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TSMCs Chipproduktion unbeeinträchtigt von Erdbeben und andere BizNews

30/12/2025 Business News
TSMCs Chipproduktion unbeeinträchtigt von Erdbeben und andere BizNews (Foto: AFP)
TSMCs Chipproduktion unbeeinträchtigt von Erdbeben und andere BizNews (Foto: AFP)

Taiwan von einem der stärksten Erdbeben der letzten Jahre getroffen, doch TSMCs Chipproduktion unbeeinträchtigt 
Der weltgrößte Chipauftragsfertiger TSMC teilte mit, dass seine Produktionsanlagen trotz des Erdbebens am Samstag nur minimal beeinträchtigt wurden.
Taiwan wurde am Samstag von einem der stärksten Erdbeben der letzten Jahre erschüttert. Das Beben erreichte eine Magnitude von 7,0 bei einer Tiefe von rund 73 Kilometern. Betroffen war auch der Hsinchu Science Park, ein zentrales Industriegebiet für die taiwanische Halbleiterproduktion. Mitarbeitende wurden vorsorglich evakuiert, erkärte TSMC. Notfallmaßnahmen gemäß den Sicherheitsstandards wurden sofort eingeleitet. Nach Angaben des Unternehmens wurden bislang keine strukturellen Schäden festgestellt. Bereits rund zehn Stunden nach dem Beben konnte der Betrieb wieder vollständig aufgenommen werden. 

Für TSMC sind Erdbeben ein besonders kritischer Faktor, da das Unternehmen rund um die Uhr produziert und eine Schlüsselrolle in der globalen Technologiebranche spielt. Die Fabriken im Hsinchu Science Park stellen einige der weltweit modernsten Chips her, unter anderem für Unternehmen wie NVIDIA, Apple und AMD. Schon kurze Produktionsausfälle können erhebliche finanzielle Verluste und Lieferverzögerungen verursachen. Im April 2024 erlebte TSMC eines der größten Erdbeben in Taiwan, was zu einem Verlust von 92,4 Millionen US-Dollar führte. Ähnlich sah sich der taiwanische Konzern im ersten Quartal 2025 mit Verlusten von 162 Millionen US-Dollar konfrontiert, die auf entsorgte Halbleiterwafer infolge von Erdbebenaktivitäten zurückzuführen waren. Nach diesen Erfahrungen hat TSMC seine Notfall- und Sicherheitskonzepte weiter verstärkt. Diese Maßnahmen scheinen sich nun ausgezahlt zu haben. Trotz der starken Erschütterungen blieb die Produktion stabil, was die hohe Widerstandsfähigkeit des Unternehmens unterstreicht.

Die Vereinigten Staaten weiterhin größte Schuldner taiwanischer Banken.
Die Vereinigten Staaten bleiben der mit Abstand größte Schuldner taiwanischer Banken. Damit belegen sie diesen Spitzenplatz bereits zum 41. Quartal in Folge, wie die taiwanische Zentralbank mitteilte. Ende September beliefen sich die Forderungen taiwanischer Banken gegenüber den USA auf rund 199 Milliarden US-Dollar. Das sind gut vier Milliarden Dollar beziehungsweise etwas mehr als zwei Prozent mehr als im Vorquartal. Nach Angaben der Zentralbank ist der Anstieg vor allem auf höhere Investitionen in US-Wertpapiere sowie auf eine Ausweitung der Kreditvergabe zurückzuführen. Die USA bleiben damit klar der wichtigste Schuldnerstaat für Taiwans Bankensektor.

Auf Platz zwei der größten Schuldnerländer rückte Luxemburg vor und verdrängte China. Die Forderungen gegenüber Luxemburg stiegen innerhalb eines Quartals um rund 2,7 Milliarden US-Dollar auf knapp 51 Milliarden Dollar. Grund dafür seien verstärkte Anlagen in Treuhandvermögen in dem europäischen Finanzzentrum. Es ist bereits das dritte Quartal in Folge mit einem Zuwachs.

China fiel trotz eines leichten Anstiegs der Forderungen auf rund 49,5 Milliarden Dollar auf Rang drei zurück. Die Zentralbank verweist auf anhaltende Sorgen über Chinas wirtschaftliche Entwicklung sowie auf strengere Auflagen für Kredite und Investitionen. Insgesamt beliefen sich die Auslandsforderungen taiwanischer Banken Ende September auf rund 671 Milliarden US-Dollar.


Taiwans Verbrauchervertrauen schwächt sich angesichts von Zollunsicherheiten ab
Das Verbrauchervertrauen in Taiwan hat sich im Dezember weiter abgeschwächt. Grund sind anhaltende Unsicherheiten über mögliche US-Zölle sowie noch laufende Handelsverhandlungen mit den Vereinigten Staaten. Das teilte die Nationale Zentraluniversität Taiwans mit. Der Verbraucherzuversichtsindex sank im Vergleich zum Vormonat um 0,35 Punkte auf 64,3. Der Index misst die Erwartungen der Verbraucher für die kommenden sechs Monate, unter anderem zur Wirtschaftslage, zum Arbeitsmarkt und zu den privaten Finanzen. Den stärksten Rückgang verzeichnete der Teilindex für den Kauf langlebiger Konsumgüter. Auch die Einschätzungen zum Aktienmarkt, zur wirtschaftlichen Entwicklung und zu den Beschäftigungsaussichten fielen pessimistischer aus. Lediglich die Erwartungen zur eigenen Finanzlage und zu den Verbraucherpreisen verbesserten sich leicht.
Nach Einschätzung von NCU-Ökonom Dachrahn Wu hat sich das Verbrauchervertrauen trotz höherer Wachstumsprognosen für 2025 nicht erholt. Mehrere Institutionen rechnen inzwischen mit einem Wirtschaftswachstum von über sieben Prozent. Viele Verbraucher blieben jedoch vorsichtig, da unklar sei, wie mögliche reziproke US-Zölle ausgestaltet würden. Besonders groß sei die Sorge vor Zöllen auf Halbleiter, die für Taiwans Exportwirtschaft zentral sind. Zusätzlich ging auch der Index für Immobilienkäufe im Dezember deutlich zurück.

Taiwans Aktienmarkt: Bessere Entwicklung in den vergangenen vier Jahren als Japan und Südkorea.
Der Aktienmarkt in Taiwan hat sich in den vergangenen vier Jahren deutlich besser entwickelt als die Börsen in Japan und Südkorea. Das teilte die taiwanische Zentralbank mit und nannte vor allem das starke Wachstum im Bereich der Künstlichen Intelligenz als Haupttreiber. Der Leitindex Taiex ist seit seinem Tiefstand im Jahr 2022 um rund 120 Prozent gestiegen und erreichte Mitte Dezember knapp 27.900 Punkte. Damit übertraf er den japanischen Nikkei-Index mit einem Plus von 103 Prozent sowie den südkoreanischen KOSPI, der rund 90 Prozent zulegte. Neben dem globalen KI-Boom hätten auch die lockere Geldpolitik der US-Notenbank und anderer Zentralbanken zur positiven Entwicklung der asiatischen Märkte beigetragen. Besonders stark profitierte Taiwan von seiner Schlüsselrolle in der weltweiten KI-Lieferkette. Das Land produziert zentrale KI-Chips und ist für rund 90 Prozent der globalen Montage von KI-Servern verantwortlich.

Ähnlich wie der technologiegetriebene Nasdaq in den USA zog auch der Taiex daraus erheblichen Nutzen. Trotz Warnungen vor einer möglichen Überhitzung sieht die Zentralbank weiteres Wachstumspotenzial. KI-Anwendungen dürften sich zunehmend auf Endverbraucher ausweiten, zudem investieren viele Länder verstärkt in sogenannte „Sovereign AI". Kurzfristige Rückschläge seien möglich, langfristig bleibe KI jedoch ein wichtiger Wachstumsmotor.

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