Das taiwanische Bildungsministerium hat seine Förderung für das Taiwan Studies Projekt an der Universität Zürich verlängert.
Die taiwanische Vertretung in der Schweiz und die Universität Zürich unterzeichneten am gestrigen Mittwoch (30. September) eine entsprechende Absichtserklärung, mit der das Projekt bis 2031 für weitere fünf Jahre finanziert wird.
Beim Taiwan Studies Projekt handelt es sich um Kooperationen zwischen dem taiwanischen Bildungsministerium und diversen Elite-Universitäten, um die Taiwanforschung voranzutreiben und die Sichtbarkeit Taiwans weltweit zu erhöhen.
Das Taiwan Studies Projekt an der Universität Zürich wurde 2017 initiiert und geht unter der Leitung von Dr. Simona Grano nun schon in die vierte Runde. Im Rahmen des Projektes wurden bisher unter anderem Vorlesungen taiwanischer Forscher sowie die Vorführung von Filmen mit Taiwan-Bezug veranstaltet.
Der taiwanische Vertreter in der Schweiz Dr. Steve Szu-Wei Wang (王思為) sagte, die derzeitigen rasanten Veränderungen der globalen geopolitischen und wirtschaftlichen Lage würden die Bedeutung Taiwans in globalen Fragen verdeutlichen. Es sei ihm eine große Ehre, die Zusammenarbeit mit der Universität Zürich fortzusetzen.
Seitens der Universität hieß es, dass geopolitische Forschung in der Politikwissenschaft immer wichtiger werde. Die Universität Zürich setze sich für die Taiwanforschung ein, um in der Schweiz das Bewusstsein für die Entwicklungen in Taiwan und im asiatisch-pazifischen Raum zu schärfen.