Der heutige Mittwoch (10. Dezember) ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Der taiwanische Präsident Lai Ching-te (賴清德) hat am Vormittag an der Verleihung des 20. Asian Democracy and Human Rights Award im Taipei Guest House teilgenommen. In diesem Jahr ging der Preis an die Indonesian Legal Aid and Human Rights Association (PBHI). Diese setze sich in schwierigen Zeiten für den Schutz von Menschenrechten ein, so Präsident Lai.
Er betonte, Taiwan werde weiterhin Menschenrechte durch konkrete Maßnahmen stärken. Im Angesicht des derzeitigen weltweiten Rückgangs der Demokratie und eskalierender geopolitischer Konflikte sei die Wahrung von Demokratie und Freiheit zu einer dringenden Notwendigkeit geworden. Er hoffe, dass sich Menschen aller Regionen, Nationen und politischen Richtungen zusammenschließen, um universelle Werte zu verteidigen.
Taiwan habe auf seinem Weg der Demokratisierung Herausforderungen wie autoritäre Herrschaft und soziale Unruhen überwunden. Der September dieses Jahres habe den historischen Meilenstein markiert, dass die Tage seit Aufhebung des Kriegsrechtes nun die Zeit unter Kriegsrecht übersteigen. Das symbolisiere, dass Freiheit und Demokratie in Taiwan Wurzeln geschlagen haben und gedeihen.