Der taiwanische Präsident Lai Ching-te (賴清德) hat am gestrigen Mittwochnachmittag die japanische Parlamentarierin Akiko Santō im Präsidialamt empfangen. Er bedankte sich bei der Abgeordneten des japanischen Oberhauses für ihre langjährige Unterstützung der taiwanisch-japanischen Beziehungen und des parlamentarischen Austausches. Der Präsident betonte zudem das Potenzial für die Zusammenarbeit Taiwans und Japans im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Präsident Lai sagte in seiner Rede, Taiwan und Japan sähen sich in den letzten Jahren mit einer Ausbreitung des Autoritarismus, Grauzonen-Belästigungen, psychologischer Kriegsführung und anderen ernsthaften Sicherheitsherausforderungen konfrontiert. Er dankte der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi, dass sie seit ihrem Amtsantritt im vergangenen Jahr weiterhin auf internationalen Bühnen ihre Unterstützung für Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße betont hatte.
Akiko Santō selber sagte, die politischen Verhältnisse in Japan und der Welt hätten sich in den letzten Jahren stark verändert. Die japanische Gesellschaft verfolge die zukünftige Entwicklung des Landes mit verstärkter Aufmerksamkeit und hoffe, mit verbündeten Nationen zusammenzuarbeiten, die sich ebenfalls für die Werte der Freiheit und Demokratie einsetzen. Egal wie sich die globale Lage verändere, an der tiefen Freundschaft zwischen Taiwan und Japan werde sich nichts ändern.