Wem gehört die Stadt?
Möglichkeiten und Grenzen von Taipehs städtischer Infrastruktur
Warum sind zwei Ampeln hintereinander so lange grün, dass alle Autos es darüber schaffen, die Fußgänger aber warten müssen? Warum ist der Bürgersteig nicht so breit, dass ein Kinderwagen und ein Rollstuhl nebeneinander vorbei passen? Wonach entscheidet sich, wie weit zwei Bänke voneinander entfernt sind?
Wer sich das schon einmal gefragt hat, ist mittendrin im Thema des Beitrags. Mit der Frage „Wem gehört die Stadt?“ soll herausgearbeitet werden, für wen die Stadt entwickelt und gebaut ist – und wen die gebaute Infrastruktur benachteiligt. Denn der Zugang zu den materiellen und auch immateriellen Angeboten der Stadt ist nicht für alle gleich. Die Erfahrungen mit dem Zugang zu städtischer Infrastruktur sind individuell, aber haben auch einige Gemeinsamkeiten. Sie sind zum Beispiel von den körperlichen Fähigkeiten, dem Aussehen, den finanziellen Mittel oder dem Geschlecht einer Person abhängig.


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