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“Dies ist keine Botschaft” — französische Bürgermeisterin verurteilt chinesische Versuche, Theateraufführung zu unterbinden

05/03/2026 20:54
Redaktion: RTI Deutsch
Die Bürgermeisterin Straßburgs Jeanne Barseghian hat die Versuche des chinesischen Konsulats, die Aufführung des Theaterstücks “Dies ist keine Botschaft” zu unterbinden, scharf verurteilt. (Foto: Claudia Ndebele)
Die Bürgermeisterin Straßburgs Jeanne Barseghian hat die Versuche des chinesischen Konsulats, die Aufführung des Theaterstücks “Dies ist keine Botschaft” zu unterbinden, scharf verurteilt. (Foto: Claudia Ndebele)

Die Bürgermeisterin Straßburgs Jeanne Barseghian hat die Versuche des chinesischen Konsulats, die Aufführung des Theaterstücks “Dies ist keine Botschaft” zu unterbinden, scharf verurteilt.

Vom 5. bis 7. März will das Straßburger Theater Le Maillon das Dokumentartheater des Schweizer Regisseurs Stefan Kaegi auf die Bühne bringen. Dabei wird die Errichtung einer taiwanischen Botschaft im Theater simuliert — etwas, was in der realen Welt schwer zu realisieren ist. Doch selbst die simulierte Eröffnung einer taiwanischen Botschaft scheint China zu verärgern.

Wie die Lokalzeitung Rue89 Strasbourg am 3. März berichtete, soll das Theater Le Maillon Anfang Februar erstmals einen Anruf des chinesischen Konsulats in Straßburg erhalten haben. Aus dem Anruf sei hervorgegangen, dass der chinesische Konsul unzufrieden mit der geplanten Aufführung sei. 

Bürgermeisterin Barseghian bestätigte den Bericht am 3. März gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. Sie habe einen Brief des Konsulats erhalten, in dem die Streichung der Aufführung gefordert wurde. Begründet wurde die Forderung damit, das Stück “stelle ein Problem für die chinesisch-französischen Beziehungen dar”. 

Barseghian sagte weiter, sie habe dem Konsulat bereits geantwortet und dabei auf das französische Gesetz verwiesen. Demnach sei „die Freiheit der Schöpfung und des künstlerischen Ausdrucks in Frankreich garantiert“. Sie drückte zudem ihre Besorgnis über den Vorfall aus und bekundete ihre Unterstützung für das Team von Le Maillon. Sie habe sich bereits an das Regionalbüro für kulturelle Angelegenheiten des französischen Kulturministeriums gewendet. Das chinesische Konsulat in Straßburg reagierte nicht sofort auf Fragen von AFP.

Die taiwanische Vertretung in Frankreich hat derweil auf ihrer Facebook-Seite erklärt, dass Taiwans Stimme nicht zum Verstummen gebracht werden dürfe. Jede Form von Zensur oder Unterdrückung mache die internationale Gemeinschaft nur noch stärker auf Taiwans Widerstandsfähigkeit aufmerksam und hebe die Kostbarkeit demokratischer Werte weiter hervor.

Sendungstipp:

2024 wurde "Dies ist keine Botschaft" auch in Taiwan aufgeführt. Rti-Reporterin Shangning interviewte Regisseur Stefan Kaegi. Hier geht es zu Folge 1, Folge 2 und Folge 3.

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