Taipei – 11. November 2025. Der Rat für Meeresangelegenheiten arbeitet laut Medienberichten vom Dienstag im Rahmen eines neuen Abkommens mit dem Habibie Center mit Indonesien zusammen, um das Problem der Meeresverschmutzung anzugehen.
Die Regierungsbehörde hat laut CNA eine Absichtserklärung mit der in Jakarta ansässigen Denkfabrik unterzeichnet, um gemeinsame Forschungsarbeiten durchzuführen und politische Änderungen zur Bekämpfung der Plastikverschmutzung in Indonesien zu empfehlen. Beide Seiten planen, die Ergebnisse zu veröffentlichen und der indonesischen Regierung zur Prüfung vorzulegen.
Die Vereinbarung folgte auf einen Besuch von drei Vertretern des Rates für Meeresangelegenheiten in Indonesien vom 4. bis 7. November. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Verschmutzung der indonesischen Gewässer durch Plastik und andere Abfälle zu reduzieren.
Indonesien hat sich zum Ziel gesetzt, die Plastikverschmutzung der Meere bis 2025 um 70 % zu reduzieren, aber Studien schätzen, dass immer noch etwa 484.000 Tonnen pro Jahr in den Ozean gelangen. Forscher haben auch nachverfolgt, wie indonesisches Plastik den Indischen Ozean überquert und in weniger als einem Jahr Südafrika erreicht.
Durch das Abkommen plant Taiwan auch, Praktiken der Kreislaufwirtschaft weiterzugeben, um umweltfreundliche Maßnahmen in anderen Ländern zu unterstützen.