Taiwans „Tigerwirtschaft“ ist zurück – und wächst mit voller Kraft. Das schreibt der Journalist und Autor Chris Horton in einem kürzlichen Artikel für The Wire, ein digitales Nachrichtenmagazin.
Der Artikel beschreibt Taiwans bemerkenswertes wirtschaftliches Comeback und argumentiert, dass sich die Insel von einer stark von China abhängigen Volkswirtschaft zu einem unverzichtbaren Technologie- und Wirtschaftspartner der USA entwickelt hat.
Treiber dieser Entwicklung seien insbesondere der weltweite KI-Boom, Taiwans führende Halbleiterindustrie und eine gezielte politische Neuausrichtung der vergangenen zehn Jahre.
Heute gibt es im Wima eine Zusammenfassung des Artikels.
Chris Horton ist ein in Taipeh ansässiger Journalist und Autor des Buches „Ghost Nation: The Story of Taiwan and Its Struggle for Survival“ (Macmillan, 2025).
Seine Artikel sind unter anderem bei Bloomberg News, The New York Times, The Atlantic und der Nikkei Asian Review erschienen.
Bevor er 2015 nach Taiwan zog, lebte und arbeitete Chris Horton 15 Jahre lang in China, unter anderem in Shanghai, Kunming und Hongkong.
The Wire ist ein digitales Nachrichtenmagazin, das sich der Aufgabe verschrieben hat, eines der bedeutendsten Themen unserer Zeit verständlich zu machen und einzuordnen: den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas und dessen Einfluss auf die globale Wirtschaft, die Finanzmärkte, den Welthandel, den Arbeitsmarkt und die Umwelt.
Die Bezeichnung Tigerwirtschaft basiert auf die Bezeichnung von Südkorea, Singapur, Taiwan und Hongkong als Tigerstaaten. Der in den 1980er-Jahren geprägte Begriff verweist darauf, dass diese Volkswirtschaften dank hohen Wirtschaftswachstums von Entwicklungsländern zu Industriestaaten aufstiegen.
Die Bezeichnung soll in Anlehnung an die kraftvolle Energie eines Tigers, der zum Sprung ansetzt, entstanden sein, um auf die hohe Dynamik des Wirtschaftsaufschwungs hinzuweisen.