Der wissenschaftliche Austausch zwischen Deutschland und Taiwan blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erste Kontakte entstanden bereits in den 1960er Jahren. Seither hat sich viel getan: Heute arbeiten immer mehr Universitäten, Forschungseinrichtungen und auch Unternehmen beider Länder eng zusammen.
Julian Goldmann ist Wissenschaftsreferent am Deutschen Institut in Taipei und koordiniert die deutsch-taiwanischen Kooperationen im Bereich Wissenschaft und Forschung. Im Gespräch erzählt er, wie sich diese Zusammenarbeit entwickelt hat, welche Projekte besonders hervorstechen und warum das Interesse an Taiwan in den letzten Jahren so stark gewachsen ist. Und manchmal führt der Wissenschaftsaustausch sogar zu ganz besonderen Begegnungen: 2016 kam Prof. Jürgen Götze, Vater des Fußballspielers Mario Götze, im Rahmen eines Projektes zwischen der TU Dortmund und National Taiwan University of Science and Technology (NTUST) für einen Vortrag an die NTUST. Um den Hörsaal zu füllen, brachte er signierte Trikots seines Sohnes mit und verloste sie unter den Studierenden.
Wer sich für Kooperationen zwischen Deutschland und Taiwan interessiert, kann sich direkt an Julian Goldmann am Deutschen Institut wenden. Studierende finden weitere Informationen beim DAAD – in Deutschland, in Taiwan oder in der Stipendiendatenbank. In Taiwan ist außerdem der National Science and Technology Council (NSTC) eine gute Anlaufstelle für Fördermöglichkeiten und Projekte.