Wie kommt man als deutscher Student nach Taiwan und wie entsteht daraus eine Bachelorarbeit über geopolitische Risiken und globale Lieferketten?
In dieser Folge von Wissenschaft Made in Taiwan spricht Dominik Behnke über seinen ungewöhnlichen Weg von der Hochschule Bremen nach Taiwan. Sein Weg war dabei keineswegs der typische oder klassische Studienverlauf, könnte aber gerade deshalb auch für andere Studierende interessant sein, die über Auslandsaufenthalte, eigene Forschungsprojekte oder individuelle Studienwege nachdenken. Aus einem ursprünglich für China geplanten Auslandsaufenthalt wurde während der Pandemie ein Forschungsprojekt in Taiwan, verbunden mit intensiver Feldforschung, Experteninterviews und einem tiefen Einblick in die geopolitische Bedeutung der Insel.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Themen wie „Derisking“, Lieferketten, Chokepoints und die Frage, warum Taiwan trotz politischer Spannungen für deutsche Unternehmen strategisch relevant bleibt. Gleichzeitig berichtet Dominik offen über die praktischen Herausforderungen seines Aufenthalts, die Schwierigkeiten beim Aufbau eines Netzwerks und darüber, wie Taiwan ihn persönlich verändert hat.
Eine Folge über Forschung, Studium im Ausland und die Frage, wie Geopolitik heute wirtschaftliche Entscheidungen beeinflusst.