Die verheerenden Überschwemmungen an der taiwanischen Ostküste am 23. September lösten eine Welle der Solidarität in der taiwanischen Bevölkerung aus. Zu zehntausenden strömten Menschen, auch als “Schaufelhelden” bezeichnet, nach Guangfu, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen.
Albrecht Anton hat zu Studienzeiten das Hochwasser in Passau 2013 miterlebt und war schon damals von der Solidarität und den Bemühungen der ehrenamtlichen Helfern beeindruckt. Nach der Überschwemmung von Guangfu stand für ihn daher schnell fest, dass er vor Ort helfen wollte. Im Rti-Interview berichtet er von den körperlichen Anstrengungen beim Schlamm-Schippen, den Schwierigkeiten, eine derart große Zahl von Freiwilligen in kurzer Zeit zu organisieren und welche Sorgen die Menschen vor Ort umtreiben.
Das Interview wurde am 5. Oktober aufgezeichnet.