Taiwan und die USA haben am 27. Januar beim sechsten Economic Prosperity Partnership Dialogue (EPPD) die Zusammenarbeit zu kritischen Mineralien auf die Agenda gesetzt. Das Außenministerium teilte heute mit, die Gespräche hätten viele Ergebnisse gebracht. Beide Seiten wollen auf dieser Basis mit internationalen Partnern sichere und widerstandsfähige Lieferketten aufbauen. Sprecher Hsiao Kuang‑wei (蕭光偉) sagte, man habe auch über die KI‑Lieferkette gesprochen sowie eine gemeinsame Erklärung zur wirtschaftlichen Sicherheit unterzeichnet.
Zu den Partnern Taiwans zählen neben den USA vor allem Kanada und Australien. Außenminister Lin Chia‑lung (林佳龍) habe bei Treffen mit kanadischen Politikern eine Ausweitung der Zusammenarbeit auf kritische Mineralien befürwortet. Mit Australien besteht laut Hsiao ein fester Austausch im Rahmen der Energie‑ und Rohstoffkonsultationen; die jüngste Runde befasste sich mit Gasversorgung, Wasserstoff, kritischen Mineralien und Batterie‑Investitionen, zudem wurde das Memorandum über die Zusammenarbeit im Energie‑ und Rohstoffbereich verlängert.
Die Regierung betont als Ziel, Taiwan international breiter zu verankern: in Taiwan verankert, global aufgestellt und weltweit vermarktet. Das Außenministerium kündigte an, mit gleichgesinnten Partnern die Kooperation zu kritischen Mineralien weiter zu vertiefen, um robuste Lieferketten zu sichern.