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Taiwan weist Chinas Aussagen bei der Münchner Sicherheitskonferenz zurück

16/02/2026 18:44
Redaktion: RTI Deutsch
Der chinesische Außenminister Wang Yi auf der Münchner Sicherheitskonferenz (Foto: AFP)
Der chinesische Außenminister Wang Yi auf der Münchner Sicherheitskonferenz (Foto: AFP)

Taiwans Außenminister Lin Chia-lung (林佳龍) hat die Äußerungen des chinesischen Außenministers Wang Yi während der Münchner Sicherheitskonferenz, wonach Taiwans Souveränität zu China gehöre, entschieden zurückgewiesen.

Außenminister Lin betonte, dass die Republik China (Taiwan) ein unabhängiger und souveräner Staat sei. Die Republik China (Taiwan) und die Volksrepublik China seien einander nicht untergeordnet. Weder aufgrund historischer Tatsachen noch angesichts der objektiven Realität oder nach Maßgabe des Völkerrechts habe Taiwans Souveränität jemals zur Volksrepublik China gehört. Nur die 23 Millionen Menschen Taiwans hätten das Recht, über die Zukunft Taiwans zu entscheiden. Jede Darstellung, die den Status von Taiwans Souveränität verzerrt, werde weder den Status quo in der Taiwanstraße noch die international anerkannten objektiven Tatsachen verändern.

In einer Pressemitteilung des taiwanischen Außenministeriums heißt es weiter, der chinesische Außenminister Wang Yi habe auf der Münchner Sicherheitskonferenz davon gesprochen, "die Ziele der Charta der Vereinten Nationen einzuhalten", und andere Staaten für die jüngsten Spannungen im asiatisch-pazifischen Raum verantwortlich gemacht. Tatsächlich habe China jedoch in jüngster Zeit militärische Provokationen in der Region durchgeführt und wiederholt gegen den in der Charta der Vereinten Nationen festgelegten Grundsatz der "Unterlassung der Anwendung oder Androhung von Gewalt" verstoßen. Dies bedrohe ernsthaft Frieden und Stabilität in der Region, beeinträchtige den internationalen See- und Luftverkehr sowie den Handel und offenbare eine hegemoniale Haltung, bei der Worte und Taten nicht übereinstimmten.

Taiwans Außenministerium rief Peking dazu auf, die objektive Tatsache der Existenz der Republik China (Taiwan) zu respektieren, gemeinsam Frieden und Stabilität in der Region zu wahren, unverzüglich die Irreführung der internationalen Öffentlichkeit einzustellen und grundlose Provokationen zu unterlassen. Nur durch Pragmatismus und Rationalität sowie durch respektvolle und gleichberechtigte Dialoge mit der demokratisch gewählten Regierung, die die Bevölkerung Taiwans vertritt, könnten die Beziehungen zwischen beiden Seiten der Taiwanstraße verbessert werden.

Das Außenministerium rief außerdem die internationale Gemeinschaft dazu auf, das demokratische Taiwan weiterhin mit konkreten Maßnahmen zu unterstützen und gemeinsam Chinas wiederholte einseitige Versuche zu verurteilen, den Status quo zu verändern und andere Staaten durch Zwang, militärische Mittel und andere Methoden einzuschüchtern. Taiwan werde sich mit seinen demokratischen Partnern zusammenschließen, gemeinsam einen "Schutzschirm der Demokratie" aufspannen, sich den Herausforderungen des Autoritarismus stellen, gemeinsame Werte sowie die regelbasierte internationale Ordnung verteidigen und gemeinsam Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße sowie die Sicherheit der indopazifischen Region wahren.

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