Der 25. Dezember 2025 ist in Taiwan das erste Mal seit über 20 Jahren auch ein Feiertag.
Allerdings nicht als Weihnachtsfeiertag, sondern es ist der sogenannten Verfassungstag, ein Tag, der von 1963 bis 2001 schon einmal ein Feiertag war und dieses Jahr wieder eingeführt wurde.
Verfassungstag weil am 25. Dezember 1946 die Verfassungsgebende Nationalversammlung der Republik China in Nanjing die Verfassung der Republik China verabschiedete, die dann am 25. Dezember 1947 in Kraft trat.
In Rund um die Insel geht es daher um die Geschichte der Verfassung, ihre Verbindung zu Taiwan und tatsächlich auch zu Deutschland.
Die Informationen zu dem heutigen Programm stellte die Politologin, Associate Professor Hsu, Yu-Fang (許友芳, vom Institut für Deutsche Sprache und Kultur der Soochow Universität), die schon öfter bei RTI zu Besuch war, zur Verfügung.
Außerdem gibt es Auszüge aus einem Interview mit dem ehemaligen Verfassungsrichter Li Zhen Shan (李震山), der Ende der 1980er Jahre in Deutschland promoviert wurde und Cheng Nai Wei, der Direktor des Nationalen 228-Museums, erzählt die Geschichte von Lin Lien Zong (林連宗), der 1946 als Abgeordneter Taiwans an der Verfassungsgebenden Versammlung in Nanjing teilnahm, ursprünglich große Hoffnung für die Republik China hatte, aber ein Opfer des 228-Zwischenfalls wurde.