Taiwans Premierminister Cho Jung-tai (卓榮泰) hat Japan für seine klare Haltung zur Stabilität in der Taiwanstraße gedankt. Beim heutigen Empfang von Shuzo Sumi, dem Vorsitzenden der Japan-Taiwan Exchange Association (Japans Organisation für die Beziehungen zu Taiwan mit Sitz in Tokyo), hob Cho besonders die Äußerungen von Premierministerin Sanae Takaichi vom 7. November hervor. Er betonte, dass Japan trotz externen Drucks an seinen Kernwerten festhalte, was die gemeinsamen demokratischen Prinzipien beider Nationen unterstreiche.
Die politische Geste gegenüber Japan war emotional. Premierminister Cho betonte, Takaichis Position zur regionalen Friedenssicherung habe tief bewegt. Cho sagte: „Besonders die jüngsten Äußerungen von Premierministerin Takaichi zur Stabilität und zum Frieden in der Taiwanstraße haben uns sehr, sehr bewegt. Dies steht für Gerechtigkeit und Frieden. Wir drücken Premierministerin Takaichi, der japanischen Regierung und dem Volk unseren sehr, sehr großen Dank aus, dass sie unter solch hohem Druck weiterhin an dieser Gerechtigkeit und diesem Frieden festhalten.“
Zum Abschluss betonte der Vorsitzende Shuzo Sumi, der das Amt erst im Juni übernommen hatte, es gäbe definitiv die Möglichkeit, die taiwanisch-japanischen Beziehungen weiter voranzutreiben und die Zusammenarbeit auf eine neue Ebene zu heben.