US-Präsident Trump hat im vergangenen Jahr den "Liberation Day" ausgerufen und zusätzliche reziproke Zölle gegen zahlreiche Länder verhängt – für Taiwan in Höhe von 32 Prozent. Viele Staaten nahmen daraufhin Zoll- und Handelsgespräche mit den USA auf und handelten Abkommen aus.
Nach monatelangen Verhandlungen unterzeichnete auch Taiwan am 12. Februar ein "Agreement on Reciprocal Trade" (ART), ein Abkommen über gegenseitigen Handel.
Kürzlich hat der Oberste Gerichtshof der USA große Teile der von Donald Trump verhängten Zölle für rechtswidrig erklärt. Daraufhin kündigte Trump einen weltweiten Zehn-Prozent-Zoll auf Importe in die USA an – und wenig später auf "Truth Social" eine Erhöhung auf 15 Prozent.
Taiwans Opposition forderte die Regierung angesichts dieser Entwicklungen auf, zu klären, ob das kürzlich mit den USA unterzeichnete Abkommen überhaupt noch gültig ist – es sollte angesichts der neusten Entwicklungen nach- beziehungsweise neu verhandelt werden. Das Abkommen bedarf noch der Ratifizierung durch das Parlament.
Welche konkreten Einigungen haben Taiwan und die USA in diesem Abkommen erzielt? Welche Branchen sind besonders betroffen? Und welche wirtschaftlichen Auswirkungen könnte das Abkommen auf Taiwan haben?
Mehr dazu heute im "Taiwan Monitor".