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CIER prognostiziert Wirtschaftswachstum von 4,14 Prozent für 2026

19/01/2026 18:23
Redaktion: RTI Deutsch
 Der Vorsitzende des Chung-Hwa Institus für Wirtschaftsforschung (CIER), Lien Hsien-ming, stellt die neusten Wirtschaftsprognosen des Instituts vor. (Foto: RTI)
Der Vorsitzende des Chung-Hwa Institus für Wirtschaftsforschung (CIER), Lien Hsien-ming, stellt die neusten Wirtschaftsprognosen des Instituts vor. (Foto: RTI)

Das Chung-Hua Institut für Wirtschaftsforschung (CIER) erwartet für das Jahr 2026 ein Wirtschaftswachstum von 4,14 Prozent. Dies teilte das Institut heute mit. Angetrieben werde das Wachstum Taiwans von der starken Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz (KI).

In dieser Prognose seien die Vereinbarungen aus den kürzlich abgeschlossenen Verhandlungen zwischen den USA und Taiwan noch nicht berücksichtigt, erklärte der Vorsitzende des CIER, Lien Hsien-ming (連賢明), bei einer Pressekonferenz. Die Handelsvereinbarungen mit den USA könnten das Wirtschaftswachstum zusätzlich ankurbeln, so Lien.

Für 2025 schätzt das Institut das Wirtschaftswachstum auf 7,43 Prozent, etwas höher als die Schätzung der Behörde für Haushalt, Rechnungswesen und Statistik (DGBAS) von 7,37 Prozent.

Mit Blick auf 2026 rechnet das Institut damit, dass die Nachfrage nach KI-Hardware robust bleibt und damit die entsprechenden Importe und Exporte stützt.

Den Anstieg des Verbraucherpreisindex schätzt das CIER im Jahr 2026 auf 1,64 Prozent, begründet durch stabile weltweite Rohstoffpreise und sinkende Ölpreise.

Zu den Handelsvereinbarungen zwischen Taiwan und den USA erklärte Lien Hsien-ming, dass das Zollabkommen voraussichtlich Taiwans traditionelle Industrien, den Technologiesektor und Investitionen begünstigen werde. Niedrigere US-Zölle würden es den traditionellen Industrien ermöglichen, fairer zu konkurrieren, während die Beseitigung der Unsicherheit über mögliche Halbleiterzölle die Aussichten für Technologieinvestitionen verbessere.

Eine engere Zusammenarbeit zwischen den USA und Taiwan in strategischen Industrien werde zudem Start-ups und aufstrebenden Branchen zugutekommen, so Lien.

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