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Nach Erdbeben in Kumamoto: taiwanische Politiker zeigen Spendenbereitschaft

30/07/2026 21:27
Redaktion: RTI Deutsch
Das Erdbeben der Stärke 7,1 ereignete sich am Dienstagnachmittag und forderte mehrere Todesopfer.(Foto: CNA)
Das Erdbeben der Stärke 7,1 ereignete sich am Dienstagnachmittag und forderte mehrere Todesopfer.(Foto: CNA)

Taiwanische Politiker haben sich nach dem Erdbeben im japanischen Kumamoto am Dienstag (28. Juli) hilfsbereit gezeigt. Das Erdbeben der Stärke 7,1 ereignete sich am Dienstagnachmittag und forderte mehrere Todesopfer.

Die Sprecherin des taiwanischen Präsidialamtes Karen Kuo (郭雅慧) sagte am heutigen Donnerstag, Präsident Lai Ching-te (賴清德), die Vizepräsidentin Bi-khim Hsiao (蕭美琴) sowie der Premierminister Cho Jung-tai (卓榮泰) würden die Katastrophensituation besorgt verfolgen. In privater Kapazität hätten sie jeweils 200.000 NTD (ca. 5.366 Euro) gespendet. 

Das taiwanische Außenministerium kündigte an, zwischen dem 1. August und dem 31. August Spenden auf einem eigens dafür eingerichteten Bankkonto entgegenzunehmen. 

Der taiwanische Verkehrsminister Chen Shih-kai (陳世凱), der aktuell in Japan ist um dort 12 neue Züge für die taiwanische Hochgeschwindigkeitsbahn in Empfang zu nehmen, verkündete am gestrigen Mittwoch, dass er ein Monatsgehalt spenden werde. Der taiwanische Vertreter in Japan Lee I-yang (李逸洋) sowie die Hochgeschwindigkeitsbahn kündeten Spenden in Höhe von 2.500.000 Yen (13.380 Euro) beziehungsweise 20.000.000 Yen (107.040 Euro) an, um den Wiederaufbau in Kumamoto zu unterstützen.  

In der Vergangenheit haben sich Taiwaner und Japaner bei starken Erdbeben immer wieder gegenseitig unterstützt, so etwa nach dem Tohoku-Erdbeben im März 2011 sowie dem Erdbeben in Hualien im April 2024.

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