Gerade erst war Jimmy Brainless in Taiwan und hat auf einer Vielzahl von Veranstaltungen seinen Debut-Roman „Im Schein der Pfütze“ vorgestellt, da kommt auch schon die Fortsetzung heraus.
Mit „Im Spiegel der Ahnen" geht es weiter mit der jahrzehntelangen „zerrissenen Familiengeschichte zwischen Ost und West, Tainan und Wien” (Elias Hirschl im Jounal LfB/Literaturforum im Brechthaus).
„Im Spiegel der Ahnen" liegt der Schwerpunkt auf den Ahnen des Romanhelden Simon.
Da sind z.B. Anton, ein fröhliches Kind aus Wien, das beim Spiel ein Auge verliert und SImons Vater im Zweiten Weltkrieg; auf der anderen Seite der Erdkugel ist da z.B. Simons Großmutter (Ama), die unter den japanischen Besatzern aufgewachsen zur Thanatopraktikerin ausgebildet wird. Die erlernten Griffe muss sie später an ihrer eigenen Tochter, Simons Mutter, anwenden. Wer ist schuld an ihrem Unfalltod?
Die Antwort auf diese Frage findet man, wenn man das Buch liest, aber andere Fragen um „Im Spiegel der Ahnen" herum werden in diesem Interview, das Ilon Huang mit Jimmy Brainless geführt hat, beantwortet.