, bei der auch einem ehemaligen Spion für die Kommunistischen Partei Chinas, Wu Shi (吳石), gedacht wurde. (Foto: CNA)
Die neue Vorsitzende der Kuomintang (KMT), Cheng Li-wun (鄭麗文), steht wegen ihrer Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Weißen Terrors in Kritik, bei der auch einem ehemaligen Spion für die Kommunistischen Partei Chinas, Wu Shi (吳石), gedacht wurde. (Foto: CNA)

Die neue Vorsitzende der Kuomintang (KMT), Cheng Li-wun (鄭麗文), steht wegen ihrer Teilnahme an einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des Weißen Terrors in Kritik, bei der auch einem ehemaligen Spion für die Kommunistischen Partei Chinas, Wu Shi (吳石), gedacht wurde.

Wu Shi war KMT-Offizier und stellvertretender Generalstabschef im Verteidigungsministerium der Republik China und nach seiner Ankunft in Taiwan als Spion für die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) tätig. Er soll der KPCh wichtige militärische Informationen zu Verteidigungsplänen der KMT-Truppen geliefert haben, was laut einem Bericht des Kontrollhofs aus dem Jahre 2019 maßgeblich zum Sieg der KPCh im chinesischen Bürgerkrieg beitrug.

Bei der Gedenkveranstaltung im Machangding Memorial Park in Taipei wurde ein Foto von ihm neben denen von Opfern des Weißen Terrors gezeigt. Auch wurde er in der Veranstaltungsbroschüre als „Märtyrer“ bezeichnet. „Die Opfer von Wu Shi, Zhu Feng (朱楓) und anderen Märtyrern markieren den Beginn des Weißen Terrors in Taiwan in den 1950er Jahren.“, hieß es in einem  Abschnitt zu der kürzlich in China erschienen TV-Serie „Silent Honor“ (沉默的榮耀), die vom chinesischen Bürgerkrieg handelt.

Cheng erklärte jedoch, sie habe die Einladung angenommen, um den Opfern des weißen Terrors zu gedenken und sich für Frieden auszusprechen. Es sei nicht ihr Ziel gewesen, ehemalige Spione zu ehren. Die Gedenkveranstaltung finde seit über dreißig Jahren statt und habe noch nie Wu Shi gedacht. Die Veranstalter hätten ihr zudem im Voraus telefonisch erklärt, Wu Shi sei keine Hauptfigur der Veranstaltung.

Taiwans Festlandkommission kritisierte Chengs Auftritt als „ernsthafte Beleidigung der Nation“. Pro-Unabhängigkeitsgruppen warnten zudem, dass die Teilnahme einer führenden KMT-Politikerin an einer Veranstaltung, auf der Wu Shi als „Märtyrer“ dargestellt wird, den Narrativen der KPCh Vorschub leisten könnte.

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