Taipei – 17. März 2026. Als Reaktion auf die Besorgnis von Abgeordneten über die zunehmend ausgefeilten kognitiven Kriegsführungstaktiken der KPCh gegen Taiwan erklärte der Minister der Kommission für Festlandangelegen (MAC), Chiu Chui-cheng (邱垂正), am Dienstag, dass die Regierung KI-generierte Desinformationskampagnen auf vier Ebenen bekämpft.
Die DPP-Abgeordnete Michelle Lin (林楚茵) wies darauf hin, dass Chinas Methoden zur Unterwanderung der taiwanischen Gesellschaft mit dem rasanten Fortschritt der künstlichen Intelligenz immer ausgefeilter werden. Diese würden genutzt, um Wahlen zu beeinflussen und das Vertrauen in Regierung und öffentliche Institutionen in demokratischen Ländern zu untergraben. Laut Lin werden statistisch jährlich etwa 17.000 auffällige Accounts und 155.000 verdächtige Inhalte erstellt, was darauf hindeutet, dass das Ausmaß dieser Operationen kontinuierlich zunimmt.
Chiu bestätigte, dass von China erzeugte KI-Videos, Bot-Accounts und mit der KPCh verbundene Apps tatsächlich eine Bedrohung für das Funktionieren von Taiwans freier und demokratischer Lebensweise darstellen und die öffentliche Meinung erheblich beeinflussen können. Zur Bekämpfung dieses Problems konzentriere sich die Regierung auf vier zentrale Bereiche: die Koordination zwischen Ministerien, die Zusammenarbeit mit multinationalen Online-Plattformen, rechtliche Maßnahmen zur Regulierung von Falschinformationen sowie die Stärkung der Medienkompetenz.
Der Minister betonte, dass Taiwan Mechanismen aufbauen müsse, um seine Demokratie zu verteidigen und die gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit insgesamt zu stärken, um den Auswirkungen kognitiver Kriegsführung entgegenzuwirken.