Foxconn arbeitet mit Schneider Electric beim Aufbau von KI-Rechenzentren zusammen
Mit Blick auf die nächste Generation von KI-Rechenzentren geht das taiwanische Unternehmen Foxconn (Hon Hai Precision Industry Co., Ltd.) eine Partnerschaft mit dem französischen Energietechnik-Konzern Schneider Electric ein.
Im Rahmen seiner umfassenderen Diversifizierungsstrategie baut Foxconn sein Geschäft mit KI-Servern weiter aus und hält derzeit etwa 40 Prozent des weltweiten Marktes für KI-Server.
Die Zusammenarbeit verbindet Foxconns Stärken bei Computerplattformen und globalen Fertigungskapazitäten mit Schneider Electrics Fachwissen in den Bereichen Stromversorgungssysteme, Kühltechnologien und Energiemanagement.
Gemeinsam wollen die Unternehmen fortschrittliche Referenzarchitekturen für KI-Rechenzentren entwickeln. Der Schwerpunkt liegt auf Innovationen, die standardisierte und leistungsstarke Vorlagen für sogenannte „KI-Fabriken" weltweit bereitstellen sollen. Ziel der Partnerschaft ist es, integrierte und sofort einsatzbereite Lösungen anzubieten, damit Kunden ihre KI-Infrastruktur schneller, effizienter und zuverlässiger aufbauen und betreiben können. Die Produktion soll noch im Laufe dieses Jahres beginnen.
Taiwan erreicht Platz 4 im Weltwettbewerbsfähigkeits-Ranking
Taiwan hat im World Competitiveness Ranking des International Institute for Management Development (IMD) mit Platz 4 einen Rekordwert erreicht.
Ausschlaggebend dafür waren: starkes Wirtschaftswachstum, exportgetriebene Erfolge im Bereich Künstliche Intelligenz, stabile staatliche Institutionen, Investitionen in moderne Fertigungsindustrien und die Rückkehr von Kapital und Fachkräften nach Taiwan.
Gegenüber dem Vorjahr verbesserte sich Taiwan um zwei Plätze und liegt nun hinter Singapur, Hongkong und der Schweiz. Taiwan konnte sich in allen wichtigen Bewertungsbereichen verbessern, darunter insbesondere: Wirtschaftsleistung, staatliche Effizienz, Unternehmensumfeld und Infrastruktur. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch solides BIP-Wachstum und starke Exportzahlen.
Umfrage: Vertrauen in Taiwans Wirtschaft steigt dank KI-Boom
Das Vertrauen in die taiwanische Wirtschaft hat sich im Juni deutlich verbessert. Laut einer Umfrage von Cathay Financial profitiert die exportorientierte Wirtschaft weiterhin vom weltweiten Boom der Künstlichen Intelligenz. Zusätzlichen Rückenwind lieferten starke Konjunkturdaten sowie die Hoffnung auf eine Entspannung der Lage im Nahen Osten. 52,5 Prozent der Befragten sahen eine Verbesserung der Wirtschaftslage, während 20,6 Prozent eine Verschlechterung wahrnahmen. Der Konjunkturoptimismus erreichte damit den höchsten Stand seit Monaten. Auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate stiegen deutlich.
Die verbesserte Stimmung förderte die Konsumbereitschaft: Sowohl die Kaufabsicht für größere Anschaffungen als auch die Erwartungen an die Lohnentwicklung erreichten neue Höchstwerte. Gleichzeitig nahm der Optimismus gegenüber dem Aktienmarkt zu, da viele Anleger von höheren Gewinnen der Unternehmen durch KI-Anwendungen ausgehen. Für 2026 erwarten die Befragten im Durchschnitt ein Wirtschaftswachstum von 7,1 Prozent und eine Inflation von 2,3 Prozent. An der Online-Umfrage nahmen mehr als 13.000 Kunden von Cathay Financial teil.