Japan und Polen haben auf einem Gipfeltreffen die Bedeutung von Frieden in der Taiwanstraße betont. Nach ihrem Treffen am 15. April veröffentlichen die japanische Premierministerin Sanae Takaichi und der polnische Premierminister Donald Tusk eine gemeinsame Erklärung.
Das taiwanische Außenministerium begrüßte die Erklärung heute. Es sei das erste Mal, dass Japan und Polen in einer gemeinsamen Erklärung die Bedeutung von Frieden in der Taiwanstraße betonen. Taiwan werde weiterhin mit ähnlich gesinnten Ländern zusammenarbeiten und gemeinsam die regelbasierte internationale Ordnung schützen, so Außenminister Lin Chia-lung (林佳龍).
In der Erklärung forderten Takaichi und Tusk darüber hinaus eine friedliche Lösung der Probleme auf beiden Seiten der Taiwanstraße durch konstruktiven Dialog. Außerdem sprachen sie sich gegen jegliche Versuche aus, den Status quo im euro-atlantischen Raum, im indopazifischen Raum oder in anderen Regionen der Welt durch Gewalt oder Zwang einseitig zu ändern. Die Sicherheit im euro-atlantischen Raum und im Indopazifik sei untrennbar miteinander vVerbunden. Japan und Polen würden aktiv ihre Zusammenarbeit mit ähnlich gesinnten Partnern vorantreiben und stärken.