Taiwans Kommission für Festlandangelegenheiten verurteilt die politische Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas und die Hongkonger Regierung unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit auf das Schärfste. Die Kommission fordert die sofortige Freilassung von Jimmy Lai
Ein Gericht in Hongkong hat den Medienunternehmer und Demokratieaktivisten Jimmy Lai zu einer Haftstrafe von 20 Jahren verurteilt. Der 78-Jährige war im Dezember wegen Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften und der Veröffentlichung aufrührerischer Publikationen schuldig gesprochen worden.
Taiwans Kommission für Festlandangelegenheiten rief außerdem die Bevölkerung Taiwans dazu auf, aus den schmerzhaften Erfahrungen Hongkongs zu lernen und die eigenen hart erkämpften Freiheiten zu verteidigen. Auch die internationale Gemeinschaft solle wachsam gegenüber Chinas Untergrabung der Menschenrechte sein und gemeinsam mit Taiwan die vorderste Frontlinie von Freiheit und Demokratie schützen.