Der taiwanische Präsident Lai Ching-te hat sich am heutigen Donnerstag zum Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping geäußert. Bei dem Gespräch sprachen Xi und Trump auch über Taiwan. Chinesischen Staatsmedien zufolge soll Xi dabei betont haben, dass Taiwan-Thema sei das wichtigste Thema in den US-Chinesischen Beziehungen. Die USA sollten unbedingt “bedacht” sein im Umgang mit Waffenverkäufen an Taiwan.
US-Präsident Donald Trump schrieb im Anschluss in einem Post auf Truth Social, er habe ein “exzellentes Telefongespräch” mit Präsident Xi geführt und freue sich auf seine Chinareise im April.
Am Rande einer Veranstaltung der Textilindustrie in Changhua sagte der taiwanische Präsident Lai gegenüber Medienvertretern, Taiwan verfolge die Beziehungen zwischen den USA und China seit jeher aufmerksam. Gleichzeitig bestünden zwischen Taiwan und den USA auch hervorragende Kommunikationskanäle.
Nach dem Gespräch zwischen Trump und Xi seien im Bezug auf die Chinesisch-Taiwanisch-Amerikanischen Beziehung vier Sachen unverändert, so Lai: Die Republik China und die Volksrepublik China seien einander gegenseitig nicht untergeordnet und der Fakt, dass Taiwan kein Teil der Volksrepublik China ist, bleibe weiterhin unverändert.
Zweitens seien US-Amerikanischen Garantien und Versprechen auf Grundlage des Taiwan Relations Act und den “sechs Zusicherungen” unverändert. Ebenfalls unverändert seien die US-Ausrichtung auf die Bewahrung von Frieden im Indopazifik sowie die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und den USA in unterschiedlichen Bereichen.