Vierzehn Städte und Landkreise in Nord- und Zentraltaiwan werden im Rahmen der landesweiten Luftschutzübungen im August eine Störung des Mobilfunknetzes simulieren. Die "Übung zur städtischen Widerstandsfähigkeit 2026 (Luftschutzübung)" wird erstmals eine Simulation einer Mobilfunknetz-Störung umfassen.
Nach den Plänen der Nationalen Kommunikationskommission (NCC) wird in 14 Städten und Landkreisen in Zentral- und Nordtaiwan am 10. und 13. August eine Übung zur Störung des Mobilfunknetzes durchgeführt. Simuliert wird ein Szenario, bei dem Naturkatastrophen oder eine stufenweise Begrenzung des Datenverkehrs zu einer Einschränkung der verfügbaren Mobilfunkkapazität führen. Dadurch wird die Geschwindigkeit des mobilen Internets reduziert, sodass nur noch Sprach- und SMS-Dienste verfügbar sind.
Verteidigungsminister Wellington Koo (顧立雄) erklärte heute im Parlament gegenüber Medien, dass sich die Übung ausschließlich auf Mobilfunknetze beziehe; Festnetzverbindungen seien nicht betroffen.
Die Übung diene der Überprüfung der Reaktionsfähigkeit von Regierung und Bevölkerung bei Netzstörungen sowie der gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit. Für die Streitkräfte diene sie auch dazu, die Fähigkeit zur Aufrechterhaltung von Führungs-, Kontroll- und Kommunikationssystemen im Notfall zu überprüfen. Es handle sich um die erste Übung dieser Art; auf Grundlage der Ergebnisse werde man die Maßnahmen künftig weiter überprüfen und verbessern.
Verteidigungsminister Koo sagte: "Diesmal wurden bestimmte Gebiete ausgewählt, um die Reduzierung der Kapazität mobiler Kommunikationsnetze zu testen. Ich gehe davon aus, dass dies künftig auf weitere Gebiete ausgeweitet wird. Nach meinem Verständnis wird die NCC dafür noch eine umfassende Planung vornehmen."