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Chinas Grauzonen-Schikanen erfordern verstärkte Küstenwache und neue Taktiken 

04/02/2026 18:49
Redaktion: RTI Deutsch
Am 4. Februar gab die  Vorsitzende der Kommission für Ozeanangelegenheiten, Kuan Bi-ling, dem Moderator der RTI-Sendung „Im Dienste des Volkes“, ein Interview. Darin erklärte sie, dass die Fähigkeiten und Erfahrungen der Küstenwachenverwaltung im Umgang mit Belästigungen in Grauzonen zu den besten weltweit zählen und von Ländern rund um den Globus nachgeahmt würden. (Foto: Yang Jen-hsiang 楊仁翔 )
Am 4. Februar gab die Vorsitzende der Kommission für Ozeanangelegenheiten, Kuan Bi-ling, dem Moderator der RTI-Sendung „Im Dienste des Volkes“, ein Interview. Darin erklärte sie, dass die Fähigkeiten und Erfahrungen der Küstenwachenverwaltung im Umgang mit Belästigungen in Grauzonen zu den besten weltweit zählen und von Ländern rund um den Globus nachgeahmt würden. (Foto: Yang Jen-hsiang 楊仁翔 )

Die Vorsitzende der Kommission für Ozeanangelegenheiten, Kuan Bi‑ling (管碧玲), hat heute (04.) in einer RTI‑Sendung mit Moderator Yang Hsien‑hung (楊憲宏) erklärt, dass Chinas anhaltende Grauzonen‑Aktionen eine schnellere Aufstockung der Küstenwache und angepasste Einsatzweisen nötig machen. Taiwan bleibe zugleich verpflichtet, illegale Fischerei zu bekämpfen und Schutzaufgaben im Pazifik zu übernehmen, denn es ist Mitglied internationaler Fischerei‑Organisationen (IFO). Laut Kuan umfasst die Küstenwache über 8.000 Soldatinnen und Soldaten für Küstenschutz, Kontrollen und Rettung; die seegestützte Durchsetzung liege vor allem bei polizeilich ausgebildeten Seepolizisten.

Kuan sagte, die Grauzonen‑Belästigung von seiten Chinas sei rund um die taiwanischen Inseln Kinmen, Matsu und Dongsha zur Routine geworden. Dringen chinesische Schiffe in Sperr‑ und Verbotszonen ein, müsse Taiwan die Schiffe jeweils einzeln überwachen und abdrängen, was viel Personal und Zeit koste. Früher überwachten die Strafverfolgungsbehörden im Seegebiet größere Fischerboote und Handelsschiffe; da die Schikanen nun aber in Form von Schmuggel im kleinen Stil auftreten, müssen sie die bisherigen Überwachungs- und Aufklärungsmaßnahmen anpassen, so Kuan. Erfahrungen aus Taiwan gälten inzwischen als Vorbild, etwa beim Schutz von Unterseekabeln, der vom Zivilfall zur Aufgabe der nationalen Sicherheit aufgewertet worden sei und durch eine neue Gesetzgebung mittlerweile international Beachtung finde.

Zur Lage auf hoher See verwies Kuan auf Bewegungsprofile von 41 chinesischen Forschungs‑ und Vermessungsschiffen: Pekings Ambitionen reichten über die erste Inselkette hinaus bis zur zweiten Inselkette und in globale Gewässer, mit Fahrten östlich und westlich von Guam sowie nördlich und südlich von Hawaii. Das passe zu Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinpings (習近平) Anspruch auf eine "maritime Großmacht". Vor dem Hintergrund höherer Lastenteilung in der US‑Sicherheitsstrategie seit Trumps Amtsantritt plädiere sie für neue regionale Strategien und gemeinsame Verantwortung – je stärker China werde, desto mehr müsse Taiwan Tempo aufnehmen.

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