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Milliarden-Deal für KI: Micron kauft Werk in Taiwan

30/01/2026 18:15
Redaktion: RTI Deutsch
Lai hob hervor, dass Micron als größter ausländischer Investor in Taiwan eine Schlüsselrolle für den lokalen Arbeitsmarkt und den Technologietransfer spiele.
Lai hob hervor, dass Micron als größter ausländischer Investor in Taiwan eine Schlüsselrolle für den lokalen Arbeitsmarkt und den Technologietransfer spiele.

Der US-Speicherchip-Hersteller Micron Technology weitet seine Präsenz in Taiwan massiv aus und stärkt damit die strategische Allianz zwischen Washington und Taipei im Technologiesektor. Bei einem Treffen mit Micron-CEO Sanjay Mehrotra im Präsidialamt würdigte Präsident Lai Ching-te (賴清德) am 29. Januar die Bedeutung des US-Konzerns für Taiwan. Anlass des Gesprächs war die Ankündigung Microns von Mitte Januar, für rund 1,8 Milliarden US-Dollar ein Werk des taiwanischen Auftragsfertigers PSMC (Powerchip Semiconductor Manufacturing Corp.) im Industriepark Tongluo zu übernehmen.

Lai hob hervor, dass Micron als größter ausländischer Investor in Taiwan eine Schlüsselrolle für den lokalen Arbeitsmarkt und den Technologietransfer spiele. In den vergangenen 30 Jahren habe das Unternehmen insgesamt über 1,2 Billionen NTD (rund 32 Milliarden Euro) in den Standort investiert und mehr als 10.000 Fachkräfte beschäftigt. Die Regierung werde diese Partnerschaft weiter unterstützen, unter anderem durch Förderprogramme des Wirtschaftsministeriums, um die Entwicklung und Fertigung von High Bandwidth Memory (HBM), einer unverzichtbaren Komponente für moderne KI-Anwendungen, in Taiwan zu beschleunigen.

Der Präsident ordnete die Investition auch geopolitisch ein. Die Übernahme der PSMC-Anlage markiere eine neue Qualität der Zusammenarbeit: Micron baue nicht nur eigene Kapazitäten auf, sondern integriere sich durch die Kooperation mit lokalen Unternehmen tiefer in das taiwanische Ökosystem. Dies geschehe vor dem Hintergrund fortschreitender Handelsgespräche zwischen Taiwan und den USA, die darauf abzielen, Investitionshemmnisse abzubauen und die Lieferkettenresilienz zu erhöhen.

Abschließend betonte Lai die Synergieeffekte im Wettbewerb um die Vorherrschaft bei Künstlicher Intelligenz. Taiwan werde Micron dabei unterstützen, technologisch weiter zur internationalen Spitze aufzuschließen, während die US-Investitionen Taiwans Position als Weltmarktführer bei KI-Chips festigten. In einer Ära, in der Rechenleistung und Speichertechnologie untrennbar verbunden seien, garantiere die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und den USA nicht nur technologischen Vorsprung, sondern auch wirtschaftlichen Wohlstand für beide Seiten, so das Staatsoberhaupt.

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