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Episode 1: Historische Stätten in Tamsui - Die Spuren kolonialer Mächte und ihre Geschichte

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Presbyterianische Kirche Tamsui (Foto: Eric Otto)
Presbyterianische Kirche Tamsui (Foto: Eric Otto)
Residenz des britischen Konsuls (Innenansicht Museum) (Foto: Eric Otto)
Residenz des britischen Konsuls (Innenansicht Museum) (Foto: Eric Otto)
Oxford College (Foto: Eric Otto)
Oxford College (Foto: Eric Otto)
Ho-Be Mackay Krankenhaus (Foto: Eric Otto)
Ho-Be Mackay Krankenhaus (Foto: Eric Otto)
Fort Santo Domingo (Foto: Eric Otto)
Fort Santo Domingo (Foto: Eric Otto)

Episode 1: Auf dem Weg zum Welterbe. Vier außergewöhnliche Kulturstätten in Nordtaiwan – Historische Stätten in Tamsui: Die Spuren kolonialer Mächte und ihre Geschichte

Der Nordwesten Taiwans und die Stadt Tamsui sind stark von den Einflüssen verschiedener kolonialer Mächte geprägt, die sich im Laufe der Jahrhunderte in der Region niederließen. Unter dem frühen Einfluss der Spanier und Niederländer wurde in Tamsui eine Festungsanlage errichtet, um den Hafen und den Handel zu sichern. Das Fort Santo Domingo gilt heute als Wahrzeichen der Stadt. Im 19. Jahrhundert ließen sich westliche Institutionen wie Schulen, Krankenhäuser und christliche Kirchen in Tamsui nieder. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das vom kanadischen Missionar Leslie Mackay gegründete Ho-Be Mackay Krankenhaus, die erste medizinische Einrichtung im Norden Taiwans, die westliche Medizin anwandte.

Heutzutage sind 33 historische Gebäude erhalten geblieben, die in Tamsui und der umliegenden Region verteilt sind. Dank umfangreicher Restaurierungsmaßnahmen und der günstigen geografischen Lage, die Schutz vor den saisonalen Monsunregen bietet, befinden sich diese Gebäude in einem außergewöhnlich guten Zustand. Aufgrund ihres Erhaltungszustandes und ihrer geschichtlichen Bedeutung wurden die historischen Bauten als schützenswert eingestuft, wobei das Fort Santo Domingo sogar den Status eines Nationaldenkmals erhielt.

Das taiwanische Kulturministerium betrachtet das historische Ensemble in Tamsui als potenziellen Kandidaten für das UNESCO-Weltkulturerbe. Ein entscheidender Aspekt für die Nominierung ist neben der historischen Bedeutung das Verschmelzen von östlichen und westlichen Einflüssen. Besonders auffällig ist dies in der Architektur: Hier werden traditionelle chinesische Elemente wie Dachziegel mit westlichen Stilelementen wie Arkaden, Bögen und Fenstern kombiniert. Das Kulturministerium zieht einen Vergleich mit den Barockkirchen auf den Philippinen, die während der spanischen Kolonialherrschaft erbaut wurden. Auch dort wurden Elemente beider Kulturen in den Bau integriert, wodurch eine einzigartige Architektur entstand.

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