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Sächsische Hochschulen und Taipei Tech vertiefen Zusammenarbeit

23/01/2026 16:20
Redaktion: RTI Deutsch
Vertreter aus dem Freistaat Sachsen und der National Taipei University of Technology (Taipei Tech) beim gemeinsamen Gruppenfoto anlässlich des Besuchs in Taipei. (Foto: Taipei Tech)
Vertreter aus dem Freistaat Sachsen und der National Taipei University of Technology (Taipei Tech) beim gemeinsamen Gruppenfoto anlässlich des Besuchs in Taipei. (Foto: Taipei Tech)

Im Fahrwasser der geplanten Chipfabrik des taiwanischen Marktführers TSMC in Dresden vertiefen Taiwan und der Freistaat Sachsen ihre akademische Zusammenarbeit. Eine Delegation zweier sächsischer Hochschulen besuchte am Freitag die National Taipei University of Technology (Taipei Tech), um eine engere Vernetzung von Forschung und Industrie in den Bereichen Halbleitertechnologie und Künstliche Intelligenz (KI) voranzutreiben. Ziel ist der Aufbau einer langfristigen Partnerschaft, die das Dresdner Halbleitercluster direkt mit der taiwanischen High-Tech-Ausbildung verknüpft.

Wie die Taipei Tech bekanntgab, empfing die Universität Vertreter der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) sowie der Hochschule Zittau/Görlitz (HSZG). Begleitet wurde die Gruppe von Dr. Josef Goldberger, dem Leiter des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen für Wissenschaft und Technologie in Taipei. Der Besuch unterstreicht die Strategie des Bundeslandes, die durch die TSMC-Investition entstandene Dynamik zu nutzen, um internationale Forschungsallianzen über institutionalisierte Plattformen zu festigen.

Im Zentrum der Gespräche standen konkrete Maßnahmen zur Talentförderung. Geplant sind die Einführung von Doppelabschluss-Programmen (Double Degrees) sowie die Unterzeichnung neuer Kooperationsvereinbarungen auf Hochschulebene. Josef Goldberger warb dabei für die diversen Stipendien- und Förderprogramme Sachsens, die sowohl für taiwanische Studierende als auch für Dozenten kurzfristige Forschungsaufenthalte oder langfristige Austauschprogramme ermöglichen sollen.

Prof. Pai Tun-wen (白敦文) vom Institut für Informatik der Taipei Tech hob die strukturelle Ähnlichkeit der Partner hervor. Der in Deutschland etablierte Ansatz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW), der auf Praxisnähe und Industrietransfer setze, decke sich ideal mit der Ausbildungsphilosophie der Taipei Tech. Künftige Kooperationsfelder sieht Pai vor allem in der Mikroelektronik, der Cybersicherheit und bei intelligenten Systemen. Durch gemeinsame Labore und Projekte sollen Studierende frühzeitig Innovationskompetenzen in internationalen Teams entwickeln.

Hintergrund der Initiative ist die Expansion von TSMC nach Europa. Seit der Ankündigung des Konzerns, im "Silicon Saxony" eine Fertigungsstätte zu errichten, rücken Halbleitertechnik und KI-Anwendungen in den Fokus der deutsch-taiwanischen Beziehungen. Die Kooperation zwischen den sächsischen Hochschulen und der Taipei Tech soll sicherstellen, dass der steigende Bedarf an hochspezialisierten Fachkräften in beiden Regionen gedeckt werden kann.

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