Aus taiwanischen Spenden finanzierte 68 Rettungs- und Katastrophenschutzfahrzeuge sind heute in der Ukraine eingetroffen. Die Fahrzeuge sollen vorrangig in Lemberg im Westen sowie in den stark umkämpften Gebieten um Charkiw und Kupjansk im Nordosten des Landes eingesetzt werden. Zu den Hauptaufgaben der Wagen zählen die medizinische Evakuierung an der Frontlinie, die städtische Notfallversorgung sowie die Unterstützung von Veteranen. Es handelt sich hierbei um die vierte Hilfslieferung dieser Art seit Beginn des russischen Angriffskriegs vor über vier Jahren.
Wie der Generalsekretär der Taiwanischen Gesellschaft für Gemeinschaftspflege, Lin Wei-lien (林偉聯), bei der formellen Übergabezeremonie in Lemberg mitteilte, stammen die generalüberholten Einsatzwagen von zivilgesellschaftlichen Gruppen sowie von den Feuerwehren mehrerer großer taiwanischer Städte, darunter Taipei, Neu-Taipei, Taichung, Tainan und Kaohsiung.
Nach Angaben ukrainischer Regierungsvertreter wird das größte Einzelkontingent von 26 Fahrzeugen direkt in die Frontregion Charkiw überführt. Der stellvertretende Bürgermeister von Charkiw, Ivan Kuznetsov, betonte, dass die Lieferung das lokale Notfall- und Gesundheitssystem erheblich stärken werde. Die übrigen Fahrzeuge werden landesweit auf verschiedene Kommunen, militärische Einheiten und den Grenzschutz aufgeteilt. Auch der stellvertretende Bürgermeister von Lemberg, Andriy Moskalenko, bedankte sich ausdrücklich für die langjährige Unterstützung und bezeichnete sie als Zeichen von Freundschaft in Krisenzeiten.
Mit dieser jüngsten Lieferung durch taiwanische Initiativen erhöht sich die Gesamtzahl der an die Ukraine gespendeten Rettungsfahrzeuge auf 208.