Die taiwanische Demokratische Fortschrittspartei DPP und die japanische Liberaldemokratische Partei LDP haben sich heute in Tokio zum siebten Mal für einen Dialog über Außenpolitik und Verteidigungspolitik getroffen. Dabei tauschten sie sich über Sicherheit in der Taiwanstraße, wirtschaftliche Sicherheit sowie industrielle Zusammenarbeit aus.
Seitens der DPP waren die Abgeordneten Kuo Kuo-wen (郭國文), Rosalia Wu (吳思瑤), Puma Shen (沈伯洋), Chen Kuan-ting (陳冠廷) und Jean Kuo (郭昱晴) nach Japan gereist. Auch die LDP war mit 5 Mitgliedern vertreten. Damit wurde das Format dieses Jahr von “2+2” auf “5+5” ausgeweitet.
Kuo Kuo-wen betonte, dass Taiwan und Japan in der Vergangenheit bereits Grundlagen für Zusammenarbeit geschaffen hätten. Die künftige Zusammenarbeit solle die Bereiche nationale Sicherheit, Industrie und wirtschaftliche Sicherheit weiter einbeziehen.
Keisuke Suzuki, Vorsitzender der Arbeitsgruppe zur Überprüfung der Taiwan-Politik der LDP erklärte, dass die Aufrechterhaltung des friedlichen und stabilen Status quo in der Taiwanstraße sowie die Stärkung der Abschreckungsfähigkeit für beide Seiten äußerst wichtige Themen seien.