Die Staats- und Regierungschefs der G7 haben heute, am 17. Juni, bei ihrem Gipfel in Frankreich eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Darin sprechen sie sich gegen einseitige Versuche aus, den Status quo im Ostchinesischen Meer, im Südchinesischen Meer und in der Taiwanstraße mit Zwang oder Gewalt zu verändern. Sämtliche Probleme seien durch Dialog zu lösen. Begründet wird das mit der Bedeutung eines freien und offenen Indopazifik auf Grundlage der Rechtsstaatlichkeit. Taiwans Präsidialamt reagierte darauf mit Dank. Sprecherin Karen Kuo (郭雅慧) sagte, Taiwan danke den G7 für ihre erneute, konkrete Unterstützung von Frieden, Stabilität und Wohlstand in der Taiwanstraße.
Kuo erklärte weiter, Frieden und Stabilität in der Taiwanstraße seien heute ein zentrales Anliegen der internationalen Gemeinschaft und berührten gemeinsame Kerninteressen weltweit. Taiwan sehe sich als verantwortungsbewusstes Mitglied der Region und der internationalen Gemeinschaft. Deshalb wolle das Land weiter mit demokratischen Partnern zusammenarbeiten, die ähnliche Werte teilen. Dabei gehe es um stärkere Verteidigung, widerstandsfähige Lieferketten und mehr wirtschaftliche Stabilität, um Frieden, Wohlstand und Entwicklung in der Region und weltweit zu fördern.