Buddhismus gilt oft als ruhig, philosophisch und schwer greifbar – gleichzeitig begegnet man ihm in Taiwan ganz konkret im Alltag: in Tempeln, Ritualen und kulturellen Traditionen.
Aber was ist Buddhismus eigentlich? Religion, Philosophie oder eine Art Lebenspraxis?
Darüber spricht Prof. Hans-Rudolf Kantor von der Huafan University in dieser Folge von „Wissenschaft Made in Taiwan“. Wir sprechen über die Entwicklung des Buddhismus von Indien nach China, über Leerheit, Paradoxien und darüber, warum große prachtvolle Tempelanlagen nicht unbedingt im Widerspruch zu einem bescheidenen buddhistischen Leben stehen.
Ein Gespräch über Denken, Kultur und darüber, wie alte Texte helfen können, das moderne Taiwan besser zu verstehen.