Romanschreiben als Art, Zeitgeschehen zu dokumentieren – so beschreibt die Autorin Leh-Wei Liao (廖樂薇) ihre Herangehensweise in ihrem Debütroman “Glaszeit”, der von einer Mutter-Tochter-Geschichte zwischen Taiwan und Deutschland handelt.
Im Interview mit Radio Taiwan International erzählt sie wie eine Taiwanreise ihren Schreibprozess prägte, warum die taiwanischen Abwahlen aus dem Jahr 2025 Eingang in ihren Roman fanden und wieso Teile des Dialogs auf Chinesisch wiedergegeben werden – ein Gespräch über die Innen- und Außensicht auf Taiwan und das menschliche Bedürfnis nach Nähe.
Leh-Wei Liao: Glaszeit. Luchterhand, 288 S., 24 Euro.