Präsident Lai Ching-te (賴清德) hat sich stets dafür eingesetzt, zur regionalen Friedenssicherung und Stabilität beizutragen und am Status quo in der Taiwanstraße festzuhalten. Diese Angaben machte die Sprecherin des Präsidialamts, Karen Kuo (郭雅慧), zu jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über Taiwan und Waffenverkäufe an Taiwan nach dem Treffen mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. In einem Medieninterview erklärte Kuo am Samstag, das Präsidialamt habe mehrere Bekräftigungen von US-Seite zur Kenntnis genommen, wonach die konsistente US-Politik und Haltung gegenüber Taiwan unverändert geblieben seien, darunter von US-Präsident Trump und US-Außenminister Marco Rubio,
Kuo betonte, es sei eine eindeutige Tatsache, dass Präsident Lai Ching-te sich stets dafür eingesetzt habe, weiterhin zur regionalen Friedenssicherung und Stabilität beizutragen und den Status quo in der Taiwanstraße aufrechtzuerhalten. Dies bleibe auch das unveränderte Bekenntnis der 23 Millionen Menschen Taiwans, die Freiheit und Demokratie schätzten. Die Republik China sei ein souveränes, unabhängiges Land, dies sei offensichtlich, deshalb entbehrten Pekings Behauptungen jeder Grundlage. Taiwan danke US-Präsident Trump zudem für dessen fortgesetzte Unterstützung der Sicherheit in der Taiwanstraße seit seiner ersten Amtszeit. Taiwan werde die Zusammenarbeit mit den USA weiter vertiefen, um durch Stärke Frieden zu sichern und zu gewährleisten, dass Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße weder bedroht noch untergraben würden. Dies liege im gemeinsamen Interesse Taiwans, der USA und der weltweiten demokratischen Gemeinschaft.
Über Waffenkäufe von den USA erklärte Kuo: "Es ist allgemein bekannt, dass die zunehmende militärische Bedrohung durch China der einzige destabilisierende Faktor in der Taiwanstraße und der indo-pazifischen Region ist. Diese Bedrohung ist auch der Hauptgrund dafür, dass Staaten entlang der ersten Inselkette aktiv mit den USA zusammenarbeiteten, um ihre Verteidigungsfähigkeiten zu stärken – Taiwan kann hierbei keine Ausnahme sein und wird auch keine Ausnahme sein."
Darüber hinaus spiegelten Waffenverkäufe zwischen den USA und Taiwan nicht nur die im Taiwan Relations Act festgelegten Sicherheitsverpflichtungen der USA gegenüber Taiwan wider, sondern dienten auch der Abschreckung gegenüber regionalen Bedrohungen. Taiwan würdige Präsident Trumps langjährige und kontinuierliche Unterstützung für die Sicherheit in der Taiwanstraße, einschließlich der fortlaufenden Lieferung verschiedener moderner Ausrüstung an Taiwan, wobei Umfang und Wert dieser Verkäufe wiederholt historische Höchststände erreicht hätten.
Abschließend erklärte die Sprecherin des Präsidialamts, Karen Kuo, die Zusammenarbeit zwischen Taiwan und den USA habe sich stets in konkretem Handeln gezeigt. Taiwan freue sich darauf, unter den soliden Verpflichtungen des Taiwan Relations Act weiterhin mit den USA zusammenzuarbeiten und gemeinsam mit demokratischen Freunden und Verbündeten weltweit den Risiken zu begegnen, die autoritäre Staaten für die geopolitische Sicherheit, die globale Ordnung und Stabilität darstellten.