Heute wirft Uta Rindfleisch wieder einen Blick zurück in die kulinarische Geschichte Taiwans. Im Jahr 1954 verabschiedeten die USA ein Gesetz, das den Export von überschüssigen landwirtschaftlichen Produkten wie Weizen, Gerste und Sojabohnen zu extrem niedrigen Preisen nach Taiwan ermöglichte.
Da die Regierung in Taiwan damals Devisen benötigte, sollte der Export von Reis gefördert werden. Dafür wurden Programme wie "Mehl gegen Reis" und "Mehl statt Reis" initiiert.
Die USA und Taiwans Regierung gründeten außerdem ein gemeinsames Komitee, um durch neue Technologien, Sorten und zinsbegünstigte Dahrlehen die Produktion in Landwirtschaft, Fischzucht und Viehwirtschaft zu steigern und Taiwans Nahrungsquellen zu bereichern.