<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" xmlns:googleplay="http://www.google.com/schemas/play-podcasts/1.0" version="2.0">
  <channel>
    <title>Taiwan in Bewegung</title>
    <link>https://www.rti.org.tw/de/program?uid=4&amp;pid=2033</link>
    <description><![CDATA[Juliane beleuchtet in dieser Sendung wöchentlich Themen, die Menschen in Taiwan bewegen, und spricht mit Menschen, die etwas in Taiwan bewegen wollen.]]></description>
    <category><![CDATA[ Society & Culture ]]></category>
    <category><![CDATA[ Government ]]></category>
    <language>de_DE</language>
    <copyright>Copyright 2018-2026 Rti - For Personal Use Only</copyright>
    <lastBuildDate>Fri, 02 Oct 2026 03:48:02 +0800</lastBuildDate>
    <ttl>60</ttl>
    <itunes:author>Juliane Miller,Rti</itunes:author>
    <itunes:summary><![CDATA[Juliane beleuchtet in dieser Sendung wöchentlich Themen, die Menschen in Taiwan bewegen, und spricht mit Menschen, die etwas in Taiwan bewegen wollen.]]></itunes:summary>
    <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
    <itunes:owner>
      <itunes:name>中央廣播電臺 RTI Radio Taiwan International</itunes:name>
      <itunes:email>rtiwebt@rti.org.tw</itunes:email>
    </itunes:owner>
    <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/10/original/b2b74d6a-af46-4187-bc38-26cf9a170308.jpg" />
    <itunes:category text="Society &amp; Culture" />
    <itunes:category text="Government" />
    <item>
      <title><![CDATA[Wie viel Nähe ist möglich? Autorin Leh-Wei Liao im Gespräch über ihren Roman "Glaszeit" (ganze Folge)]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=114534</link>
      <description><![CDATA[Romanschreiben als Art, Zeitgeschehen zu dokumentieren – so beschreibt die Autorin Leh-Wei Liao (廖樂薇) ihre Herangehensweise in ihrem Debütroman “Glaszeit”, der von einer Mutter-Tochter-Geschichte zwischen Taiwan und Deutschland handelt.
Im Interview mit Radio Taiwan International erzählt sie wie eine Taiwanreise ihren Schreibprozess prägte, warum die taiwanischen Abwahlen aus dem Jahr 2025 Eingang in ihren Roman fanden und wieso Teile des Dialogs auf Chinesisch wiedergegeben werden – ein Gespräch über die Innen- und Außensicht auf Taiwan und das menschliche Bedürfnis nach Nähe.
Leh-Wei Liao: Glaszeit. Luchterhand, 288 S., 24 Euro.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=114534</guid>
      <pubDate>Wed, 30 Sep 2026 16:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202609/20260923_2100_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="22573056" />
      <itunes:title>Wie viel Nähe ist möglich? Autorin Leh-Wei Liao im Gespräch über ihren Roman "Glaszeit" (ganze Folge)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wie viel Nähe ist möglich? Autorin Leh-Wei Liao im Gespräch über ihren Roman "Glaszeit" (ganze Folge)</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Romanschreiben als Art, Zeitgeschehen zu dokumentieren – so beschreibt die Autorin Leh-Wei Liao (廖樂薇) ihre Herangehensweise in ihrem Debütroman “Glaszeit”, der von einer Mutter-Tochter-Geschichte zwischen Taiwan und Deutschland handelt.
Im Interview mit Radio Taiwan International erzählt sie wie eine Taiwanreise ihren Schreibprozess prägte, warum die taiwanischen Abwahlen aus dem Jahr 2025 Eingang in ihren Roman fanden und wieso Teile des Dialogs auf Chinesisch wiedergegeben werden – ein Gespräch über die Innen- und Außensicht auf Taiwan und das menschliche Bedürfnis nach Nähe.
Leh-Wei Liao: Glaszeit. Luchterhand, 288 S., 24 Euro.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/9/original/56d11787-1af1-4cd8-8fd7-2297df7cc5dd.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>68</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[KI-Industrie: kommt jetzt die taiwanische Kernkraft-Kehrtwende?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=113454</link>
      <description><![CDATA[Ende November werden Taiwaner in einem Referendum über den Wiedereinstieg in die Atomkraft abstimmen - nur etwa eineinhalb Jahre, nachdem im Mai 2025 der letzte taiwanische Atomreaktor ausgeschaltet wurde. Referendem über Atompolitik sind in Taiwan keine Seltenheit, so handelt es sich dabei um das vierte Referendum dieser Art in nur acht Jahren.
Seit Langem ist Atomkraft ein politischer Zankapfel in Taiwan; die Regierungspartei DPP stand jahrelang für eine Politik der “atomfreien Heimat” (非核家園). Das bevorstehende Referendum wurde von der Oppositionspartei KMT vorgeschlagen und im August gemeinsam mit der TPP im Parlament verabschiedet. Doch schon im März diesen Jahres verkündete der taiwanische Präsident und DPP-Vorsitzende Lai Ching-te (賴清德), als Reaktion auf die Forderungen der Öffentlichkeit habe das Kabinett reagiert und den staatlichen Energieversorger Taipower und das Wirtschaftsministerium beauftragt, Anträge auf die Wiederinbetriebnahme der Kernkraftwerke Nr. 2 und Nr. 3 zu stellen.
Die finale Entscheidung über eine Wiederinbetriebnahme seitens der Kommission für Kernkraftsicherheit (核能安全委員會) steht aktuell zwar noch aus, dennoch hat die DPP-Regierung ihren politischen Willen für eine Rückkehr zur Atomkraft deutlich gemacht. Das Referendum über eine Rückkehr zur Atomkraft wirkt damit etwas redundant.
Doch wie kommt es, dass die DPP ihren jahrzehntelangen Widerstand gegen Atomkraft aufgegeben hat? Wie begründet die KMT die Notwendigkeit des Referendums? Und wie haben taiwanische Wähler in der Vergangenheit über Atomkraft abgestimmt?
Die Kehrtwende von Präsident Lai
Die taiwanische Anti-Atomkraft-Bewegung hat ähnlich wie in Deutschland ihre Anfänge den 70er und 80er Jahren. Die taiwanische Demokratiebewegung, aus der später die DPP hervorging, hatte eine enge Verbindung zu den Anti-Atomkraft-Protesten. Nach dem Atomunglück von Fukushima 2011 stieg der gesellschaftliche Druck für einen Atomausstieg weiter. Der Atomausstieg wurde dann 2016 von der Regierung der damaligen DPP-Präsidentin Tsai Ing-wen (蔡英文) nach ihrer Amtsübernahme beschlossen.
Damals hatte Taiwan drei aktive Atomkraftwerke. Die beiden Reaktoren des Atomkraftwerk 1 (Jinshan) bekannt, gingen 2018 und 2019 vom Netz. Die beiden Reaktoren des Atomkraftwerk 2 (Kuosheng) gingen 2021 und 2023 vom Netz. Beide Atomkraftwerke lagen in Neu Taipei im Norden Taiwans.
Der Reaktor 1 des Atomkraftwerk 3 (Ma’an Shan) an der Südspitze Taiwans ging Ende Juli 2024 vom Netz. Mit dem Abschalten des zweiten Atomreaktors von Atomkraftwerk 3 im Mai 2025 wurde der taiwanische Atomausstieg dann vollzogen – vorerst.
Wie sich schon 2024, vor Vollzug des Atomausstiegs, eine Kehrtwende in der Atompolitik der DPP andeutete, hatte ich damals in einem Beitrag für Rti dokumentiert.
Hören wir von Präsident Lai Ching-te, wie er die Anträge auf Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerk 2 und 3 im März dieses Jahres begründete:
“Im letzten Jahr lag die Reservekapazität der Stromerzeugung in Taiwan ohne Atomkraft bei etwa 10 % oder sogar darüber. Das bedeutet, dass die Stromversorgung in Taiwan stabil ist. Aber Taiwan befindet sich mittlerweile in einer neuen Situation.
Erstens: Unsere Wirtschaft hat sich sehr deutlich entwickelt. Dazu kommt das KI-Zeitalter. Der Bau von Rechenzentren braucht mehr Strom als unsere Schätzungen ursprünglich vorgesehen hatten.
Zweitens: Als Reaktion auf den Klimawandel hat die europäische Union das CO2-Grenzausgleichsystem CBAM eingeführt. Dieses gilt derzeit für einige Produkte, in Zukunft könnte es weiter ausgeweitet werden. Um in den EU-Markt zu gelangen, müssen die Produkte unbedingt die Anforderungen an geringe oder gar keine CO₂-Emissionen erfüllen.
Drittens: Die geopolitische Situation hat sich geändert. Die taiwanische Strom-Infrastruktur muss neben einer ausreichenden Strommenge und niedrigen Emissionen auch Energiesicherheit bieten.”
Damit begründete Lai die Anträge auf die Wiederinbetriebnahme der Kernkraftwerke 2 und 3.....]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=113454</guid>
      <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 20:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202609/20260909_2000_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="10438196" />
      <itunes:title>KI-Industrie: kommt jetzt die taiwanische Kernkraft-Kehrtwende?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>KI-Industrie: kommt jetzt die taiwanische Kernkraft-Kehrtwende?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Ende November werden Taiwaner in einem Referendum über den Wiedereinstieg in die Atomkraft abstimmen - nur etwa eineinhalb Jahre, nachdem im Mai 2025 der letzte taiwanische Atomreaktor ausgeschaltet wurde. Referendem über Atompolitik sind in Taiwan keine Seltenheit, so handelt es sich dabei um das vierte Referendum dieser Art in nur acht Jahren.
Seit Langem ist Atomkraft ein politischer Zankapfel in Taiwan; die Regierungspartei DPP stand jahrelang für eine Politik der “atomfreien Heimat” (非核家園). Das bevorstehende Referendum wurde von der Oppositionspartei KMT vorgeschlagen und im August gemeinsam mit der TPP im Parlament verabschiedet. Doch schon im März diesen Jahres verkündete der taiwanische Präsident und DPP-Vorsitzende Lai Ching-te (賴清德), als Reaktion auf die Forderungen der Öffentlichkeit habe das Kabinett reagiert und den staatlichen Energieversorger Taipower und das Wirtschaftsministerium beauftragt, Anträge auf die Wiederinbetriebnahme der Kernkraftwerke Nr. 2 und Nr. 3 zu stellen.
Die finale Entscheidung über eine Wiederinbetriebnahme seitens der Kommission für Kernkraftsicherheit (核能安全委員會) steht aktuell zwar noch aus, dennoch hat die DPP-Regierung ihren politischen Willen für eine Rückkehr zur Atomkraft deutlich gemacht. Das Referendum über eine Rückkehr zur Atomkraft wirkt damit etwas redundant.
Doch wie kommt es, dass die DPP ihren jahrzehntelangen Widerstand gegen Atomkraft aufgegeben hat? Wie begründet die KMT die Notwendigkeit des Referendums? Und wie haben taiwanische Wähler in der Vergangenheit über Atomkraft abgestimmt?
Die Kehrtwende von Präsident Lai
Die taiwanische Anti-Atomkraft-Bewegung hat ähnlich wie in Deutschland ihre Anfänge den 70er und 80er Jahren. Die taiwanische Demokratiebewegung, aus der später die DPP hervorging, hatte eine enge Verbindung zu den Anti-Atomkraft-Protesten. Nach dem Atomunglück von Fukushima 2011 stieg der gesellschaftliche Druck für einen Atomausstieg weiter. Der Atomausstieg wurde dann 2016 von der Regierung der damaligen DPP-Präsidentin Tsai Ing-wen (蔡英文) nach ihrer Amtsübernahme beschlossen.
Damals hatte Taiwan drei aktive Atomkraftwerke. Die beiden Reaktoren des Atomkraftwerk 1 (Jinshan) bekannt, gingen 2018 und 2019 vom Netz. Die beiden Reaktoren des Atomkraftwerk 2 (Kuosheng) gingen 2021 und 2023 vom Netz. Beide Atomkraftwerke lagen in Neu Taipei im Norden Taiwans.
Der Reaktor 1 des Atomkraftwerk 3 (Ma’an Shan) an der Südspitze Taiwans ging Ende Juli 2024 vom Netz. Mit dem Abschalten des zweiten Atomreaktors von Atomkraftwerk 3 im Mai 2025 wurde der taiwanische Atomausstieg dann vollzogen – vorerst.
Wie sich schon 2024, vor Vollzug des Atomausstiegs, eine Kehrtwende in der Atompolitik der DPP andeutete, hatte ich damals in einem Beitrag für Rti dokumentiert.
Hören wir von Präsident Lai Ching-te, wie er die Anträge auf Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerk 2 und 3 im März dieses Jahres begründete:
“Im letzten Jahr lag die Reservekapazität der Stromerzeugung in Taiwan ohne Atomkraft bei etwa 10 % oder sogar darüber. Das bedeutet, dass die Stromversorgung in Taiwan stabil ist. Aber Taiwan befindet sich mittlerweile in einer neuen Situation.
Erstens: Unsere Wirtschaft hat sich sehr deutlich entwickelt. Dazu kommt das KI-Zeitalter. Der Bau von Rechenzentren braucht mehr Strom als unsere Schätzungen ursprünglich vorgesehen hatten.
Zweitens: Als Reaktion auf den Klimawandel hat die europäische Union das CO2-Grenzausgleichsystem CBAM eingeführt. Dieses gilt derzeit für einige Produkte, in Zukunft könnte es weiter ausgeweitet werden. Um in den EU-Markt zu gelangen, müssen die Produkte unbedingt die Anforderungen an geringe oder gar keine CO₂-Emissionen erfüllen.
Drittens: Die geopolitische Situation hat sich geändert. Die taiwanische Strom-Infrastruktur muss neben einer ausreichenden Strommenge und niedrigen Emissionen auch Energiesicherheit bieten.”
Damit begründete Lai die Anträge auf die Wiederinbetriebnahme der Kernkraftwerke 2 und 3.....]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/9/original/563f5931-2fb9-4886-a9f8-8fc71224d2e6.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>67</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Green Advocates: Taiwans erste Energiegenossenschaft]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=112982</link>
      <description><![CDATA[Ein Flachdachhaus in Miaoli im Nordwesten Taiwans. Auf einem Metallgestell sind Solarpanele installiert, mit einer Leistung von 10,03 kWp. Seit Ende 2017 produziert die Anlage etwa 13000 kWh Strom pro Jahr. Das Besondere an der Anlage – es handelt sich um die erste PV-Dachanlage in Taiwan, die von einer Energiegenossenschaft betrieben wird.
Die Bürgerenergiegenossenschaft “Green Advocates”, auf Chinesisch 綠主張綠電合作社 wurde 2016 gegründet, als erste Energiegenossenschaft in Taiwan. Doch sie hat es nicht nicht einfach.
Dass die taiwanische Energiewende nur stockend voran kommt, darüber habe ich in dieser Sendung schon häufig berichtet. 2025 wurden 13.3% der Elektrizität in Taiwan aus erneuerbaren Energien generiert. Nach den Ausbauzielen der taiwanische Regierung hätten es eigentlich 20% sei sollen – Taiwan liegt also fast 7 Prozentpunkte unter dem Zielwert.
Ein Grund für den langsamen Ausbau ist auch eine gesellschaftliche Skepsis gegenüber erneuerbaren Energien, befeuert durch Korruptionsfälle und Desinformationen. Eine Möglichkeit, die zu mehr Akzeptanz von erneuerbaren Energien führen könnte, sind Bürgerenergiegenossenschaften. Hier schließen sich Menschen zusammen, um selber in erneuerbare Energien zu investieren. Statt Großkonzernen sollen Bürger selber finanziell profitieren.
Ich habe mit Hwang Shu-te (黃淑德) gesprochen. Sie ist die Direktorin der Bürgerenergiegenossenschaft “Green Advocates”. Diese Bürgerenergiegenossenschaft wurde im Jahr 2016 von Mitgliedern der Hausfrauen-Allianz-Stiftung gegründet, jener feministischen Umweltbewegung, über die ich kürzlich ein einem anderen Beitrag berichtet hatte.
PV-Dachanlagen zur Vermeidung von Landnutzungskonflikten
Der Gründung der Energiegenossenschaft im Jahr 2016 gingen drei Jahre der intensiven Vorbereitung voraus, in denen sich die Gruppe mit Initiativen in Japan und Südkorea beschäftigte. Dabei merkte man, dass es zwar viele Gemeinsamkeiten gibt – aber auch Unterschiede.
“Zum Beispiel ist Südkorea flächenmäßig 10 mal so groß wie Taiwan, und die Bevölkerung ist sechsmal so groß. Weil die Überalterung der Gesellschaft in Südkorea früher eingesetzt hat, gibt es dort mehr landwirtschaftliche Flächen, die brachliegen. Wenn sie also Agri-PV machen, ist ihre Überlegung, neben landwirtschaftlichem Ertrag zusätzliche Einnahmen durch Stromerzeugung zu haben.”
In Taiwan sei das anders – Freiflächen-PV gehe hier mit anderen Problemen einher.
“Die Herangehensweise in Taiwan war, wild Flächen aufzukaufen, das nennt sich land grabbing. Es ist ein ernstes Problem, egal ob in landwirtschaftlichen Gebieten oder in der Fischzucht. “
Vor vier Jahren habe dann das Landwirtschaftsministerium (damals noch der Landwirtschaftsrat) diesem Prozess Einhalt geboten. Dennoch zeigt sich Hwang Shu-te kritisch gegenüber Freiflächen-PV in Taiwan.
“Was ich damit meine ist, dass landwirtschaftliche Flächen von Solarkraft übermannt werden, ohne dass es eine Koexistenz gibt. Weil die Fläche von Taiwan sehr begrenzt ist, wird das Land relativ leicht zum Spekulationsobjekt.”
Um das Problem einmal zu veranschaulichen: Taiwan hat in etwa die Fläche von Baden-Württemberg, mit mehr als doppelt so vielen Einwohnern. Die Green Advocates Genossenschaft entschloss sich aufgrund dieser potentiellen Landnutzungskonflikte, auf Photovoltaik-Dachanlagen zu setzen, anstatt auf Freiflächen-PV.
“Anfangs haben wir uns dafür entschieden, aus ethischen Gründen nur Dachanlagen zu machen. Wir machen keine Freiflächen-PV, weil wir bemerkten, dass es dabei Landnutzungskonflikte mit dem Anbau von Lebensmitteln gibt. Außerdem ist der Genehmigungsprozess viel langwieriger.”
Die Herausforderung beim Betrieb von Dachanlagen wiederum lägen in den Ausschreibungsverfahren, erzählt Hwang Shu-te.
“Bei Schulen oder öffentlichen Gebäuden ist die normale Herangehensweise von Lokalregierungen, dass man eine Ausschreibung macht. Ich suche eine Firma, es gibt eine Auktion, und dann heißt es: “the winner takes it all”.....]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=112982</guid>
      <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 22:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202609/20260902_2200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="9288912" />
      <itunes:title>Green Advocates: Taiwans erste Energiegenossenschaft</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Green Advocates: Taiwans erste Energiegenossenschaft</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Ein Flachdachhaus in Miaoli im Nordwesten Taiwans. Auf einem Metallgestell sind Solarpanele installiert, mit einer Leistung von 10,03 kWp. Seit Ende 2017 produziert die Anlage etwa 13000 kWh Strom pro Jahr. Das Besondere an der Anlage – es handelt sich um die erste PV-Dachanlage in Taiwan, die von einer Energiegenossenschaft betrieben wird.
Die Bürgerenergiegenossenschaft “Green Advocates”, auf Chinesisch 綠主張綠電合作社 wurde 2016 gegründet, als erste Energiegenossenschaft in Taiwan. Doch sie hat es nicht nicht einfach.
Dass die taiwanische Energiewende nur stockend voran kommt, darüber habe ich in dieser Sendung schon häufig berichtet. 2025 wurden 13.3% der Elektrizität in Taiwan aus erneuerbaren Energien generiert. Nach den Ausbauzielen der taiwanische Regierung hätten es eigentlich 20% sei sollen – Taiwan liegt also fast 7 Prozentpunkte unter dem Zielwert.
Ein Grund für den langsamen Ausbau ist auch eine gesellschaftliche Skepsis gegenüber erneuerbaren Energien, befeuert durch Korruptionsfälle und Desinformationen. Eine Möglichkeit, die zu mehr Akzeptanz von erneuerbaren Energien führen könnte, sind Bürgerenergiegenossenschaften. Hier schließen sich Menschen zusammen, um selber in erneuerbare Energien zu investieren. Statt Großkonzernen sollen Bürger selber finanziell profitieren.
Ich habe mit Hwang Shu-te (黃淑德) gesprochen. Sie ist die Direktorin der Bürgerenergiegenossenschaft “Green Advocates”. Diese Bürgerenergiegenossenschaft wurde im Jahr 2016 von Mitgliedern der Hausfrauen-Allianz-Stiftung gegründet, jener feministischen Umweltbewegung, über die ich kürzlich ein einem anderen Beitrag berichtet hatte.
PV-Dachanlagen zur Vermeidung von Landnutzungskonflikten
Der Gründung der Energiegenossenschaft im Jahr 2016 gingen drei Jahre der intensiven Vorbereitung voraus, in denen sich die Gruppe mit Initiativen in Japan und Südkorea beschäftigte. Dabei merkte man, dass es zwar viele Gemeinsamkeiten gibt – aber auch Unterschiede.
“Zum Beispiel ist Südkorea flächenmäßig 10 mal so groß wie Taiwan, und die Bevölkerung ist sechsmal so groß. Weil die Überalterung der Gesellschaft in Südkorea früher eingesetzt hat, gibt es dort mehr landwirtschaftliche Flächen, die brachliegen. Wenn sie also Agri-PV machen, ist ihre Überlegung, neben landwirtschaftlichem Ertrag zusätzliche Einnahmen durch Stromerzeugung zu haben.”
In Taiwan sei das anders – Freiflächen-PV gehe hier mit anderen Problemen einher.
“Die Herangehensweise in Taiwan war, wild Flächen aufzukaufen, das nennt sich land grabbing. Es ist ein ernstes Problem, egal ob in landwirtschaftlichen Gebieten oder in der Fischzucht. “
Vor vier Jahren habe dann das Landwirtschaftsministerium (damals noch der Landwirtschaftsrat) diesem Prozess Einhalt geboten. Dennoch zeigt sich Hwang Shu-te kritisch gegenüber Freiflächen-PV in Taiwan.
“Was ich damit meine ist, dass landwirtschaftliche Flächen von Solarkraft übermannt werden, ohne dass es eine Koexistenz gibt. Weil die Fläche von Taiwan sehr begrenzt ist, wird das Land relativ leicht zum Spekulationsobjekt.”
Um das Problem einmal zu veranschaulichen: Taiwan hat in etwa die Fläche von Baden-Württemberg, mit mehr als doppelt so vielen Einwohnern. Die Green Advocates Genossenschaft entschloss sich aufgrund dieser potentiellen Landnutzungskonflikte, auf Photovoltaik-Dachanlagen zu setzen, anstatt auf Freiflächen-PV.
“Anfangs haben wir uns dafür entschieden, aus ethischen Gründen nur Dachanlagen zu machen. Wir machen keine Freiflächen-PV, weil wir bemerkten, dass es dabei Landnutzungskonflikte mit dem Anbau von Lebensmitteln gibt. Außerdem ist der Genehmigungsprozess viel langwieriger.”
Die Herausforderung beim Betrieb von Dachanlagen wiederum lägen in den Ausschreibungsverfahren, erzählt Hwang Shu-te.
“Bei Schulen oder öffentlichen Gebäuden ist die normale Herangehensweise von Lokalregierungen, dass man eine Ausschreibung macht. Ich suche eine Firma, es gibt eine Auktion, und dann heißt es: “the winner takes it all”.....]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/9/original/93be4084-1db9-4317-bcca-cf0f36805910.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>66</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[So war es, in den 80er Jahren einen Chinesischsprachkurs in Taiwan zu machen]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=111818</link>
      <description><![CDATA[Wie war es, im Taiwan der 80er Chinesisch zu lernen? Der Vater von Rti-Reporterin Juliane erzählt von einer Bahnlinie quer durch Taipei, einer gescheiterten Besteigung des Jadeberges und umständlichem Geldabheben.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=111818</guid>
      <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 20:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202608/20260826_2000_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="8103936" />
      <itunes:title>So war es, in den 80er Jahren einen Chinesischsprachkurs in Taiwan zu machen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>So war es, in den 80er Jahren einen Chinesischsprachkurs in Taiwan zu machen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Wie war es, im Taiwan der 80er Chinesisch zu lernen? Der Vater von Rti-Reporterin Juliane erzählt von einer Bahnlinie quer durch Taipei, einer gescheiterten Besteigung des Jadeberges und umständlichem Geldabheben.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/8/original/f2b832a2-9219-4a8d-9f1e-24aa31348616.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>65</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[So war es, vor vierzig Jahren Sinologie zu studieren]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=111816</link>
      <description><![CDATA[Warum entscheidet man sich im Deutschland der 80er Jahre für ein Sinologiestudium?
Mit seiner Zeit als Sprachschüler an der Fu-jen Universität in Neu-Taipei legte der Vater von Rti-Reporterin Juliane wahrscheinlich den Grundstein dafür, dass sie sich später für ein Leben in Taiwan entscheiden würde. Fast vierzig Jahre ist sein Auslandsjahr im Rahmen seines Sinologiestudiums nun her – Zeit also, ihm ein paar Fragen zu stellen.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=111816</guid>
      <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 20:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202608/20260819_2000_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="8506920" />
      <itunes:title>So war es, vor vierzig Jahren Sinologie zu studieren</itunes:title>
      <itunes:subtitle>So war es, vor vierzig Jahren Sinologie zu studieren</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Warum entscheidet man sich im Deutschland der 80er Jahre für ein Sinologiestudium?
Mit seiner Zeit als Sprachschüler an der Fu-jen Universität in Neu-Taipei legte der Vater von Rti-Reporterin Juliane wahrscheinlich den Grundstein dafür, dass sie sich später für ein Leben in Taiwan entscheiden würde. Fast vierzig Jahre ist sein Auslandsjahr im Rahmen seines Sinologiestudiums nun her – Zeit also, ihm ein paar Fragen zu stellen.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/8/original/9b3e11ed-1d19-413a-a40d-913fc0d933cf.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>64</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ökofeminismus in der Praxis? Wie Hausfrauen die taiwanische Umweltbewegung prägten]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=111817</link>
      <description><![CDATA[Haben Frauen ein anderes Verhältnis zur Umwelt als Männer? Das ist eine der Fragen, mit denen sich Ökofeminismus beschäftigt. Viele Mitglieder der taiwanischen Hausfrauen-Allianz (主婦聯盟) würden diese Frage wohl mit ja beantworten.
Die taiwanische Hausfrauen-Allianz ist nicht nur die erste feministische Umweltorganisation Taiwans, sondern auch einer der wichtigsten Akteure in der taiwanischen Umweltbewegung allgemein. Noch vor Aufhebung des Kriegsrechts 1987 begannen taiwanische Frauen, sich in der damals vor allem von männlichen Universitätsprofessoren dominierten Umweltbewegung zu engagieren. Schnell merkten sie, dass sie andere Formen des Engagements wollten, als nur Zeitungsartikel zu schreiben.
Ausgehend von alltagsnahen Themen wie Verpackungsmüll und Lebensmittelsicherheit hat die Hausfrauen-Allianz sich im Laufe der Zeit für eine große Bandbreite an Umweltthemen eingesetzt – oftmals mit großem Erfolg. Es lohnt sich also, einen Blick auf ihre lange und faszinierende Geschichte zu werfen.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=111817</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 12:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202608/20260812_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="10948104" />
      <itunes:title>Ökofeminismus in der Praxis? Wie Hausfrauen die taiwanische Umweltbewegung prägten</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Ökofeminismus in der Praxis? Wie Hausfrauen die taiwanische Umweltbewegung prägten</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Haben Frauen ein anderes Verhältnis zur Umwelt als Männer? Das ist eine der Fragen, mit denen sich Ökofeminismus beschäftigt. Viele Mitglieder der taiwanischen Hausfrauen-Allianz (主婦聯盟) würden diese Frage wohl mit ja beantworten.
Die taiwanische Hausfrauen-Allianz ist nicht nur die erste feministische Umweltorganisation Taiwans, sondern auch einer der wichtigsten Akteure in der taiwanischen Umweltbewegung allgemein. Noch vor Aufhebung des Kriegsrechts 1987 begannen taiwanische Frauen, sich in der damals vor allem von männlichen Universitätsprofessoren dominierten Umweltbewegung zu engagieren. Schnell merkten sie, dass sie andere Formen des Engagements wollten, als nur Zeitungsartikel zu schreiben.
Ausgehend von alltagsnahen Themen wie Verpackungsmüll und Lebensmittelsicherheit hat die Hausfrauen-Allianz sich im Laufe der Zeit für eine große Bandbreite an Umweltthemen eingesetzt – oftmals mit großem Erfolg. Es lohnt sich also, einen Blick auf ihre lange und faszinierende Geschichte zu werfen.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/8/original/20260805000023.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>63</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die taiwanische Solarpflicht ist da! (aber mit Einschränkungen)]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=110769</link>
      <description><![CDATA[Die taiwanische Solarpflicht ist am 1. August in Kraft getreten, allerdings nicht so wie eigentlich geplant. In regelrecht letzter Minute wurde öffentlich, dass Wohngebäude nun doch von der Regelung ausgenommen werden sollen, ebenso wie Läden.
Zunächst wurde das am Freitag, den 31. Juli durch Medienberichte bekannt. Die tatsächliche Änderung der Rechtsverordnung veröffentlichte das Innenministerium dann erst am Montag. Damit wurde ein Paragraph 9 zur Rechtsverordnung hinzugefügt, wonach die Anwendung der Solarpflicht auf Wohngebäude (Gebäudetyp H) und Läden (Gebäudetyp G3) erst dann effektiv werden soll, wenn dies so von den relevanten Behörden bestimmt wird.
Damit gilt die Solarpflicht für Gebäudetypen A, B, C, D, F und G1 und 2 der taiwanischen Bauordnung, also etwa Gewerbegebäude, Lagerhallen, Sporthallen, Schulen und andere Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser und Bürogebäude. Konkret bedeutet das: Ab sofort müssen bei diesen Gebäudetypen auf Neubauten und Anbauten mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern Solaranlagen installiert werden. Außerdem betroffen: Renovierungen von Gebäuden mit einer Dachfläche über 1000 Quadratmetern. Wann die Solarpflicht dann auf Wohngebäude und Läden angewendet werden soll, steht noch nicht fest.
Überraschend ist es schon, dass der Anwendungsbereich der Solarpflicht so kurz vor dem Inkrafttreten doch noch geändert wurde. Schließlich wurde die Rechtsgrundlage der Solarpflicht bereits 2023 verabschiedet, und die Rechtsverordnung, die die Einzelheiten der Umsetzung regelt, im Februar 2026 vom Kabinett genehmigt. Medienberichten zufolge konnten Bauunternehmen das Innenministerium in der Woche vor dem Inkrafttreten jedoch überzeugen, die Solarpflicht für Wohngebäude erstmal auszusetzen.
Das Innenministerium begründete seine Entscheidung vor allem damit, dass die Eigentumsverhältnisse und die Verwaltung gemeinsam genutzter Bereiche bei Wohngebäuden und Läden kompliziert sei. Wie Umwelt-NGOs diesen und weitere Kritikpunkte bewerten, erfahrt ihr in der Sendung..]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=110769</guid>
      <pubDate>Wed, 05 Aug 2026 17:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202608/20260805_1700_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="10836792" />
      <itunes:title>Die taiwanische Solarpflicht ist da! (aber mit Einschränkungen)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Die taiwanische Solarpflicht ist da! (aber mit Einschränkungen)</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die taiwanische Solarpflicht ist am 1. August in Kraft getreten, allerdings nicht so wie eigentlich geplant. In regelrecht letzter Minute wurde öffentlich, dass Wohngebäude nun doch von der Regelung ausgenommen werden sollen, ebenso wie Läden.
Zunächst wurde das am Freitag, den 31. Juli durch Medienberichte bekannt. Die tatsächliche Änderung der Rechtsverordnung veröffentlichte das Innenministerium dann erst am Montag. Damit wurde ein Paragraph 9 zur Rechtsverordnung hinzugefügt, wonach die Anwendung der Solarpflicht auf Wohngebäude (Gebäudetyp H) und Läden (Gebäudetyp G3) erst dann effektiv werden soll, wenn dies so von den relevanten Behörden bestimmt wird.
Damit gilt die Solarpflicht für Gebäudetypen A, B, C, D, F und G1 und 2 der taiwanischen Bauordnung, also etwa Gewerbegebäude, Lagerhallen, Sporthallen, Schulen und andere Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser und Bürogebäude. Konkret bedeutet das: Ab sofort müssen bei diesen Gebäudetypen auf Neubauten und Anbauten mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern Solaranlagen installiert werden. Außerdem betroffen: Renovierungen von Gebäuden mit einer Dachfläche über 1000 Quadratmetern. Wann die Solarpflicht dann auf Wohngebäude und Läden angewendet werden soll, steht noch nicht fest.
Überraschend ist es schon, dass der Anwendungsbereich der Solarpflicht so kurz vor dem Inkrafttreten doch noch geändert wurde. Schließlich wurde die Rechtsgrundlage der Solarpflicht bereits 2023 verabschiedet, und die Rechtsverordnung, die die Einzelheiten der Umsetzung regelt, im Februar 2026 vom Kabinett genehmigt. Medienberichten zufolge konnten Bauunternehmen das Innenministerium in der Woche vor dem Inkrafttreten jedoch überzeugen, die Solarpflicht für Wohngebäude erstmal auszusetzen.
Das Innenministerium begründete seine Entscheidung vor allem damit, dass die Eigentumsverhältnisse und die Verwaltung gemeinsam genutzter Bereiche bei Wohngebäuden und Läden kompliziert sei. Wie Umwelt-NGOs diesen und weitere Kritikpunkte bewerten, erfahrt ihr in der Sendung..]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/8/original/a77d80f8-b281-45f8-86a4-884b4a888ba3.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>62</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die taiwanische Solarpflicht kommt!]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=110181</link>
      <description><![CDATA[Am 1. August soll in Taiwan eine Solarpflicht für Neubauten mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern und mehr in Kraft treten. Liu Ru-yi (劉如意) von der Umwelt-NGO Green Citizens Action Alliance erklärt, welche Herausforderungen es für die Entwicklung von Solarenergie in Taiwan gibt, und warum es beim Ausbau von Solarenergie nicht nur um finanzielle Vorteile geht.
Ende 2025 waren in Taiwan insgesamt über 15 GW an Solarenergieanlagen installiert. So steht es im Energy Statistics Handbook 2025 der taiwanischen Energiebehörde (能源署). Damit verfehlte die taiwanische Regierung das Ausbauziel von 20 GW. Im globalen Vergleich liegt Taiwan damit auf Rang 17, hinter Ländern wie Deutschland und Südkorea, aber noch vor Südafrika, Österreich und der Schweiz.
Eine Aufschlüsselung nach unterschiedlichen Arten von Solarenergie wie Dachanlagen, Freiflächen- und Aqua-PV veröffentlichte die Energiebehörde nicht. Allerdings stellte die Energiebehörde dem taiwanischen Investigativmagazin The Reporter entsprechende Statistiken zur Verfügung. Daraus geht hervor, dass Dachanlagen fast ⅔ der Ende 2024 installierten Solarenergie-Kapazität ausmachten.
Nun soll aber erstmal eine Solarpflicht für Taiwan kommen, und zwar für Neubauten und Anbauten mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern. Außerdem betroffen: Renovierungen von Gebäuden mit einer Dachfläche über 1000 Quadratmetern. Am 1. August treten diese Regelungen in Kraft. Sie soll für öffentliche Gebäude, Gewerbegebäude und auch Wohngebäude gelten.
Der taiwanischen Solarpflicht geht ein längeres Gesetzgebungsverfahren voraus. 2023 verabschiedete das taiwanische Parlament eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Entwicklungsgesetzes. Mit dem eingefügten Paragraphen 12-1 schufen sie eine Solarpflicht, die allerdings weiter durch die relevanten Behörden zu konkretisieren ist. Ende 2025 veröffentlichte das taiwanische Innenministerium Standards für die Installation von PV-Anlagen, die im Februar dieses Jahres vom Kabinett genehmigt wurden. Damit ist der Weg frei dafür, dass die Solarpflicht am 1. August wie geplant in Kraft tritt. Dennoch gibt es aber Kritik aus den Reihen der Oppositionsparteien.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=110181</guid>
      <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 12:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202607/20260729_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="9984072" />
      <itunes:title>Die taiwanische Solarpflicht kommt!</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Die taiwanische Solarpflicht kommt!</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Am 1. August soll in Taiwan eine Solarpflicht für Neubauten mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern und mehr in Kraft treten. Liu Ru-yi (劉如意) von der Umwelt-NGO Green Citizens Action Alliance erklärt, welche Herausforderungen es für die Entwicklung von Solarenergie in Taiwan gibt, und warum es beim Ausbau von Solarenergie nicht nur um finanzielle Vorteile geht.
Ende 2025 waren in Taiwan insgesamt über 15 GW an Solarenergieanlagen installiert. So steht es im Energy Statistics Handbook 2025 der taiwanischen Energiebehörde (能源署). Damit verfehlte die taiwanische Regierung das Ausbauziel von 20 GW. Im globalen Vergleich liegt Taiwan damit auf Rang 17, hinter Ländern wie Deutschland und Südkorea, aber noch vor Südafrika, Österreich und der Schweiz.
Eine Aufschlüsselung nach unterschiedlichen Arten von Solarenergie wie Dachanlagen, Freiflächen- und Aqua-PV veröffentlichte die Energiebehörde nicht. Allerdings stellte die Energiebehörde dem taiwanischen Investigativmagazin The Reporter entsprechende Statistiken zur Verfügung. Daraus geht hervor, dass Dachanlagen fast ⅔ der Ende 2024 installierten Solarenergie-Kapazität ausmachten.
Nun soll aber erstmal eine Solarpflicht für Taiwan kommen, und zwar für Neubauten und Anbauten mit einer Fläche von 1000 Quadratmetern. Außerdem betroffen: Renovierungen von Gebäuden mit einer Dachfläche über 1000 Quadratmetern. Am 1. August treten diese Regelungen in Kraft. Sie soll für öffentliche Gebäude, Gewerbegebäude und auch Wohngebäude gelten.
Der taiwanischen Solarpflicht geht ein längeres Gesetzgebungsverfahren voraus. 2023 verabschiedete das taiwanische Parlament eine Änderung des Erneuerbare-Energien-Entwicklungsgesetzes. Mit dem eingefügten Paragraphen 12-1 schufen sie eine Solarpflicht, die allerdings weiter durch die relevanten Behörden zu konkretisieren ist. Ende 2025 veröffentlichte das taiwanische Innenministerium Standards für die Installation von PV-Anlagen, die im Februar dieses Jahres vom Kabinett genehmigt wurden. Damit ist der Weg frei dafür, dass die Solarpflicht am 1. August wie geplant in Kraft tritt. Dennoch gibt es aber Kritik aus den Reihen der Oppositionsparteien.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/7/original/f89cd4dc-8324-4c18-9ac8-d61aef80f766.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>61</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Welche Folgen bringt El Niño für Taiwan und die Welt?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=109526</link>
      <description><![CDATA[Das natürliche Klimaphänomen El Niño hat in unterschiedlichen Regionen auf der Welt unterschiedliche Auswirkungen. Während es an der Westküste Südamerikas zu starken Niederschlägen kommen kann, schwächt sich in Südasien in El Niño-Jahren der Monsun ab. In Taiwan erwartet die Zentrale Wetterbehörde CWA dieses Jahr einen wärmeren Winter als sonst. Das taiwanische Zentrum für Krankheitskontrolle warnt derweil vor einem erhöhten Risiko für Dengue-Fieber, da höhere Temperaturen die Fortpflanzung von Mücken begünstigen könnten.
Im Rti-Interview erklärt Klimaforscher Professor Hsu Huang-hsiung (許晃雄) von der taiwanischen Wissenschaftsakademie Academia Sinica, warum ihm der für dieses Jahr vorhergesagte El Niño Sorgen bereitet.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=109526</guid>
      <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 12:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202608/20260722_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="8820552" />
      <itunes:title>Welche Folgen bringt El Niño für Taiwan und die Welt?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Welche Folgen bringt El Niño für Taiwan und die Welt?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Das natürliche Klimaphänomen El Niño hat in unterschiedlichen Regionen auf der Welt unterschiedliche Auswirkungen. Während es an der Westküste Südamerikas zu starken Niederschlägen kommen kann, schwächt sich in Südasien in El Niño-Jahren der Monsun ab. In Taiwan erwartet die Zentrale Wetterbehörde CWA dieses Jahr einen wärmeren Winter als sonst. Das taiwanische Zentrum für Krankheitskontrolle warnt derweil vor einem erhöhten Risiko für Dengue-Fieber, da höhere Temperaturen die Fortpflanzung von Mücken begünstigen könnten.
Im Rti-Interview erklärt Klimaforscher Professor Hsu Huang-hsiung (許晃雄) von der taiwanischen Wissenschaftsakademie Academia Sinica, warum ihm der für dieses Jahr vorhergesagte El Niño Sorgen bereitet.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/7/original/a213544b-8382-4eef-aa06-9947019b4d1d.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>60</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Führt der Klimawandel zu weniger Taifunen in Taiwan?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=109186</link>
      <description><![CDATA[In der vergangenen Woche ist Taifun Bavi nördlich an Taiwan vorbeigezogen. Die Auswirkungen waren dabei nicht so schlimm wie zunächst befürchtet, dennoch zählte das taiwanische Zentrum für Katastrophenschutz (CEOC) insgesamt 135 Verletzte. Zudem wurden über 15000 Menschen evakuiert und es kam in fast 250 000 Haushalten zu Stromausfällen.
Im Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen, die der Klimawandel verursacht, stellt sich natürlich auch die Frage, ob der Klimawandel auch Einfluss auf die Stärke und Häufigkeit von Taifunen hat. Im Rti-Interview erkläutert der Klimaforscher Professor Hsu Huang-hsiung (許晃雄) was wir über die Auswirkungen des Klimawandels auf Taifune wissen — und was nicht. Außerdem erklärt er, wie sich das wandelnde Klima in Taiwan auf die Landwirtschaft auswirkt.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=109186</guid>
      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 18:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202607/20260715_1800_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="9374952" />
      <itunes:title>Führt der Klimawandel zu weniger Taifunen in Taiwan?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Führt der Klimawandel zu weniger Taifunen in Taiwan?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[In der vergangenen Woche ist Taifun Bavi nördlich an Taiwan vorbeigezogen. Die Auswirkungen waren dabei nicht so schlimm wie zunächst befürchtet, dennoch zählte das taiwanische Zentrum für Katastrophenschutz (CEOC) insgesamt 135 Verletzte. Zudem wurden über 15000 Menschen evakuiert und es kam in fast 250 000 Haushalten zu Stromausfällen.
Im Angesichts der tiefgreifenden Veränderungen, die der Klimawandel verursacht, stellt sich natürlich auch die Frage, ob der Klimawandel auch Einfluss auf die Stärke und Häufigkeit von Taifunen hat. Im Rti-Interview erkläutert der Klimaforscher Professor Hsu Huang-hsiung (許晃雄) was wir über die Auswirkungen des Klimawandels auf Taifune wissen — und was nicht. Außerdem erklärt er, wie sich das wandelnde Klima in Taiwan auf die Landwirtschaft auswirkt.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/7/original/20260712000076.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>59</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Taiwan?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=108662</link>
      <description><![CDATA[Die historische Hitzewelle in Europa Ende Juni hat erneut die schweren Folgen des globalen Klimawandels verdeutlicht. Und auch wenn man in Taiwan Hitze gewöhnt ist und in fast allen Räumen Klimaanlagen zu finden ist, sorgt auch hier der Klimawandel für tiefgreifende Veränderungen.
Welche Auswirkungen der Klimawandel in Taiwan konkret hat, erklärt Professor Hsu Huang-hsiung (許晃雄) von der taiwanischen Wissenschaftsakademie Academia Sinica im Rti-Interview.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=108662</guid>
      <pubDate>Wed, 08 Jul 2026 18:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202607/20260708_1800_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="8708568" />
      <itunes:title>Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Taiwan?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf Taiwan?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die historische Hitzewelle in Europa Ende Juni hat erneut die schweren Folgen des globalen Klimawandels verdeutlicht. Und auch wenn man in Taiwan Hitze gewöhnt ist und in fast allen Räumen Klimaanlagen zu finden ist, sorgt auch hier der Klimawandel für tiefgreifende Veränderungen.
Welche Auswirkungen der Klimawandel in Taiwan konkret hat, erklärt Professor Hsu Huang-hsiung (許晃雄) von der taiwanischen Wissenschaftsakademie Academia Sinica im Rti-Interview.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/7/original/35fa83c7-9ff0-434d-a7be-3e738a74d9aa.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>58</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Autorin Hilda Hoy im Gespräch über ihr Buch "Mother Tongue" (ganze Folge)]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=108464</link>
      <description><![CDATA[Für viele Menschen ist es selbstverständlich, dass die Sprache ihrer Mutter (oder auch ihres Vaters) die Sprache ist, die sie am Besten sprechen. Wer aber mehrsprachig aufwächst, macht nicht selten die Erfahrung, dass die Muttersprache zwar tief im Bewusstsein verankert ist, aber nicht so fließend beherrscht wird wie andere Sprachen, die im eigenen Leben eine dominantere Rolle einnehmen.
Diese Erfahrung hat auch die Journalistin, Übersetzerin und Autorin Hilda Hoy gemacht. Sie wurde in Taiwan als Tochter einer taiwanischen Mutter und eines kanadischen Vaters geboren. Darüber, wie Englisch ihre dominante Sprache wurde und wie sie ihre chinesischsprachige Identität im Erwachsenenalter wiederentdeckte, hat sie das Buch “Mother Tongue” geschrieben.
Im Rti-Interview spricht sie darüber, was eine Muttersprache überhaupt ist, wie ihr Umzug nach Berlin ihr half, ihre taiwanische Identität wiederzuentdecken und wie sie heute auf ihre sprachliche Prägung im Kindesalter zurückblickt.
“Mother Tongue” von Hilda Hoy ist 2026 im Wind&Bones Verlag erschienen.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=108464</guid>
      <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 12:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202607/20260703_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="30610944" />
      <itunes:title>Autorin Hilda Hoy im Gespräch über ihr Buch "Mother Tongue" (ganze Folge)</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Autorin Hilda Hoy im Gespräch über ihr Buch "Mother Tongue" (ganze Folge)</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Für viele Menschen ist es selbstverständlich, dass die Sprache ihrer Mutter (oder auch ihres Vaters) die Sprache ist, die sie am Besten sprechen. Wer aber mehrsprachig aufwächst, macht nicht selten die Erfahrung, dass die Muttersprache zwar tief im Bewusstsein verankert ist, aber nicht so fließend beherrscht wird wie andere Sprachen, die im eigenen Leben eine dominantere Rolle einnehmen.
Diese Erfahrung hat auch die Journalistin, Übersetzerin und Autorin Hilda Hoy gemacht. Sie wurde in Taiwan als Tochter einer taiwanischen Mutter und eines kanadischen Vaters geboren. Darüber, wie Englisch ihre dominante Sprache wurde und wie sie ihre chinesischsprachige Identität im Erwachsenenalter wiederentdeckte, hat sie das Buch “Mother Tongue” geschrieben.
Im Rti-Interview spricht sie darüber, was eine Muttersprache überhaupt ist, wie ihr Umzug nach Berlin ihr half, ihre taiwanische Identität wiederzuentdecken und wie sie heute auf ihre sprachliche Prägung im Kindesalter zurückblickt.
“Mother Tongue” von Hilda Hoy ist 2026 im Wind&Bones Verlag erschienen.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/7/original/e2974467-4f1e-49ba-9626-4faf8f54b68f.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>57</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Autorin Hilda Hoy über die Rezeption ihres Buches "Mother Tongue" in Deutschland und Taiwan]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=106965</link>
      <description><![CDATA[Die taiwanisch-kanadischen Journalistin, Übersetzerin und Autorin Hilda Hoy lebt in Berlin. In ihrem Buch “Mother Tongue” beschreibt sie wie Englisch ihre dominante Sprache wurde und wie sie ihre chinesischsprachige Identität im Erwachsenenalter wiederentdeckte.
Im Rti-Interview erzählt sie von den Reaktionen auf ihr Buch in Berlin sowie Taipei und teilt, wie sie heute auf ihre sprachliche Prägung im Kindesalter zurückblickt.
“Mother Tongue” von Hilda Hoy ist 2026 im Wind&Bones Verlag erschienen.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=106965</guid>
      <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 12:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202606/20260701_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="23850240" />
      <itunes:title>Autorin Hilda Hoy über die Rezeption ihres Buches "Mother Tongue" in Deutschland und Taiwan</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Autorin Hilda Hoy über die Rezeption ihres Buches "Mother Tongue" in Deutschland und Taiwan</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die taiwanisch-kanadischen Journalistin, Übersetzerin und Autorin Hilda Hoy lebt in Berlin. In ihrem Buch “Mother Tongue” beschreibt sie wie Englisch ihre dominante Sprache wurde und wie sie ihre chinesischsprachige Identität im Erwachsenenalter wiederentdeckte.
Im Rti-Interview erzählt sie von den Reaktionen auf ihr Buch in Berlin sowie Taipei und teilt, wie sie heute auf ihre sprachliche Prägung im Kindesalter zurückblickt.
“Mother Tongue” von Hilda Hoy ist 2026 im Wind&Bones Verlag erschienen.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/6/original/cafceef1-3902-4d3c-a381-ee2a125f18aa.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>56</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie Autorin Hilda Hoy in Berlin ihre taiwanische Identität wiederentdeckte]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=106963</link>
      <description><![CDATA[Die taiwanisch-kanadischen Journalistin, Übersetzerin und Autorin Hilda Hoy lebt in Berlin. In ihrem Buch “Mother Tongue” beschreibt sie wie Englisch ihre dominante Sprache wurde und wie sie ihre chinesischsprachige Identität im Erwachsenenalter wiederentdeckte.
Im Rti-Interview spricht sie darüber, wie ihr Umzug nach Berlin ihr half, ihre taiwanische Identität wiederzuentdecken. Außerdem teilt sie ihre Erfahrungen damit, als “heritage speaker” Mandarin zu erlernen und auf welche Hindernisse sie bei der Wahl eines Sprachkurses stieß.
“Mother Tongue” von Hilda Hoy ist 2026 im Wind&Bones Verlag erschienen.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=106963</guid>
      <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 12:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202606/20260624_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="24007680" />
      <itunes:title>Wie Autorin Hilda Hoy in Berlin ihre taiwanische Identität wiederentdeckte</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wie Autorin Hilda Hoy in Berlin ihre taiwanische Identität wiederentdeckte</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die taiwanisch-kanadischen Journalistin, Übersetzerin und Autorin Hilda Hoy lebt in Berlin. In ihrem Buch “Mother Tongue” beschreibt sie wie Englisch ihre dominante Sprache wurde und wie sie ihre chinesischsprachige Identität im Erwachsenenalter wiederentdeckte.
Im Rti-Interview spricht sie darüber, wie ihr Umzug nach Berlin ihr half, ihre taiwanische Identität wiederzuentdecken. Außerdem teilt sie ihre Erfahrungen damit, als “heritage speaker” Mandarin zu erlernen und auf welche Hindernisse sie bei der Wahl eines Sprachkurses stieß.
“Mother Tongue” von Hilda Hoy ist 2026 im Wind&Bones Verlag erschienen.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/6/original/1b0f260f-b3fd-40f5-a1d8-a3ec837226f3.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>55</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was ist eigentlich eine Muttersprache? Autorin Hilda Hoy im Gespräch]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=106962</link>
      <description><![CDATA[Für viele Menschen ist es selbstverständlich, dass die Sprache ihrer Mutter (oder auch ihres Vaters) die Sprache ist, die sie am Besten sprechen. Wer aber mehrsprachig aufwächst, macht nicht selten die Erfahrung, dass die Muttersprache zwar tief im Bewusstsein verankert ist, aber nicht so fließend beherrscht wird wie andere Sprachen, die im eigenen Leben eine dominantere Rolle einnehmen.
Diese Erfahrung hat auch die Journalistin, Übersetzerin und Autorin Hilda Hoy gemacht. Sie wurde in Taiwan als Tochter einer taiwanischen Mutter und eines kanadischen Vaters geboren. Darüber, wie Englisch ihre dominante Sprache wurde und wie sie ihre chinesischsprachige Identität im Erwachsenenalter wiederentdeckte, hat sie das Buch “Mother Tongue” geschrieben.
Im Rti-Interview spricht sie darüber, was eine Muttersprache überhaupt ist und was das Buch mit der Demenzerkrankung ihrer Mutter zu tun hat.
“Mother Tongue” von Hilda Hoy ist 2026 im Wind&Bones Verlag erschienen.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=106962</guid>
      <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 18:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202607/20260617_1800_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="9961272" />
      <itunes:title>Was ist eigentlich eine Muttersprache? Autorin Hilda Hoy im Gespräch</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Was ist eigentlich eine Muttersprache? Autorin Hilda Hoy im Gespräch</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Für viele Menschen ist es selbstverständlich, dass die Sprache ihrer Mutter (oder auch ihres Vaters) die Sprache ist, die sie am Besten sprechen. Wer aber mehrsprachig aufwächst, macht nicht selten die Erfahrung, dass die Muttersprache zwar tief im Bewusstsein verankert ist, aber nicht so fließend beherrscht wird wie andere Sprachen, die im eigenen Leben eine dominantere Rolle einnehmen.
Diese Erfahrung hat auch die Journalistin, Übersetzerin und Autorin Hilda Hoy gemacht. Sie wurde in Taiwan als Tochter einer taiwanischen Mutter und eines kanadischen Vaters geboren. Darüber, wie Englisch ihre dominante Sprache wurde und wie sie ihre chinesischsprachige Identität im Erwachsenenalter wiederentdeckte, hat sie das Buch “Mother Tongue” geschrieben.
Im Rti-Interview spricht sie darüber, was eine Muttersprache überhaupt ist und was das Buch mit der Demenzerkrankung ihrer Mutter zu tun hat.
“Mother Tongue” von Hilda Hoy ist 2026 im Wind&Bones Verlag erschienen.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/6/original/e2974467-4f1e-49ba-9626-4faf8f54b68f.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>54</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[竹科媽媽: Der Kampf um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=106457</link>
      <description><![CDATA[Die taiwanische Journalistin Chen Hong-chin (陳虹瑾) hat zahlreiche Mütter in der Region Hsinchu portraitiert. Ihre Reportageserie zeigt, wie der Leistungsdruck im "Silicon Valley" Taiwans das Leben von Familien vor Ort prägt.
Während es sich viele Familien aus finanzieller Sicht zwar leisten können, von einem Einkommen zu leben, wollen viele Frauen trotzdem weiter erwerbstätig bleiben – aus guten Gründen. Woran die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Taiwan oft scheitert und wie die taiwanische Regierung dem entgegenwirken will, darum geht es in der heutigen Folge.
Hier geht es zu Teil 1 der Sendung.
Die Reportageserie von Chen Hong-chin (auf Chinesisch) findet ihr hier.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=106457</guid>
      <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 12:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202606/20260610_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="10608456" />
      <itunes:title>竹科媽媽: Der Kampf um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf</itunes:title>
      <itunes:subtitle>竹科媽媽: Der Kampf um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die taiwanische Journalistin Chen Hong-chin (陳虹瑾) hat zahlreiche Mütter in der Region Hsinchu portraitiert. Ihre Reportageserie zeigt, wie der Leistungsdruck im "Silicon Valley" Taiwans das Leben von Familien vor Ort prägt.
Während es sich viele Familien aus finanzieller Sicht zwar leisten können, von einem Einkommen zu leben, wollen viele Frauen trotzdem weiter erwerbstätig bleiben – aus guten Gründen. Woran die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Taiwan oft scheitert und wie die taiwanische Regierung dem entgegenwirken will, darum geht es in der heutigen Folge.
Hier geht es zu Teil 1 der Sendung.
Die Reportageserie von Chen Hong-chin (auf Chinesisch) findet ihr hier.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/6/original/97f163e2-d233-49a5-9a37-277e5e9644d1.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>53</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[竹科媽媽: Mutterschaft zwischen Halbleitern und Leistungsdruck]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=104045</link>
      <description><![CDATA[Hsinchu gilt als das “Silicon Valley” von Taiwan. Hier, etwa eine Stunde Zugfahrt südlich von Taipei, haben taiwanische Tech-Unternehmen wie TSMC ihren Sitz. Die Gehälter liegen hier über dem taiwanischen Durchschnitt, ebenso die Geburtenrate. Anders als in den meisten anderen taiwanischen Familien können sich hier Familien leisten, von einem Einkommen zu leben. Kombiniert mit langen Arbeitszeiten und einem Mangel an Kinderbetreuungsangeboten führt das dazu, dass viele Frauen ihren Job aufgeben und die Rolle einer Vollzeit-Hausfrauen einnehmen.
Doch wie blicken diese “Hsinchu-Mütter” auf ihr Leben und die Opfer die sie erbringen? Die Journalistin Chen Hong-chin (陳虹瑾) hat über 20 von ihnen interviewt, um genau das zu verstehen.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=104045</guid>
      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 12:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202606/20260603_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="11185608" />
      <itunes:title>竹科媽媽: Mutterschaft zwischen Halbleitern und Leistungsdruck</itunes:title>
      <itunes:subtitle>竹科媽媽: Mutterschaft zwischen Halbleitern und Leistungsdruck</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Hsinchu gilt als das “Silicon Valley” von Taiwan. Hier, etwa eine Stunde Zugfahrt südlich von Taipei, haben taiwanische Tech-Unternehmen wie TSMC ihren Sitz. Die Gehälter liegen hier über dem taiwanischen Durchschnitt, ebenso die Geburtenrate. Anders als in den meisten anderen taiwanischen Familien können sich hier Familien leisten, von einem Einkommen zu leben. Kombiniert mit langen Arbeitszeiten und einem Mangel an Kinderbetreuungsangeboten führt das dazu, dass viele Frauen ihren Job aufgeben und die Rolle einer Vollzeit-Hausfrauen einnehmen.
Doch wie blicken diese “Hsinchu-Mütter” auf ihr Leben und die Opfer die sie erbringen? Die Journalistin Chen Hong-chin (陳虹瑾) hat über 20 von ihnen interviewt, um genau das zu verstehen.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/5/original/f2e965d8-cee0-4f86-855e-cf9b64d70ecc.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>52</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[So menstruiert es sich in Taiwan: Menstruationstage für Arbeitnehmer*innen?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=104334</link>
      <description><![CDATA[Seit 2013 stehen menstruierenden Arbeitnehmer*innen in Taiwan drei Tage "Menstruationsurlaub" (生理假) pro Jahr zu. Wie das in der Praxis umgesetzt wird variiert von Arbeitgeber zu Arbeitgeber. Juliane hat Frauen in ihrem Umfeld zu ihren Erfahrungen befragt.
In der Sendung erwähnt:
Menstruationsmuseum in Taipeier Stadtteil Datong]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=104334</guid>
      <pubDate>Wed, 27 May 2026 18:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202605/20260527_1800_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="23199360" />
      <itunes:title>So menstruiert es sich in Taiwan: Menstruationstage für Arbeitnehmer*innen?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>So menstruiert es sich in Taiwan: Menstruationstage für Arbeitnehmer*innen?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Seit 2013 stehen menstruierenden Arbeitnehmer*innen in Taiwan drei Tage "Menstruationsurlaub" (生理假) pro Jahr zu. Wie das in der Praxis umgesetzt wird variiert von Arbeitgeber zu Arbeitgeber. Juliane hat Frauen in ihrem Umfeld zu ihren Erfahrungen befragt.
In der Sendung erwähnt:
Menstruationsmuseum in Taipeier Stadtteil Datong]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/5/original/cdb16f1b-bdbe-4964-bb86-e95c37dc7167.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>51</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[So menstruiert es sich in Taiwan: Kostenlose Hygieneartikel an Schulen?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=104009</link>
      <description><![CDATA[Seit 2023 stellen taiwanische Schulen und Universitäten in Taiwan kostenlose Hygieneartikel zur Verfügung. Juliane und Shangning besprechen, warum das eine gute Idee ist.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=104009</guid>
      <pubDate>Wed, 20 May 2026 18:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202605/20260520_1800_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="20616960" />
      <itunes:title>So menstruiert es sich in Taiwan: Kostenlose Hygieneartikel an Schulen?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>So menstruiert es sich in Taiwan: Kostenlose Hygieneartikel an Schulen?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Seit 2023 stellen taiwanische Schulen und Universitäten in Taiwan kostenlose Hygieneartikel zur Verfügung. Juliane und Shangning besprechen, warum das eine gute Idee ist.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/5/original/c2e4a867-09d6-4cc5-8e7b-73395bd7e983.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>50</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[So menstruiert es sich in Taiwan: Nichts Kaltes, nichts Scharfes und auch nichts Fettiges?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=104006</link>
      <description><![CDATA[Nichts Kaltes, nichts Scharfes und auch nichts Fettiges: das sind in vielen asiatischen Ländern die typischen Essensregeln während der Menstruation. Juliane und Shangning sprechen über ihre Erfahrungen mit kulturellen Unterschieden im Bezug auf Menstruation zwischen Taiwan und Deutschland und darüber, welche traditionellen chinesischen Heilmittel sie schon für Menstruationsbeschwerden ausprobiert haben.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=104006</guid>
      <pubDate>Wed, 13 May 2026 18:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202606/20260513_1800_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="23543040" />
      <itunes:title>So menstruiert es sich in Taiwan: Nichts Kaltes, nichts Scharfes und auch nichts Fettiges?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>So menstruiert es sich in Taiwan: Nichts Kaltes, nichts Scharfes und auch nichts Fettiges?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Nichts Kaltes, nichts Scharfes und auch nichts Fettiges: das sind in vielen asiatischen Ländern die typischen Essensregeln während der Menstruation. Juliane und Shangning sprechen über ihre Erfahrungen mit kulturellen Unterschieden im Bezug auf Menstruation zwischen Taiwan und Deutschland und darüber, welche traditionellen chinesischen Heilmittel sie schon für Menstruationsbeschwerden ausprobiert haben.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/5/original/66c3c07c-3ec3-49e0-a52c-036fb9f8c302.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>49</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Chinesischlehrer protestieren gegen prekäre Arbeitsbedingungen]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=103309</link>
      <description><![CDATA[Zehntausende Menschen kommen jährlich nach Taiwan, um hier Chinesisch-Sprachkurse zu besuchen. Am renommierten Sprachzentrum der National Taiwan Normal University in Taipei protestierten jedoch zuletzt Chinesischlehrer für bessere Arbeitsbedingungen. Was die Lehrer der Universität vorwerfen und warum es gerade jetzt zu Protesten kommt, darum geht es in der heutigen Folge Taiwan in Bewegung.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=103309</guid>
      <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 15:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202604/20260429_1500_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="11896848" />
      <itunes:title>Chinesischlehrer protestieren gegen prekäre Arbeitsbedingungen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Chinesischlehrer protestieren gegen prekäre Arbeitsbedingungen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Zehntausende Menschen kommen jährlich nach Taiwan, um hier Chinesisch-Sprachkurse zu besuchen. Am renommierten Sprachzentrum der National Taiwan Normal University in Taipei protestierten jedoch zuletzt Chinesischlehrer für bessere Arbeitsbedingungen. Was die Lehrer der Universität vorwerfen und warum es gerade jetzt zu Protesten kommt, darum geht es in der heutigen Folge Taiwan in Bewegung.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/4/original/1d0ac3f9-45ee-48c6-8c8c-d83a0bd0461f.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>48</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Taiwanisches Verfassungsgericht: vom Ausnahmezustand zum neuen Normalzustand? ]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=102780</link>
      <description><![CDATA[Das taiwanische Verfassungsgericht hat seit seinem Urteil vom 19. Dezember, in dem es die Änderung des Verfassungsprozessrechtes im Jahr 2024 für verfassungswidrig erklärte, noch drei weitere Urteile gefällt.
Das Besondere daran: drei Richter des Verfassungsgerichtes haben sich nicht an diesen Urteilen beteiligt und betrachten diese als wirkungslos. Wie legitim ist es, dass sich drei von acht Richtern weigern, an Verhandlungen und Urteilen des Verfassungsgerichtes teilzunehmen?
Darüber habe ich mit Shao-Kai Yang gesprochen. Er promoviert aktuell an der Minnesota Law School in den Vereinigten Staaten.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=102780</guid>
      <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 16:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202604/20260422_1600_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="19505280" />
      <itunes:title>Taiwanisches Verfassungsgericht: vom Ausnahmezustand zum neuen Normalzustand? </itunes:title>
      <itunes:subtitle>Taiwanisches Verfassungsgericht: vom Ausnahmezustand zum neuen Normalzustand? </itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Das taiwanische Verfassungsgericht hat seit seinem Urteil vom 19. Dezember, in dem es die Änderung des Verfassungsprozessrechtes im Jahr 2024 für verfassungswidrig erklärte, noch drei weitere Urteile gefällt.
Das Besondere daran: drei Richter des Verfassungsgerichtes haben sich nicht an diesen Urteilen beteiligt und betrachten diese als wirkungslos. Wie legitim ist es, dass sich drei von acht Richtern weigern, an Verhandlungen und Urteilen des Verfassungsgerichtes teilzunehmen?
Darüber habe ich mit Shao-Kai Yang gesprochen. Er promoviert aktuell an der Minnesota Law School in den Vereinigten Staaten.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/4/original/1450e16f-11df-4b18-b85f-8a4465583f75.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>47</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Taiwanische Teesorten erklärt]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=101516</link>
      <description><![CDATA[Tee-Kenner Felix Meier erklärt, welche unterschiedlichen Teesorten es gibt und wie diese hergestellt werden.
Teil 1: Tee brauen wie ein Profi
Mehr zum Thema:
Wie finde ich guten Tee in Taiwan?
Teehäuser in Taipei und Umgebung]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=101516</guid>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 13:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202604/20260415_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="14541192" />
      <itunes:title>Taiwanische Teesorten erklärt</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Taiwanische Teesorten erklärt</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Tee-Kenner Felix Meier erklärt, welche unterschiedlichen Teesorten es gibt und wie diese hergestellt werden.
Teil 1: Tee brauen wie ein Profi
Mehr zum Thema:
Wie finde ich guten Tee in Taiwan?
Teehäuser in Taipei und Umgebung]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/4/original/2163b83b-4216-4bce-b915-9c40a12d3b03.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>46</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Tee zubereiten wie ein Profi]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=100977</link>
      <description><![CDATA[Vom Bubbletea auf dem Nachtmarkt über die Teehäuser in Jiufen und Maokong bis hin zu den Teefeldern von Alishan — die taiwanische Teekultur begegnet uns beim Leben und Reisen in Taiwan an fast jeder Ecke.
Felix Meier, seines Zeichens ein leidenschaftlicher Teetrinker, erklärt im Rti-Interview die unterschiedlichen Methoden der Teezubereitung in Taiwan: Gongfu-Stil, Großvatermethode und kalt gebrauter Tee.
Teil 2: Taiwanische Tee-Sorten erklärt
Mehr zum Thema:
Wie finde ich guten Tee in Taiwan?
Teehäuser in Taipei und Umgebung]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=100977</guid>
      <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 16:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202604/20260408_1600_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="11949266" />
      <itunes:title>Tee zubereiten wie ein Profi</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Tee zubereiten wie ein Profi</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Vom Bubbletea auf dem Nachtmarkt über die Teehäuser in Jiufen und Maokong bis hin zu den Teefeldern von Alishan — die taiwanische Teekultur begegnet uns beim Leben und Reisen in Taiwan an fast jeder Ecke.
Felix Meier, seines Zeichens ein leidenschaftlicher Teetrinker, erklärt im Rti-Interview die unterschiedlichen Methoden der Teezubereitung in Taiwan: Gongfu-Stil, Großvatermethode und kalt gebrauter Tee.
Teil 2: Taiwanische Tee-Sorten erklärt
Mehr zum Thema:
Wie finde ich guten Tee in Taiwan?
Teehäuser in Taipei und Umgebung]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/3/original/dc48f614-8732-43d0-8b6b-0432d4ad77b2.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>45</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[In schlechter Verfassung? (3) Über mögliche Auswege aus der taiwanischen Verfassungskrise]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=100656</link>
      <description><![CDATA[Hsu Yu-fang (許友芳) ist Politikwissenschaftlerin an der Soochow Universität in Taipei und forscht zu deutscher und taiwanischer Politik. Sie hat in Bonn promoviert und beschäftigt sich vor allem mit direkter Demokratie und der Rolle von Referenden. Im dritten und letzten Teil ihres Rti-Interviews bespricht sie mögliche Wege aus der aktuellen Verfassungskrise.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=100656</guid>
      <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 16:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202603/20260401_1600_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="20357760" />
      <itunes:title>In schlechter Verfassung? (3) Über mögliche Auswege aus der taiwanischen Verfassungskrise</itunes:title>
      <itunes:subtitle>In schlechter Verfassung? (3) Über mögliche Auswege aus der taiwanischen Verfassungskrise</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Hsu Yu-fang (許友芳) ist Politikwissenschaftlerin an der Soochow Universität in Taipei und forscht zu deutscher und taiwanischer Politik. Sie hat in Bonn promoviert und beschäftigt sich vor allem mit direkter Demokratie und der Rolle von Referenden. Im dritten und letzten Teil ihres Rti-Interviews bespricht sie mögliche Wege aus der aktuellen Verfassungskrise.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/3/original/917cea94-144a-48e2-949a-80af90afd85c.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>44</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[In schlechter Verfassung? (2) Über das Ansehen des Verfassungsgerichtes in der taiwanischen Gesellschaft]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=100655</link>
      <description><![CDATA[Hsu Yu-fang (許友芳) ist Politikwissenschaftlerin an der Soochow Universität in Taipei und forscht zu deutscher und taiwanischer Politik. Sie hat in Bonn promoviert und beschäftigt sich vor allem mit direkter Demokratie und der Rolle von Referenden. Im zweiten Teil des Rti-Interviews erzählt sie, wie die Gesellschaft auf das taiwanisch Verfassungsgericht blickt und warum die Opposition ihm gegenüber kritisch eingestellt ist.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=100655</guid>
      <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 16:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202603/20260325_1600_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="22812480" />
      <itunes:title>In schlechter Verfassung? (2) Über das Ansehen des Verfassungsgerichtes in der taiwanischen Gesellschaft</itunes:title>
      <itunes:subtitle>In schlechter Verfassung? (2) Über das Ansehen des Verfassungsgerichtes in der taiwanischen Gesellschaft</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Hsu Yu-fang (許友芳) ist Politikwissenschaftlerin an der Soochow Universität in Taipei und forscht zu deutscher und taiwanischer Politik. Sie hat in Bonn promoviert und beschäftigt sich vor allem mit direkter Demokratie und der Rolle von Referenden. Im zweiten Teil des Rti-Interviews erzählt sie, wie die Gesellschaft auf das taiwanisch Verfassungsgericht blickt und warum die Opposition ihm gegenüber kritisch eingestellt ist.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/3/original/917cea94-144a-48e2-949a-80af90afd85c.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>43</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[In schlechter Verfassung? (1) Über die Rolle des Verfassungsgerichtes in der taiwanischen Politik]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=100137</link>
      <description><![CDATA[Hsu Yu-fang (許友芳) ist Politikwissenschaftlerin an der Soochow Universität in Taipei und forscht zu deutscher und taiwanischer Politik. Sie hat in Bonn promoviert und beschäftigt sich vor allem mit direkter Demokratie und der Rolle von Referenden. Im Rti-Interview erzählt sie, welche Rolle das Verfassungsgericht im politischen System Taiwans spielt und wieso hohe Hürden für Verfassungsänderungen seine Stellung verändert haben.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=100137</guid>
      <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 18:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202603/20260318_1800_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="11208048" />
      <itunes:title>In schlechter Verfassung? (1) Über die Rolle des Verfassungsgerichtes in der taiwanischen Politik</itunes:title>
      <itunes:subtitle>In schlechter Verfassung? (1) Über die Rolle des Verfassungsgerichtes in der taiwanischen Politik</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Hsu Yu-fang (許友芳) ist Politikwissenschaftlerin an der Soochow Universität in Taipei und forscht zu deutscher und taiwanischer Politik. Sie hat in Bonn promoviert und beschäftigt sich vor allem mit direkter Demokratie und der Rolle von Referenden. Im Rti-Interview erzählt sie, welche Rolle das Verfassungsgericht im politischen System Taiwans spielt und wieso hohe Hürden für Verfassungsänderungen seine Stellung verändert haben.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/3/original/917cea94-144a-48e2-949a-80af90afd85c.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>42</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Taiwanische Lokalwährung Mibi — ein Mittel im Kampf gegen Gentrifizierung?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=99556</link>
      <description><![CDATA[Seit 2021 gibt es im Landkreis Taitung an der taiwanischen Ostküste die Lokalwährung Mibi (米幣). Chiang Hui-yi (江慧儀) ist eine der Initiatorinnen des Projektes. Im Rti-Interview erzählt sie wie die Währung dabei helfen soll, die lokale Wertschöpfung zu stärken und Menschen stärker miteinander in Verbindung zu bringen.
Die taiwanische Ostküste gilt als ein Ort, an dem die Zeit langsamer fließt. Nicht wenige Menschen versuchen, hier dem Trubel und Smog der westtaiwanischen Großstädte und Industriestandorte zu entfliehen — und tauscht Menschengedränge gegen Meeresrauschen.
Insbesondere Dulan gilt als eine Oase für Aussteiger, Surfer und Remote-Worker. Während der Ort bei Touristen immer beliebter wird, ist das Leben dort weiterhin stark von der Kultur der indigenen Amis geprägt. Auch um das zu erhalten, wurde hier vor einigen Jahren eine Lokalwährung namens “米幣” ins Leben gerufen.
Meine Kollegin Sasa aus der französischen Rti-Redaktion hat mit Chiang Hui-yi (江慧儀) gesprochen. Sie ist nicht nur Mitbegründerin des Permakultur-Forschungszentrum Earth Passengers in Dulan, sondern auch eine der Initiatorinnen des “Mi-Bi”. Im Interview erzählt sie von den Ursprüngen des Projektes:
“2021 hat ein Verein der Amis in Dulan Gelder des Nationalen Entwicklungsrates erhalten für die Förderung von Jugendinitiativen erhalten. Der Verein hat diese Gelder dann ausgeschrieben und Menschen in Dulan konnten Projektvorschläge einreichen, was sie machen wollen, um die Gemeinschaft zu fördern. Damals gab es einige Leute, die vorgeschlagen haben, dass wir einen Plan einreichen für die Entwicklung einer Lokalwährung.
Wir haben den Projektantrag als Earth Passengers eingereicht. Nach Prüfung des Antrages haben wir die Gelder erhalten. Unter den eingereichten Anträgen war es der einzige, der eine etwas öffentlichere Aktion war. Andere Anträge waren kreativ oder die Eröffnung eines Buchladens oder Restaurant. Wir nahmen damals das Geld und druckten eine Lokalwährung. Sie sind wie echte Geldscheine.
Menschen die teilnehmen wollen, müssen sich bei ‘Etolan Style anmelden. Sie müssen dabei nur belegen, dass sie in Taitung leben. Wir wollen, dass die Menschen, die die Lokalwährung nutzen auch wirklich in Taitung leben. Man muss für die Teilnahme kein Geld zahlen. Wenn deine Anmeldung bestätigt wurde kannst du anfangen, an der Lokalwährung teilzunehmen. Anfangs bekommt jeder 240 Mibi. Diese 240 Mibi entsprechen in etwa 240 Minuten, also werden nach Zeit bemessen. Normalerweise in unserer Gesellschaft hat unterschiedliche Arbeit unterschiedlichen Wert, also dein Stundenlohn ist unterschiedlich, beispielsweise bei einem Anwalt und einem Bauer. Aber wir sind Menschen, und jeder Mensch hat nur 24 Stunden. Es ist sehr gerecht, wenn man Zeit als Tauschmittel nimmt.”
Der Mibi ähnelt daher dem Konzept einer “Zeitbank”, also einem System der Nachbarschaftshilfe, bei dem der Wert von Dienstleistungen nach der Arbeitszeit bemessen wird. Anders als viele Zeitbank-Systeme erlaubt der Mibi aber auch den Kauf von Waren. Durch die Nutzung einer Papierwährung entfällt die Notwendigkeit, verrichtete Arbeitszeit in einem Zeitkonto zu notieren.
Da man bei der Registrierung 240 Mibi erhält, ist es sogar so, als würde man Geld (beziehungsweise Zeit) kostenlos erhalten - finanziert letztendlich durch Steuergelder, die als aus Mittel des Nationalen Entwicklungsrats in dieser Form an die lokale Gemeinschaft zurückfließen.
Es gibt drei unterschiedliche Wertstufen: 15, 30 und 60 Mibi. Diese entsprechen theoretisch 15, 30 und 60 Minuten an Arbeit. Letztendlich ist es aber nicht immer einfach, den “Zeitwert” eines Dienstes oder auch eines Gegenstandes zu bestimmen. Wichtig ist aber eigentlich nur, dass zwei Leute in der Lage sind, sich auf einen Wert für ihre Transaktion zu einigen.
Wie funktioniert das Ganze?
“Jeder Handel geht.....]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=99556</guid>
      <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 16:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202603/20260311_1600_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="18081218" />
      <itunes:title>Taiwanische Lokalwährung Mibi — ein Mittel im Kampf gegen Gentrifizierung?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Taiwanische Lokalwährung Mibi — ein Mittel im Kampf gegen Gentrifizierung?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Seit 2021 gibt es im Landkreis Taitung an der taiwanischen Ostküste die Lokalwährung Mibi (米幣). Chiang Hui-yi (江慧儀) ist eine der Initiatorinnen des Projektes. Im Rti-Interview erzählt sie wie die Währung dabei helfen soll, die lokale Wertschöpfung zu stärken und Menschen stärker miteinander in Verbindung zu bringen.
Die taiwanische Ostküste gilt als ein Ort, an dem die Zeit langsamer fließt. Nicht wenige Menschen versuchen, hier dem Trubel und Smog der westtaiwanischen Großstädte und Industriestandorte zu entfliehen — und tauscht Menschengedränge gegen Meeresrauschen.
Insbesondere Dulan gilt als eine Oase für Aussteiger, Surfer und Remote-Worker. Während der Ort bei Touristen immer beliebter wird, ist das Leben dort weiterhin stark von der Kultur der indigenen Amis geprägt. Auch um das zu erhalten, wurde hier vor einigen Jahren eine Lokalwährung namens “米幣” ins Leben gerufen.
Meine Kollegin Sasa aus der französischen Rti-Redaktion hat mit Chiang Hui-yi (江慧儀) gesprochen. Sie ist nicht nur Mitbegründerin des Permakultur-Forschungszentrum Earth Passengers in Dulan, sondern auch eine der Initiatorinnen des “Mi-Bi”. Im Interview erzählt sie von den Ursprüngen des Projektes:
“2021 hat ein Verein der Amis in Dulan Gelder des Nationalen Entwicklungsrates erhalten für die Förderung von Jugendinitiativen erhalten. Der Verein hat diese Gelder dann ausgeschrieben und Menschen in Dulan konnten Projektvorschläge einreichen, was sie machen wollen, um die Gemeinschaft zu fördern. Damals gab es einige Leute, die vorgeschlagen haben, dass wir einen Plan einreichen für die Entwicklung einer Lokalwährung.
Wir haben den Projektantrag als Earth Passengers eingereicht. Nach Prüfung des Antrages haben wir die Gelder erhalten. Unter den eingereichten Anträgen war es der einzige, der eine etwas öffentlichere Aktion war. Andere Anträge waren kreativ oder die Eröffnung eines Buchladens oder Restaurant. Wir nahmen damals das Geld und druckten eine Lokalwährung. Sie sind wie echte Geldscheine.
Menschen die teilnehmen wollen, müssen sich bei ‘Etolan Style anmelden. Sie müssen dabei nur belegen, dass sie in Taitung leben. Wir wollen, dass die Menschen, die die Lokalwährung nutzen auch wirklich in Taitung leben. Man muss für die Teilnahme kein Geld zahlen. Wenn deine Anmeldung bestätigt wurde kannst du anfangen, an der Lokalwährung teilzunehmen. Anfangs bekommt jeder 240 Mibi. Diese 240 Mibi entsprechen in etwa 240 Minuten, also werden nach Zeit bemessen. Normalerweise in unserer Gesellschaft hat unterschiedliche Arbeit unterschiedlichen Wert, also dein Stundenlohn ist unterschiedlich, beispielsweise bei einem Anwalt und einem Bauer. Aber wir sind Menschen, und jeder Mensch hat nur 24 Stunden. Es ist sehr gerecht, wenn man Zeit als Tauschmittel nimmt.”
Der Mibi ähnelt daher dem Konzept einer “Zeitbank”, also einem System der Nachbarschaftshilfe, bei dem der Wert von Dienstleistungen nach der Arbeitszeit bemessen wird. Anders als viele Zeitbank-Systeme erlaubt der Mibi aber auch den Kauf von Waren. Durch die Nutzung einer Papierwährung entfällt die Notwendigkeit, verrichtete Arbeitszeit in einem Zeitkonto zu notieren.
Da man bei der Registrierung 240 Mibi erhält, ist es sogar so, als würde man Geld (beziehungsweise Zeit) kostenlos erhalten - finanziert letztendlich durch Steuergelder, die als aus Mittel des Nationalen Entwicklungsrats in dieser Form an die lokale Gemeinschaft zurückfließen.
Es gibt drei unterschiedliche Wertstufen: 15, 30 und 60 Mibi. Diese entsprechen theoretisch 15, 30 und 60 Minuten an Arbeit. Letztendlich ist es aber nicht immer einfach, den “Zeitwert” eines Dienstes oder auch eines Gegenstandes zu bestimmen. Wichtig ist aber eigentlich nur, dass zwei Leute in der Lage sind, sich auf einen Wert für ihre Transaktion zu einigen.
Wie funktioniert das Ganze?
“Jeder Handel geht.....]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/3/original/aa9be58e-277a-4972-b21c-eb711577e1a2.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>41</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ein Stück Taiwan im Wedding: Wie Kulturraum P60 zeitgenössische taiwanische Kultur nach Berlin bringt]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=98556</link>
      <description><![CDATA[Seit August 2025 ist die Prinzenallee 60 im Berliner Wedding das Zuhause von zwei taiwanischen Kulturinitiativen sowie einem Hongkonger Buchladen. Gemeinsam wollen sie hier einen Ort der Begegnung und des Austausches über zeitgenössische ostasiatische Kultur schaffen. Mit Angie von Deerland Tea und Hao-ping von Impression Taiwan habe ich über ihre Pläne für das Projekt gesprochen.
Über bevorstehende Veranstaltungen informieren die drei Kulturinitiativen auf ihren jeweiligen Instagram-Kanälen: Deerland Tea, Impression Taiwan und Encounters Bookspace.
Die Möglichkeit Encounters Bookspace und Impression Taiwan auch finanziell zu unterstützen gibt es hier und hier.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=98556</guid>
      <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 19:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202602/20260225_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="11096592" />
      <itunes:title>Ein Stück Taiwan im Wedding: Wie Kulturraum P60 zeitgenössische taiwanische Kultur nach Berlin bringt</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Ein Stück Taiwan im Wedding: Wie Kulturraum P60 zeitgenössische taiwanische Kultur nach Berlin bringt</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Seit August 2025 ist die Prinzenallee 60 im Berliner Wedding das Zuhause von zwei taiwanischen Kulturinitiativen sowie einem Hongkonger Buchladen. Gemeinsam wollen sie hier einen Ort der Begegnung und des Austausches über zeitgenössische ostasiatische Kultur schaffen. Mit Angie von Deerland Tea und Hao-ping von Impression Taiwan habe ich über ihre Pläne für das Projekt gesprochen.
Über bevorstehende Veranstaltungen informieren die drei Kulturinitiativen auf ihren jeweiligen Instagram-Kanälen: Deerland Tea, Impression Taiwan und Encounters Bookspace.
Die Möglichkeit Encounters Bookspace und Impression Taiwan auch finanziell zu unterstützen gibt es hier und hier.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/2/original/10d59023-d296-4fba-ba3f-3b56505a1a2a.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>40</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie Desinformationen die Energiewende in Taiwan bremsen]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=97458</link>
      <description><![CDATA[Als Mitbegründerin der NGO Research and Action forscht Elena Yi-ching Ho zu Desinformationen im Bereich Erneuerbare Energien und Klimawandel. Im Rti-Interview erzählt sie, warum ausgerechnet Solarenergie Ziel von Desinformationen in Taiwan geworden ist und welche Akteure dahinterstecken. Außerdem hören wir, wie Mängel in der Politikgestaltung das Vertrauen in die Energiewende in Taiwan schwächen und mit welchen Mitteln gegen Desinformationen vorgegangen werden kann.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=97458</guid>
      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 18:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202603/20260211_1800_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="20052360" />
      <itunes:title>Wie Desinformationen die Energiewende in Taiwan bremsen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wie Desinformationen die Energiewende in Taiwan bremsen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Als Mitbegründerin der NGO Research and Action forscht Elena Yi-ching Ho zu Desinformationen im Bereich Erneuerbare Energien und Klimawandel. Im Rti-Interview erzählt sie, warum ausgerechnet Solarenergie Ziel von Desinformationen in Taiwan geworden ist und welche Akteure dahinterstecken. Außerdem hören wir, wie Mängel in der Politikgestaltung das Vertrauen in die Energiewende in Taiwan schwächen und mit welchen Mitteln gegen Desinformationen vorgegangen werden kann.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2026/2/original/29ef719e-102d-4715-998f-845425001ff8.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>39</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Haustieradoption in Taiwan]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69779</link>
      <description><![CDATA[Shangning Postel-Heutz ist nicht nur Rti-Reporterin, sondern auch eine große Tierfreundin. Vor ihrer journalistischen Tätigkeit war sie in der Adoptionsvermittlung von Straßenkatzen in Taipei aktiv. Im Interview spricht sie über ihre Erfahrungen und was es bei der Adoption von Haustieren in Taiwan zu beachten gibt.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69779</guid>
      <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 16:15:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202512/20251102_0515_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="13675471" />
      <itunes:title>Haustieradoption in Taiwan</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Haustieradoption in Taiwan</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Shangning Postel-Heutz ist nicht nur Rti-Reporterin, sondern auch eine große Tierfreundin. Vor ihrer journalistischen Tätigkeit war sie in der Adoptionsvermittlung von Straßenkatzen in Taipei aktiv. Im Interview spricht sie über ihre Erfahrungen und was es bei der Adoption von Haustieren in Taiwan zu beachten gibt.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/12/original/0f58cde5-09f5-446f-830e-7b66ff994050.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>38</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Proteste gegen Müllverbrennungsanlage in Mingjian]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=93290</link>
      <description><![CDATA[Mingjian im Landkreis Nantou ist eines der wichtigsten Anbaugebiete für taiwanischen Tee, doch nun soll ausgerechnet dort eine Müllverbrennungsanlage gebaut werden. Warum es dagegen Proteste gibt, erzählt Simon Chang im Rti-Interview.
Bis in die 90er Jahre war Taiwan noch als “Garbage Island”, also “Müllinsel” bekannt. Auf zahlreichen Mülldeponien türmten sich stinkende Abfallberge; es kam zum Teil zu heftigen Protesten von Anwohnern, die sich um Auswirkungen auf Menschen und Umwelt sorgten.
Daraufhin wurden Müllverbrennungsanlagen gebaut und Mülltrennung eingeführt. Heute hat Taiwan eine der höchsten Recyclingquoten weltweit; fast 60% des Abfalls wird recycelt. Der Rest wird fast vollständig verbrannt - und das ist nicht unumstritten. Immer wieder gibt es Proteste gegen den Bau von Müllverbrennungsanlagen. So auch im Landkreis Nantou.
Simon Chang (常行深) betreibt den instagram-Account “theteaoryofeverything”. Dabei verbindet er Videos über Tee mit Videos über taiwanische Politik. Eines der Themen, dem er sich dabei widmet, ist der Bau einer Müllverbrennungsanlage in Mingjian im Landkreis Nantou. Diese könnte sich nämlich negativ auf die Qualität des dort produzierten Tees auswirken.
“Das Hauptproblem mit dieser Müllverbrennungsanlage ist, dass sie genau neben wichtigen Anbaugebieten für Bubble Tea und Flaschen-Tee gebaut wird. Wenn sie erstmal gebaut wird, wird sich das nicht nur auf die Lokalbevölkerung auswirken. Da es nämlich das Anbaugebiet für den Tee der ganzen Insel ist, wird es sich auf die ganze Insel auswirken.“
Er macht der Lokalregierung vor Ort schwere Vorwürfe.
“Die Regierung des Landkreises Nantou hat aber keine Absicht zu kommunizieren, warum sie die Müllverbrennungsanlage dort bauen. Alles was sie versuchen zu sagen, ist, dass es den Regelungen entspricht. Aber wenn du deinen gesunden Menschenverstand benutzt, ist klar: Warum baust du eine Müllverbrennungsanlage direkt neben einem Hauptanbaugebiet für Tee in Taiwan? Was ist deine eigentliche Absicht?”
Simon sagt:
“Die Müllverbrennungsanlagen in Taiwan reichen eigentlich aus, um den ganzen Müll der Insel zu verbrennen. Das große Problem ist, wenn ein Landkreis versucht, seinen Müll zu einem anderen Landkreis zu senden. Der andere Landkreis wird den Müll normalerweise zurückweisen, selbst wenn sie Kapazität hätten, den Müll zu verbrennen.
Es gibt nur zwei Landkreise in Taiwan die keine eigene Müllverbrennunganlage haben. Das sind zum einen Nantou, worüber wir heute reden, und Hualien.”
Ursprünglich hatte der damalige Premierminister von Taiwan Hau Pei-tsun (郝柏村) 1991 eine Initative gestartet, in jedem Landkreis Taiwans eine Müllverbrennungsanlage zu bauen. Mitte der 2000er Jahre dann entschied jedoch der neue Premierminister Frank Hsieh (謝長廷), die geplanten Müllverbrennungsanlagen in Nantou, Hsinchu und Hualien zu streichen - stattdessen sollten sich Landkreise gegenseitig helfen, den Müll zu verbrennen.
Das funktioniert aktuell aber nur mit mäßigem Erfolg. Zwar haben die 28 bestehenden Müllverbrennungsanlagen in Taiwan eigentlich genügend Kapazität, den gesamten anfallenden Haushaltsmüll zu verbrennen. Aber nicht jeder ist scharf darauf, den Müll seiner Nachbarn zu beseitigen. Eigentlich ganz verständlich, oder?
Das Hin- und Hergeschiebe des Mülls ist politisch komplex. Das Commonwealth Magazine schreibt im September 2024, wie der Landrat des Landkreises Hsinchu seine persönlichen Beziehungen zum Landkreis Miaoli nutzte, um dort 100 Tonnen Müll pro Tag verbrennen zu lassen. Das ging zu Lasten des Landkreises Nantou, dessen Müllverbrennungsvolumen in Miaoli entsprechend um 100 Tonnen Müll reduziert wurde. Für Müllverbrennungsanlagen ist es zudem finanziell rentabler, Gewerbeabfälle zu verbrennen, anstatt Haushaltsmüll.
Ein Vertreter des Umweltministeriums argumentiert, dass jeder Landkreis seine eigenen Abfallbeseitigungsanlagen bräuchte. Langfristig könne man sich nicht auf andere Landkreise verlassen und sich bei Problemen an die Zentralregierung wenden.....]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=93290</guid>
      <pubDate>Wed, 24 Dec 2025 18:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202602/20251224_1800_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="11436840" />
      <itunes:title>Proteste gegen Müllverbrennungsanlage in Mingjian</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Proteste gegen Müllverbrennungsanlage in Mingjian</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Mingjian im Landkreis Nantou ist eines der wichtigsten Anbaugebiete für taiwanischen Tee, doch nun soll ausgerechnet dort eine Müllverbrennungsanlage gebaut werden. Warum es dagegen Proteste gibt, erzählt Simon Chang im Rti-Interview.
Bis in die 90er Jahre war Taiwan noch als “Garbage Island”, also “Müllinsel” bekannt. Auf zahlreichen Mülldeponien türmten sich stinkende Abfallberge; es kam zum Teil zu heftigen Protesten von Anwohnern, die sich um Auswirkungen auf Menschen und Umwelt sorgten.
Daraufhin wurden Müllverbrennungsanlagen gebaut und Mülltrennung eingeführt. Heute hat Taiwan eine der höchsten Recyclingquoten weltweit; fast 60% des Abfalls wird recycelt. Der Rest wird fast vollständig verbrannt - und das ist nicht unumstritten. Immer wieder gibt es Proteste gegen den Bau von Müllverbrennungsanlagen. So auch im Landkreis Nantou.
Simon Chang (常行深) betreibt den instagram-Account “theteaoryofeverything”. Dabei verbindet er Videos über Tee mit Videos über taiwanische Politik. Eines der Themen, dem er sich dabei widmet, ist der Bau einer Müllverbrennungsanlage in Mingjian im Landkreis Nantou. Diese könnte sich nämlich negativ auf die Qualität des dort produzierten Tees auswirken.
“Das Hauptproblem mit dieser Müllverbrennungsanlage ist, dass sie genau neben wichtigen Anbaugebieten für Bubble Tea und Flaschen-Tee gebaut wird. Wenn sie erstmal gebaut wird, wird sich das nicht nur auf die Lokalbevölkerung auswirken. Da es nämlich das Anbaugebiet für den Tee der ganzen Insel ist, wird es sich auf die ganze Insel auswirken.“
Er macht der Lokalregierung vor Ort schwere Vorwürfe.
“Die Regierung des Landkreises Nantou hat aber keine Absicht zu kommunizieren, warum sie die Müllverbrennungsanlage dort bauen. Alles was sie versuchen zu sagen, ist, dass es den Regelungen entspricht. Aber wenn du deinen gesunden Menschenverstand benutzt, ist klar: Warum baust du eine Müllverbrennungsanlage direkt neben einem Hauptanbaugebiet für Tee in Taiwan? Was ist deine eigentliche Absicht?”
Simon sagt:
“Die Müllverbrennungsanlagen in Taiwan reichen eigentlich aus, um den ganzen Müll der Insel zu verbrennen. Das große Problem ist, wenn ein Landkreis versucht, seinen Müll zu einem anderen Landkreis zu senden. Der andere Landkreis wird den Müll normalerweise zurückweisen, selbst wenn sie Kapazität hätten, den Müll zu verbrennen.
Es gibt nur zwei Landkreise in Taiwan die keine eigene Müllverbrennunganlage haben. Das sind zum einen Nantou, worüber wir heute reden, und Hualien.”
Ursprünglich hatte der damalige Premierminister von Taiwan Hau Pei-tsun (郝柏村) 1991 eine Initative gestartet, in jedem Landkreis Taiwans eine Müllverbrennungsanlage zu bauen. Mitte der 2000er Jahre dann entschied jedoch der neue Premierminister Frank Hsieh (謝長廷), die geplanten Müllverbrennungsanlagen in Nantou, Hsinchu und Hualien zu streichen - stattdessen sollten sich Landkreise gegenseitig helfen, den Müll zu verbrennen.
Das funktioniert aktuell aber nur mit mäßigem Erfolg. Zwar haben die 28 bestehenden Müllverbrennungsanlagen in Taiwan eigentlich genügend Kapazität, den gesamten anfallenden Haushaltsmüll zu verbrennen. Aber nicht jeder ist scharf darauf, den Müll seiner Nachbarn zu beseitigen. Eigentlich ganz verständlich, oder?
Das Hin- und Hergeschiebe des Mülls ist politisch komplex. Das Commonwealth Magazine schreibt im September 2024, wie der Landrat des Landkreises Hsinchu seine persönlichen Beziehungen zum Landkreis Miaoli nutzte, um dort 100 Tonnen Müll pro Tag verbrennen zu lassen. Das ging zu Lasten des Landkreises Nantou, dessen Müllverbrennungsvolumen in Miaoli entsprechend um 100 Tonnen Müll reduziert wurde. Für Müllverbrennungsanlagen ist es zudem finanziell rentabler, Gewerbeabfälle zu verbrennen, anstatt Haushaltsmüll.
Ein Vertreter des Umweltministeriums argumentiert, dass jeder Landkreis seine eigenen Abfallbeseitigungsanlagen bräuchte. Langfristig könne man sich nicht auf andere Landkreise verlassen und sich bei Problemen an die Zentralregierung wenden.....]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/12/original/20251128000124.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>37</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[OKEN – Geburt eines Dichters]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=90796</link>
      <description><![CDATA[“OKEN – Geburt eines Dichters” (im Original: OKEN: 時的端倪) handelt von der Kindheit des taiwanischen Dichters Yang Mu (楊牧) an der taiwanischen Ostküste, illustriert mit träumerischen Malereien von Wu Shih-Hung (吳識鴻). Die deutsche Übersetzung von Marc Hermann erschien im März dieses Jahres im Chinabooks Verlag.
Auf der Basis autobiografischer Essays von Yang Mu erzählt “OKEN” von einer Kindheit geprägt von historischen Umbrüchen in Taiwan; vom Ende der Herrschaft der Japaner und der Ankunft der chinesischen Kuomintang, zugleich aber von einschneidenden Erfahrungen im Leben eines heranwachsenden Jungens. Wie man so ein Werk für deutschsprachige Leser übersetzt, darüber habe ich mit dem Übersetzer Marc Hermann gesprochen.
Audio-Quelle: “sound of the waves”, Tsan-Cheng Wu (吳燦政), CC-BY]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=90796</guid>
      <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 16:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202511/20251119_1600_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="45742080" />
      <itunes:title>OKEN – Geburt eines Dichters</itunes:title>
      <itunes:subtitle>OKEN – Geburt eines Dichters</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[“OKEN – Geburt eines Dichters” (im Original: OKEN: 時的端倪) handelt von der Kindheit des taiwanischen Dichters Yang Mu (楊牧) an der taiwanischen Ostküste, illustriert mit träumerischen Malereien von Wu Shih-Hung (吳識鴻). Die deutsche Übersetzung von Marc Hermann erschien im März dieses Jahres im Chinabooks Verlag.
Auf der Basis autobiografischer Essays von Yang Mu erzählt “OKEN” von einer Kindheit geprägt von historischen Umbrüchen in Taiwan; vom Ende der Herrschaft der Japaner und der Ankunft der chinesischen Kuomintang, zugleich aber von einschneidenden Erfahrungen im Leben eines heranwachsenden Jungens. Wie man so ein Werk für deutschsprachige Leser übersetzt, darüber habe ich mit dem Übersetzer Marc Hermann gesprochen.
Audio-Quelle: “sound of the waves”, Tsan-Cheng Wu (吳燦政), CC-BY]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/11/original/bf4299de-6cef-401c-8d72-a04c875688c9.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>36</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Degrowth im Schatten der Halbleiterindustrie?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=90348</link>
      <description><![CDATA[Während man in Europa schon länger über eine Abkehr vom Diktat des Wirtschaftswachstums diskutiert, steht die Debatte über Degrowth in Taiwan noch am Anfang. Der Elefant im Raum ist natürlich die Halbleiterindustrie, Wirtschaftsmotor und (vermeintlicher) Sicherheitsgarant in einem. Song Yuan-jen (宋沅臻), Gründerin einer taiwanischen Degrowth-Jugendgruppe, gibt Einblicke, wie Degrowth auch in Taiwan vorangetrieben werden kann.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=90348</guid>
      <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 22:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202511/20251112_2200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="23963520" />
      <itunes:title>Degrowth im Schatten der Halbleiterindustrie?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Degrowth im Schatten der Halbleiterindustrie?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Während man in Europa schon länger über eine Abkehr vom Diktat des Wirtschaftswachstums diskutiert, steht die Debatte über Degrowth in Taiwan noch am Anfang. Der Elefant im Raum ist natürlich die Halbleiterindustrie, Wirtschaftsmotor und (vermeintlicher) Sicherheitsgarant in einem. Song Yuan-jen (宋沅臻), Gründerin einer taiwanischen Degrowth-Jugendgruppe, gibt Einblicke, wie Degrowth auch in Taiwan vorangetrieben werden kann.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/11/original/20251014000036.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>35</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Vor COP30: Taiwaner demonstrieren für Resilienz im Angesicht des Klimawandels]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=89802</link>
      <description><![CDATA[Es ist Samstag der 1. November. Der Himmel in Taipei ist grau, aber der Demonstrationszug, der durch die Straßen des Businessbezirk Xinyi in Taipei zieht, ist auffallend bunt. “為氣候而走 - march for climate” steht auf dem vordersten Banner. Dahinter sieht man selbstbemalte Pappschilder und die Fahnen taiwanischer und internationaler NGOs.
Etwas über 1000 Menschen sind zusammengekommen, darunter viele junge Menschen und Familien mit kleinen Kindern. Aufgerufen hat ein breites Bündnis von über 100 NGOs und Organisationen, von Greenpeace und Amnesty International bis hin zu studentischen Gruppen, indigenen Gruppen und sogar einem Second Hand Laden. Gemeinsam fordern sie ein "widerstandsfähiges Taiwan" – was das bedeutet, erfahrt ihr in dieser Folge "Taiwan in Bewegung".]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=89802</guid>
      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 20:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202511/20251105_2000_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="21408960" />
      <itunes:title>Vor COP30: Taiwaner demonstrieren für Resilienz im Angesicht des Klimawandels</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Vor COP30: Taiwaner demonstrieren für Resilienz im Angesicht des Klimawandels</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Es ist Samstag der 1. November. Der Himmel in Taipei ist grau, aber der Demonstrationszug, der durch die Straßen des Businessbezirk Xinyi in Taipei zieht, ist auffallend bunt. “為氣候而走 - march for climate” steht auf dem vordersten Banner. Dahinter sieht man selbstbemalte Pappschilder und die Fahnen taiwanischer und internationaler NGOs.
Etwas über 1000 Menschen sind zusammengekommen, darunter viele junge Menschen und Familien mit kleinen Kindern. Aufgerufen hat ein breites Bündnis von über 100 NGOs und Organisationen, von Greenpeace und Amnesty International bis hin zu studentischen Gruppen, indigenen Gruppen und sogar einem Second Hand Laden. Gemeinsam fordern sie ein "widerstandsfähiges Taiwan" – was das bedeutet, erfahrt ihr in dieser Folge "Taiwan in Bewegung".]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/11/original/47042f65-710f-4024-b626-a86c05867705.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>34</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wie begeistert man junge Menschen für Taiwan? Die Junge Taiwan Initiative im Gespräch]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=85959</link>
      <description><![CDATA[Das Interesse an Taiwan steigt – auch in Deutschland. Im Dezember 2019 gründete sich die Junge Taiwan Initiative (kurz: JTI), als Jugendgruppe der bereits länger bestehenden Deutsch-Taiwanische Gesellschaft.
Warum sie sich für Taiwan engagieren, welche Veranstaltungen besonders gut ankommen und wie sie auf die deutsche Taiwanpolitik blicken, darüber habe ich mit Fabian Mainka und Konrad Waschkies gesprochen. Fabian Mainka ist seit 2023 Teil der JTI und aktuell Präsident der Organisation. Konrad Waschkies ist seit etwas über einem Jahr dabei und aktuell Teamleiter der Arbeitsgruppe Partnership und Networking.
Hier geht es zur Website und zum Instagram-Kanal der Jungen Taiwan Initiative.
Mehr zum Thema: Neues von der "großen Abwahl": Taiwaner in Deutschland sammeln Unterschriften
Fabians Restaurantempfehlungen: Mibap und Cozy Mazu in Berlin, Ilha Formosa in Düsseldorf]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=85959</guid>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 12:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202509/20260101_0000_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="27352944" />
      <itunes:title>Wie begeistert man junge Menschen für Taiwan? Die Junge Taiwan Initiative im Gespräch</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Wie begeistert man junge Menschen für Taiwan? Die Junge Taiwan Initiative im Gespräch</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Das Interesse an Taiwan steigt – auch in Deutschland. Im Dezember 2019 gründete sich die Junge Taiwan Initiative (kurz: JTI), als Jugendgruppe der bereits länger bestehenden Deutsch-Taiwanische Gesellschaft.
Warum sie sich für Taiwan engagieren, welche Veranstaltungen besonders gut ankommen und wie sie auf die deutsche Taiwanpolitik blicken, darüber habe ich mit Fabian Mainka und Konrad Waschkies gesprochen. Fabian Mainka ist seit 2023 Teil der JTI und aktuell Präsident der Organisation. Konrad Waschkies ist seit etwas über einem Jahr dabei und aktuell Teamleiter der Arbeitsgruppe Partnership und Networking.
Hier geht es zur Website und zum Instagram-Kanal der Jungen Taiwan Initiative.
Mehr zum Thema: Neues von der "großen Abwahl": Taiwaner in Deutschland sammeln Unterschriften
Fabians Restaurantempfehlungen: Mibap und Cozy Mazu in Berlin, Ilha Formosa in Düsseldorf]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/10/original/62be7c1c-e677-4ae3-a85a-1ff13b7bef0e.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>33</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Chinesen fragen, Taiwaner antworten: Prof. Kristin Shi-Kupfer über taiwanisch-chinesischen Austausch auf Social Media]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=87830</link>
      <description><![CDATA[Prof. Kristin Shi-Kupfer ist Professorin für Sinologie an der Universität Trier, mit einem Forschungsschwerpunkt auf chinesischsprachigen digitale Medien. Aktuell ist sie in Taiwan und forscht als Gastwissenschaftlerin an der National Chengchi Universität zu chinesisch-taiwanischen Diskursen auf der Social Media Plattform Xiaohongshu (小紅書, auch bekannt als RedNote). Im Rti-Interview spricht sie über die Dynamiken im Online-Austausch zwischen Taiwanern und Chinesen, wie Xiaohongshu taiwanische Nachtmärkte prägt – und wie ihr Forschungsaufenthalt ihren Blick auf Taiwan verändert hat.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=87830</guid>
      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 22:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202510/20251013_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="25316928" />
      <itunes:title>Chinesen fragen, Taiwaner antworten: Prof. Kristin Shi-Kupfer über taiwanisch-chinesischen Austausch auf Social Media</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Chinesen fragen, Taiwaner antworten: Prof. Kristin Shi-Kupfer über taiwanisch-chinesischen Austausch auf Social Media</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Prof. Kristin Shi-Kupfer ist Professorin für Sinologie an der Universität Trier, mit einem Forschungsschwerpunkt auf chinesischsprachigen digitale Medien. Aktuell ist sie in Taiwan und forscht als Gastwissenschaftlerin an der National Chengchi Universität zu chinesisch-taiwanischen Diskursen auf der Social Media Plattform Xiaohongshu (小紅書, auch bekannt als RedNote). Im Rti-Interview spricht sie über die Dynamiken im Online-Austausch zwischen Taiwanern und Chinesen, wie Xiaohongshu taiwanische Nachtmärkte prägt – und wie ihr Forschungsaufenthalt ihren Blick auf Taiwan verändert hat.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/10/original/9153bbe9-20ae-43cb-b385-b64cfc1517a2.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>32</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Aufräumarbeiten in Guangfu: als Schaufelheld im Einsatz]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=87421</link>
      <description><![CDATA[Die verheerenden Überschwemmungen an der taiwanischen Ostküste am 23. September lösten eine Welle der Solidarität in der taiwanischen Bevölkerung aus. Zu zehntausenden strömten Menschen, auch als “Schaufelhelden” bezeichnet, nach Guangfu, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen.
Albrecht Anton hat zu Studienzeiten das Hochwasser in Passau 2013 miterlebt und war schon damals von der Solidarität und den Bemühungen der ehrenamtlichen Helfern beeindruckt. Nach der Überschwemmung von Guangfu stand für ihn daher schnell fest, dass er vor Ort helfen wollte. Im Rti-Interview berichtet er von den körperlichen Anstrengungen beim Schlamm-Schippen, den Schwierigkeiten, eine derart große Zahl von Freiwilligen in kurzer Zeit zu organisieren und welche Sorgen die Menschen vor Ort umtreiben.
Das Interview wurde am 5. Oktober aufgezeichnet.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=87421</guid>
      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 12:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202510/20251007_1200_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="24934440" />
      <itunes:title>Aufräumarbeiten in Guangfu: als Schaufelheld im Einsatz</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Aufräumarbeiten in Guangfu: als Schaufelheld im Einsatz</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die verheerenden Überschwemmungen an der taiwanischen Ostküste am 23. September lösten eine Welle der Solidarität in der taiwanischen Bevölkerung aus. Zu zehntausenden strömten Menschen, auch als “Schaufelhelden” bezeichnet, nach Guangfu, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen.
Albrecht Anton hat zu Studienzeiten das Hochwasser in Passau 2013 miterlebt und war schon damals von der Solidarität und den Bemühungen der ehrenamtlichen Helfern beeindruckt. Nach der Überschwemmung von Guangfu stand für ihn daher schnell fest, dass er vor Ort helfen wollte. Im Rti-Interview berichtet er von den körperlichen Anstrengungen beim Schlamm-Schippen, den Schwierigkeiten, eine derart große Zahl von Freiwilligen in kurzer Zeit zu organisieren und welche Sorgen die Menschen vor Ort umtreiben.
Das Interview wurde am 5. Oktober aufgezeichnet.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/10/original/85a04b14-6d30-4cc5-bf76-1432ffc73b13.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>31</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Genossenschaften in Taiwan zwischen Regierungspolitik und Graswurzelbewegung]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=87007</link>
      <description><![CDATA[Mit dem "Internationalen Jahr der Genossenschaften 2025" wollen die Vereinten Nationen auf das Potential dieser Wirtschaftsform für nachhaltige Entwicklung aufmerksam machen. Wie Genossenschaften zur wirtschaftlichen Entwicklung in Taiwan beigetragen haben und welche Rolle Deutschland dabei gespielt hat, darüber habe ich mit Chen Yi-hua (陳怡樺) und Chen Yu-ling (陳郁玲) gesprochen.
Chen Yi-hua (陳怡樺) und Chen Yu-ling (陳郁玲) sind Journalistinnen und haben über viele Jahre hinweg unzählige Genossenschaften in Taiwan und anderen Ländern besucht und begleitet. Letztes Jahr veröffentlichten sie das Buch “合作社不是福利社“ – Genossenschaften sind keine Wohlfahrtsverbände. Darin stellen sie 18 Genossenschaften aus dem chinesisch-sprachigen Raum vor.
Die Idee von Genossenschaften besteht darin, dass sich Menschen zusammenschließen, um gemeinsam zu wirtschaften. Über die Verwendung der Gewinne wird dabei gemeinsam nach demokratischen Prinzipien bestimmt.
“Die Genossenschaften in Taiwan waren anfangs etwas, was die Regierung vorangetrieben hat. Das Land hatte dieses Bedürfnis, und dann hat man die Bevölkerung dazu ermutigt, Genossenschaften zu gründen. Anfangs war es so, dass vor allem Orte, an denen es nicht einfach war, einzukaufen, zum Beispiel Regierungsinstitutionen und Schulen, an denen es Konsumgenossenschaften gab.”
Tatsächlich ist es auch heute noch so, dass so gut wie jede Universität in Taiwan einen eigenen genossenschaftlichen Laden hat.
Wie auch in anderen Ländern gibt es im taiwanischen Genossenschaftswesen starke Einflüsse aus Deutschland. Mit Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch kommen zwei wichtige Pioniere der Genossenschaftsbewegung aus Deutschland. Interessant ist jedoch, dass diese deutschen Einflüsse auf der einen Seite von den japanischen Kolonialherren und auf der anderen Seite auch von der Kuomintang-Regierung nach Taiwan gebracht wurden.
Genossenschaften unter japanischer Kolonialherrschaft
“Es gab zwei Entwicklungsstränge. Der eine ist der aus der japanischen Zeit. Die japanische Regierung trieb Genossenschaften nach dem deutschen Muster voran. Als Kolonialwirtschaft hoffte die japanische Regierung, dass die taiwanischen Ressourcen Japan und der dortigen Wirtschaft zugutekommen.”
Insbesondere Zuckerrohr und Bananen aus Taiwan waren in Japan sehr gefragt. Genossenschaften wurden als Möglichkeit gesehen, der taiwanischen Landbevölkerung die Verbesserung der eigenen Lebensgrundlage zu ermöglichen und so eine bessere Grundlage für die wirtschaftliche Produktion zu schaffen. Insbesondere Kreditgenossenschaften nach dem Modell von Raiffeisen ermöglichten der Landbevölkerung, Geld zu günstigen Konditionen zu leihen.
Doch woher kannten die Japaner das Prinzip der Genossenschaften? Zur Zeit der Meiji-Restauration ab 1868 waren viele Japaner zum Studium nach England und Deutschland gegangen, wo sie mit dem Genossenschaftswesen in Berührung kamen. Dieses Wissen brachten sie dann zurück nach Japan, und von dort weiter nach Taiwan.
Dennoch scheint es erstaunlich, dass eine Kolonialregierung die Bevölkerung ihrer Kolonie zur Selbstorganisation in Genossenschaften ermuntert. Ein Faktor war sicherlich, dass Taiwan die erste Kolonie Japans war. Japan wollte Taiwan zu einer “Musterkolonie” formen und investierte in die Wirtschaft und Infrastruktur der Insel.
“So wie ich das verstehe, ist es so, dass man hoffte, dass arme Menschen selbstständig werden. Natürlich muss die Regierung so weniger Ressourcen zur Unterstützung zur Verfügung stellen.”
Ein weiterer Kontext ergibt sich aus der starken Ausbeutung, der Zuckerrohrbauern damals ausgesetzt waren, wenn sie ihre Ernte an japanische Unternehmen lieferten.
“Für Taiwans gebildete Jugend bestand die Herausforderung darin, die Gründung von Genossenschaften zu ermöglichen – ein Mittel, um diese starke Ausbeutung zu mildern.”....]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=87007</guid>
      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 16:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202510/20251001_1600_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="16951224" />
      <itunes:title>Genossenschaften in Taiwan zwischen Regierungspolitik und Graswurzelbewegung</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Genossenschaften in Taiwan zwischen Regierungspolitik und Graswurzelbewegung</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Mit dem "Internationalen Jahr der Genossenschaften 2025" wollen die Vereinten Nationen auf das Potential dieser Wirtschaftsform für nachhaltige Entwicklung aufmerksam machen. Wie Genossenschaften zur wirtschaftlichen Entwicklung in Taiwan beigetragen haben und welche Rolle Deutschland dabei gespielt hat, darüber habe ich mit Chen Yi-hua (陳怡樺) und Chen Yu-ling (陳郁玲) gesprochen.
Chen Yi-hua (陳怡樺) und Chen Yu-ling (陳郁玲) sind Journalistinnen und haben über viele Jahre hinweg unzählige Genossenschaften in Taiwan und anderen Ländern besucht und begleitet. Letztes Jahr veröffentlichten sie das Buch “合作社不是福利社“ – Genossenschaften sind keine Wohlfahrtsverbände. Darin stellen sie 18 Genossenschaften aus dem chinesisch-sprachigen Raum vor.
Die Idee von Genossenschaften besteht darin, dass sich Menschen zusammenschließen, um gemeinsam zu wirtschaften. Über die Verwendung der Gewinne wird dabei gemeinsam nach demokratischen Prinzipien bestimmt.
“Die Genossenschaften in Taiwan waren anfangs etwas, was die Regierung vorangetrieben hat. Das Land hatte dieses Bedürfnis, und dann hat man die Bevölkerung dazu ermutigt, Genossenschaften zu gründen. Anfangs war es so, dass vor allem Orte, an denen es nicht einfach war, einzukaufen, zum Beispiel Regierungsinstitutionen und Schulen, an denen es Konsumgenossenschaften gab.”
Tatsächlich ist es auch heute noch so, dass so gut wie jede Universität in Taiwan einen eigenen genossenschaftlichen Laden hat.
Wie auch in anderen Ländern gibt es im taiwanischen Genossenschaftswesen starke Einflüsse aus Deutschland. Mit Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch kommen zwei wichtige Pioniere der Genossenschaftsbewegung aus Deutschland. Interessant ist jedoch, dass diese deutschen Einflüsse auf der einen Seite von den japanischen Kolonialherren und auf der anderen Seite auch von der Kuomintang-Regierung nach Taiwan gebracht wurden.
Genossenschaften unter japanischer Kolonialherrschaft
“Es gab zwei Entwicklungsstränge. Der eine ist der aus der japanischen Zeit. Die japanische Regierung trieb Genossenschaften nach dem deutschen Muster voran. Als Kolonialwirtschaft hoffte die japanische Regierung, dass die taiwanischen Ressourcen Japan und der dortigen Wirtschaft zugutekommen.”
Insbesondere Zuckerrohr und Bananen aus Taiwan waren in Japan sehr gefragt. Genossenschaften wurden als Möglichkeit gesehen, der taiwanischen Landbevölkerung die Verbesserung der eigenen Lebensgrundlage zu ermöglichen und so eine bessere Grundlage für die wirtschaftliche Produktion zu schaffen. Insbesondere Kreditgenossenschaften nach dem Modell von Raiffeisen ermöglichten der Landbevölkerung, Geld zu günstigen Konditionen zu leihen.
Doch woher kannten die Japaner das Prinzip der Genossenschaften? Zur Zeit der Meiji-Restauration ab 1868 waren viele Japaner zum Studium nach England und Deutschland gegangen, wo sie mit dem Genossenschaftswesen in Berührung kamen. Dieses Wissen brachten sie dann zurück nach Japan, und von dort weiter nach Taiwan.
Dennoch scheint es erstaunlich, dass eine Kolonialregierung die Bevölkerung ihrer Kolonie zur Selbstorganisation in Genossenschaften ermuntert. Ein Faktor war sicherlich, dass Taiwan die erste Kolonie Japans war. Japan wollte Taiwan zu einer “Musterkolonie” formen und investierte in die Wirtschaft und Infrastruktur der Insel.
“So wie ich das verstehe, ist es so, dass man hoffte, dass arme Menschen selbstständig werden. Natürlich muss die Regierung so weniger Ressourcen zur Unterstützung zur Verfügung stellen.”
Ein weiterer Kontext ergibt sich aus der starken Ausbeutung, der Zuckerrohrbauern damals ausgesetzt waren, wenn sie ihre Ernte an japanische Unternehmen lieferten.
“Für Taiwans gebildete Jugend bestand die Herausforderung darin, die Gründung von Genossenschaften zu ermöglichen – ein Mittel, um diese starke Ausbeutung zu mildern.”....]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/10/original/f91b8a64-78c6-41ec-b890-3f3c46425ca9.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>30</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Taiwans berühmteste Deutsche? Michelle Casales langer Weg zur doppelten Staatsbürgerschaft]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=85041</link>
      <description><![CDATA[In Taiwan ist Michelle Casale as “紅豆餅妹” bekannt, als die "Rote-Bohnen-Kuchen-Schwester". Nachdem sie 2013 im Alter von 17 Jahren nach Taiwan kam, wurde sie durch ihre Arbeit bei einem Streetfood-Stand bekannt. Es folgten ein Studium, ein unfreiwilliger Aufenthalt in Vietnam und eine Pandemie, bis sie vor wenigen Wochen endlich die volle taiwanische Staatsbürgerschaft erhielt. Im Interview erzählt Michelle über ihren langen, nicht immer einfachen Weg zur doppelten Staatsbürgerschaft, was sie an der taiwanischen Arbeitskultur stört und warum sie jetzt wieder Rote-Bohnen-Kuchen verkauft.
Der Stand, an dem Michelle arbeitet, ist übrigens hier zu finden.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=85041</guid>
      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 18:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202509/20250910_1800_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="90914880" />
      <itunes:title>Taiwans berühmteste Deutsche? Michelle Casales langer Weg zur doppelten Staatsbürgerschaft</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Taiwans berühmteste Deutsche? Michelle Casales langer Weg zur doppelten Staatsbürgerschaft</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[In Taiwan ist Michelle Casale as “紅豆餅妹” bekannt, als die "Rote-Bohnen-Kuchen-Schwester". Nachdem sie 2013 im Alter von 17 Jahren nach Taiwan kam, wurde sie durch ihre Arbeit bei einem Streetfood-Stand bekannt. Es folgten ein Studium, ein unfreiwilliger Aufenthalt in Vietnam und eine Pandemie, bis sie vor wenigen Wochen endlich die volle taiwanische Staatsbürgerschaft erhielt. Im Interview erzählt Michelle über ihren langen, nicht immer einfachen Weg zur doppelten Staatsbürgerschaft, was sie an der taiwanischen Arbeitskultur stört und warum sie jetzt wieder Rote-Bohnen-Kuchen verkauft.
Der Stand, an dem Michelle arbeitet, ist übrigens hier zu finden.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/9/original/240da8c3-3677-452d-b469-ed7d8c59dcc4.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>29</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Heiß auf Geothermie – wie Taiwan seine unterirdische Energiequelle wiederentdeckt]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=84733</link>
      <description><![CDATA[Geothermie liefert konstant Energie, braucht wenig Platz – und Taiwan hat ein hohes Potenzial. Dennoch kommt die Entwicklung von Geothermie erst in den letzten Jahren langsam in Schwung. Über die Herausforderungen im Ausbau von Geothermie in Taiwan spricht Professor Song Shengrong im Rti-Interview.
Taiwan will bis 2050 klimaneutral werden. Im Jahr 2024 machten fossile Brennstoffe jedoch noch über 80% der Energieversorgung aus. Zwar treibt die Regierung den Ausbau von Solarenergie und Windkraft voran, doch unter anderem ein Mangel an geeigneten Flächen stellt eine Herausforderung dar. Dazu kommt, dass die Stromproduktion von Wind- und Solarkraft je nach Wetterlage fluktuiert – Stichwort Dunkelflaute.
Geothermie, also die Nutzung von Erdwärme, könnte eine Lösung sein. Geothermie produziert nicht nur konstant Energie, sondern ist auch noch relativ platzsparend. Und dank seiner geografischen Lage im “pazifischen Feuerring” hat Taiwan auch noch ein hohes Potenzial für Geothermie – nicht umsonst ist das Land für seine heißen Quellen berühmt. Wie sich die Nutzung dieser Energiequelle in Taiwan entwickelt und welche Herausforderungen es dabei gibt, darüber habe ich mit Professor Song Shengrong (宋聖榮) gesprochen.
Professor Song ist Professor an der Geowissenschaftlichen Fakultät der National Taiwan University in Taipei. Während er ursprünglich vor allem zu Vulkanen und Naturkatastrophen forschte, hat er sich in den letzten 15 Jahren der Erforschung von Geothermie zugewendet. Er ist einer der wichtigsten Experten für Geothermie in Taiwan und berät auch Unternehmen zur Erschließung dieser Energiequelle.
Unterschiedliche Arten der Geothermie
Er erklärt mir, bei Geothermie geht es vor allem um die Temperatur – je nach der unterirdischen Temperatur gibt es unterschiedliche Techniken der Energiegewinnung. Dabei geht es in Taiwan konkret um Stromgewinnung, denn die Nachfrage an geothermischer Wärme ist hier aufgrund der auch im Winter milden Temperaturen eher gering.
Bei hohen Temperaturen kann das sogenannte Dry-Steam Verfahren, also “Trockendampf-Verfahren”, zum Einsatz kommen. Das ist die älteste und effizienteste geothermische Technik. Dabei wird der Wasserdampf an die Erdoberfläche befördert, um Turbinen zur Stromerzeugung anzutreiben. Die notwendige Infrastruktur ist im Vergleich zu anderen geothermischen Verfahren weniger komplex. Geeignete Dry-Steam-Reservoirs sind allerdings geografisch begrenzt, denn nicht überall gibt es “trockenen” Wasserdampf, der gefördert werden kann.
Hier kommt das Wet-Steam-Verfahren ins Spiel. Auch als “Flash Steam” bekannt, wird heißes Wasser mit Temperaturen von mindestens 180 °C an die Oberfläche gepumpt. An der Oberfläche wird der Druck des geförderten Wassers reduziert, wodurch sich ein Teil des Wassers in Dampf verwandelt. Dieser “Nassdampf” treibt dann eine Turbine an.
Manchmal ist das Wasser aber nicht heiß genug, sodass es an der Oberfläche verdampfen kann. In diesem Fall kann die Wärme auf einen andere Flüssigkeit übertragen werden, die einen niedrigeren Siedepunkt hat. Mit dem Dampf dieser zweiten Flüssigkeit wird dann eine Turbine zur Stromerzeugung angetrieben. Das bezeichnet man als “Organic Rankine Cycle”, kurz ORC, weil die Arbeitsflüssigkeit eine organische Substanz ist. Manchmal wird auch der Oberbegriff “Binary Cycle” verwendet, weil es im Gegensatz zu Dry Steam und Wet Steam zwei Flüssigkeitskreisläufe gibt. Der große Vorteil daran ist, dass es auch für verhältnismäßig niedrige Temperaturen geeignet ist – ich sage bewusst verhältnismäßig, denn immer noch werden Temperaturen von etwa 90 bis 180 °C benötigt.
Professor Song erzählt mir,
“In Taiwan herrschen vor allem niedrigere Temperaturen vor. Derzeit hat Taiwan vier oder fünf Geothermieanlagen, und diese benutzen alle die Binary Cycle Technologie.”
Diese Anlagen sind bisher alle ziemlich klein, mit einer Kapazität von 1 MW oder weniger.....]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=84733</guid>
      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 16:01:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202509/20250904_0000_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="17973624" />
      <itunes:title>Heiß auf Geothermie – wie Taiwan seine unterirdische Energiequelle wiederentdeckt</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Heiß auf Geothermie – wie Taiwan seine unterirdische Energiequelle wiederentdeckt</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Geothermie liefert konstant Energie, braucht wenig Platz – und Taiwan hat ein hohes Potenzial. Dennoch kommt die Entwicklung von Geothermie erst in den letzten Jahren langsam in Schwung. Über die Herausforderungen im Ausbau von Geothermie in Taiwan spricht Professor Song Shengrong im Rti-Interview.
Taiwan will bis 2050 klimaneutral werden. Im Jahr 2024 machten fossile Brennstoffe jedoch noch über 80% der Energieversorgung aus. Zwar treibt die Regierung den Ausbau von Solarenergie und Windkraft voran, doch unter anderem ein Mangel an geeigneten Flächen stellt eine Herausforderung dar. Dazu kommt, dass die Stromproduktion von Wind- und Solarkraft je nach Wetterlage fluktuiert – Stichwort Dunkelflaute.
Geothermie, also die Nutzung von Erdwärme, könnte eine Lösung sein. Geothermie produziert nicht nur konstant Energie, sondern ist auch noch relativ platzsparend. Und dank seiner geografischen Lage im “pazifischen Feuerring” hat Taiwan auch noch ein hohes Potenzial für Geothermie – nicht umsonst ist das Land für seine heißen Quellen berühmt. Wie sich die Nutzung dieser Energiequelle in Taiwan entwickelt und welche Herausforderungen es dabei gibt, darüber habe ich mit Professor Song Shengrong (宋聖榮) gesprochen.
Professor Song ist Professor an der Geowissenschaftlichen Fakultät der National Taiwan University in Taipei. Während er ursprünglich vor allem zu Vulkanen und Naturkatastrophen forschte, hat er sich in den letzten 15 Jahren der Erforschung von Geothermie zugewendet. Er ist einer der wichtigsten Experten für Geothermie in Taiwan und berät auch Unternehmen zur Erschließung dieser Energiequelle.
Unterschiedliche Arten der Geothermie
Er erklärt mir, bei Geothermie geht es vor allem um die Temperatur – je nach der unterirdischen Temperatur gibt es unterschiedliche Techniken der Energiegewinnung. Dabei geht es in Taiwan konkret um Stromgewinnung, denn die Nachfrage an geothermischer Wärme ist hier aufgrund der auch im Winter milden Temperaturen eher gering.
Bei hohen Temperaturen kann das sogenannte Dry-Steam Verfahren, also “Trockendampf-Verfahren”, zum Einsatz kommen. Das ist die älteste und effizienteste geothermische Technik. Dabei wird der Wasserdampf an die Erdoberfläche befördert, um Turbinen zur Stromerzeugung anzutreiben. Die notwendige Infrastruktur ist im Vergleich zu anderen geothermischen Verfahren weniger komplex. Geeignete Dry-Steam-Reservoirs sind allerdings geografisch begrenzt, denn nicht überall gibt es “trockenen” Wasserdampf, der gefördert werden kann.
Hier kommt das Wet-Steam-Verfahren ins Spiel. Auch als “Flash Steam” bekannt, wird heißes Wasser mit Temperaturen von mindestens 180 °C an die Oberfläche gepumpt. An der Oberfläche wird der Druck des geförderten Wassers reduziert, wodurch sich ein Teil des Wassers in Dampf verwandelt. Dieser “Nassdampf” treibt dann eine Turbine an.
Manchmal ist das Wasser aber nicht heiß genug, sodass es an der Oberfläche verdampfen kann. In diesem Fall kann die Wärme auf einen andere Flüssigkeit übertragen werden, die einen niedrigeren Siedepunkt hat. Mit dem Dampf dieser zweiten Flüssigkeit wird dann eine Turbine zur Stromerzeugung angetrieben. Das bezeichnet man als “Organic Rankine Cycle”, kurz ORC, weil die Arbeitsflüssigkeit eine organische Substanz ist. Manchmal wird auch der Oberbegriff “Binary Cycle” verwendet, weil es im Gegensatz zu Dry Steam und Wet Steam zwei Flüssigkeitskreisläufe gibt. Der große Vorteil daran ist, dass es auch für verhältnismäßig niedrige Temperaturen geeignet ist – ich sage bewusst verhältnismäßig, denn immer noch werden Temperaturen von etwa 90 bis 180 °C benötigt.
Professor Song erzählt mir,
“In Taiwan herrschen vor allem niedrigere Temperaturen vor. Derzeit hat Taiwan vier oder fünf Geothermieanlagen, und diese benutzen alle die Binary Cycle Technologie.”
Diese Anlagen sind bisher alle ziemlich klein, mit einer Kapazität von 1 MW oder weniger.....]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/9/original/ef267a78-a6bb-437e-84e7-3dd0c39ee967.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>28</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Taiwan: Durch LNG-Käufe aus Alaska zum Handelsdeal?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=76101</link>
      <description><![CDATA[Der US-Amerikanische Präsident Donald Trump möchte, dass die EU mehr Energie von den USA kauft, um ihren Handelsüberschuss auszugleichen. Mit dem Ende Juli abgeschlossenen Handelsdeal erklärte die EU bis zum Ende von Trumps Amtszeit in drei Jahren 750 Milliarden USD an US-amerikanischem Öl, Gas und Atomenergie-Produkten kaufen zu wollen.
Mehr fossile Energien fördern - das steht ganz weit oben auf Trumps Agenda. Noch am Tag seiner Amtseinführung im Januar dieses Jahres rief er per Dekret einen “Energie-Notstand” aus. Drill, baby, drill – der Slogan der Republikaner kommt ursprünglich aus dem Jahr 2008, Donald Trump treibt ihn jedoch auf die Spitze. Auch für Taiwan sind LNG-Käufe zu wichtiger Verhandlungsmasse in den Zollverhandlungen mit den USA geworden.
Der taiwanische Präsident Lai Ching-te sagte auf dem jährlichen Empfang der Amerikanischen Handelskammer in Taiwan im März, Taiwan sei sehr daran interessiert, LNG aus Alaska zu kaufen. Flüssiggas-Käufe aus den USA sind einer der Wege, mit denen Taiwan sein Handelsdefizit mit den USA reduzieren will. Wie hoch der Druck aus den USA ist, oder ob es auch noch andere Gründe für LNG-Käufe aus den USA gibt, darüber habe ich mit Dr. Tsaiying Lu gesprochen. Sie hat zur historischen Entwicklung des taiwanischen Energiemixes promoviert und arbeitet nun als Research Fellow am Forschungsinstitut für Demokratie, Gesellschaft und neue Technologie, kurz DSET.
Die Bedeutung von Gas für Taiwan
Aber schauen wir uns zunächst einmal die Bedeutung von Gas im taiwanischen Energiesystem an. Taiwan importiert rund 97% seiner Energiebedarfs. Mehr als 40% davon sind Öl, aber der Anteil von Gas ist in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen. Heute macht importiertes Gas knapp über 20% der gesamten Energieversorgung aus, bis 2030 sollen es 50%, also die Hälfte, werden.
Während Deutschland ja lange Zeit vor allem Gas über Pipelines importierte und erst mit dem Russischen Angriffskrieg in der Ukraine anfing, Terminals für Flüssiggas zu bauen, importiert Taiwan sein Gas ausschließlich per Schiff in flüssiger Form.
Tatsächlich ist Taiwan weltweit nach Indien der fünft-größte Importeur von Liquified Natural Gas, kurz LNG. Etwa 20 Millionen Tonnen davon importieren Taiwan 2023. Die wichtigsten Importländer sind dabei Australien und Katar. Mehr als 40% der Taiwanischen Gasimporte kamen 2023 aus Australien, weitere 28% aus Katar. An dritter Stelle stehen die USA, wo fast 10% der taiwanischen Gasimporte herkommen.
Das ist allerdings nur eine Momentaufnahme. Wie sieht die historische Entwicklung aus?
Zunächst hat sich das Volumen der taiwanischen Gasimporte in den letzten 20 Jahren fast vervierfacht. Anfang der 2000er importierte Taiwan das meiste Gas aus Indonesien und Malaysia, später immer mehr aus Katar. Erst seit circa 2017 steigt der Anteil der Gasimporte aus Australien und den USA. Gleichzeitig sank der Anteil des aus Katar importierten LNG von seinem Höchststand von fast 50% 2013 auf unter 30% in 2023. In der Zukunft könnten die Importe aus den USA weiter steigen.
Flüssiggas aus Alaska?
Am 20. März unterzeichnete die staatliche taiwanische Energiefirma China Petroleum Company (中油, CPC) eine Absichtserklärung mit der Alaska Gasline Development Corporation. Damit erklärte sie ihre Absicht, sechs Millionen Tonnen LNG pro Jahr zu kaufen.
Der US-Bundesstaat Alaska, liegt westlich von Kanada und hängt nicht mit dem Rest Vereinigten Staaten zusammen. Es ist aber der Teil der Vereinigten Staaten, der Asien am Nächsten ist. Und er verfügt über reiche Vorkommen an Erdöl und Erdgas.
Das Alaska LNG-Projekt hat drei Komponenten. Da ist zunächst eine Gasaufbereitungsanlage in North Slope (10 Milliarden USD) ganz im Norden von Alaska, eine Pipeline (12 Milliarden USD) die senkrecht durch ganz Alaska verläuft, hin zu einer Fabrik zur Verflüssigung und zum Export des Gases (20 Milliarden USD) in Nikiski im Süden von Alaska.....]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=76101</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 15:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202508/20250905_1250_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="19969416" />
      <itunes:title>Taiwan: Durch LNG-Käufe aus Alaska zum Handelsdeal?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Taiwan: Durch LNG-Käufe aus Alaska zum Handelsdeal?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Der US-Amerikanische Präsident Donald Trump möchte, dass die EU mehr Energie von den USA kauft, um ihren Handelsüberschuss auszugleichen. Mit dem Ende Juli abgeschlossenen Handelsdeal erklärte die EU bis zum Ende von Trumps Amtszeit in drei Jahren 750 Milliarden USD an US-amerikanischem Öl, Gas und Atomenergie-Produkten kaufen zu wollen.
Mehr fossile Energien fördern - das steht ganz weit oben auf Trumps Agenda. Noch am Tag seiner Amtseinführung im Januar dieses Jahres rief er per Dekret einen “Energie-Notstand” aus. Drill, baby, drill – der Slogan der Republikaner kommt ursprünglich aus dem Jahr 2008, Donald Trump treibt ihn jedoch auf die Spitze. Auch für Taiwan sind LNG-Käufe zu wichtiger Verhandlungsmasse in den Zollverhandlungen mit den USA geworden.
Der taiwanische Präsident Lai Ching-te sagte auf dem jährlichen Empfang der Amerikanischen Handelskammer in Taiwan im März, Taiwan sei sehr daran interessiert, LNG aus Alaska zu kaufen. Flüssiggas-Käufe aus den USA sind einer der Wege, mit denen Taiwan sein Handelsdefizit mit den USA reduzieren will. Wie hoch der Druck aus den USA ist, oder ob es auch noch andere Gründe für LNG-Käufe aus den USA gibt, darüber habe ich mit Dr. Tsaiying Lu gesprochen. Sie hat zur historischen Entwicklung des taiwanischen Energiemixes promoviert und arbeitet nun als Research Fellow am Forschungsinstitut für Demokratie, Gesellschaft und neue Technologie, kurz DSET.
Die Bedeutung von Gas für Taiwan
Aber schauen wir uns zunächst einmal die Bedeutung von Gas im taiwanischen Energiesystem an. Taiwan importiert rund 97% seiner Energiebedarfs. Mehr als 40% davon sind Öl, aber der Anteil von Gas ist in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen. Heute macht importiertes Gas knapp über 20% der gesamten Energieversorgung aus, bis 2030 sollen es 50%, also die Hälfte, werden.
Während Deutschland ja lange Zeit vor allem Gas über Pipelines importierte und erst mit dem Russischen Angriffskrieg in der Ukraine anfing, Terminals für Flüssiggas zu bauen, importiert Taiwan sein Gas ausschließlich per Schiff in flüssiger Form.
Tatsächlich ist Taiwan weltweit nach Indien der fünft-größte Importeur von Liquified Natural Gas, kurz LNG. Etwa 20 Millionen Tonnen davon importieren Taiwan 2023. Die wichtigsten Importländer sind dabei Australien und Katar. Mehr als 40% der Taiwanischen Gasimporte kamen 2023 aus Australien, weitere 28% aus Katar. An dritter Stelle stehen die USA, wo fast 10% der taiwanischen Gasimporte herkommen.
Das ist allerdings nur eine Momentaufnahme. Wie sieht die historische Entwicklung aus?
Zunächst hat sich das Volumen der taiwanischen Gasimporte in den letzten 20 Jahren fast vervierfacht. Anfang der 2000er importierte Taiwan das meiste Gas aus Indonesien und Malaysia, später immer mehr aus Katar. Erst seit circa 2017 steigt der Anteil der Gasimporte aus Australien und den USA. Gleichzeitig sank der Anteil des aus Katar importierten LNG von seinem Höchststand von fast 50% 2013 auf unter 30% in 2023. In der Zukunft könnten die Importe aus den USA weiter steigen.
Flüssiggas aus Alaska?
Am 20. März unterzeichnete die staatliche taiwanische Energiefirma China Petroleum Company (中油, CPC) eine Absichtserklärung mit der Alaska Gasline Development Corporation. Damit erklärte sie ihre Absicht, sechs Millionen Tonnen LNG pro Jahr zu kaufen.
Der US-Bundesstaat Alaska, liegt westlich von Kanada und hängt nicht mit dem Rest Vereinigten Staaten zusammen. Es ist aber der Teil der Vereinigten Staaten, der Asien am Nächsten ist. Und er verfügt über reiche Vorkommen an Erdöl und Erdgas.
Das Alaska LNG-Projekt hat drei Komponenten. Da ist zunächst eine Gasaufbereitungsanlage in North Slope (10 Milliarden USD) ganz im Norden von Alaska, eine Pipeline (12 Milliarden USD) die senkrecht durch ganz Alaska verläuft, hin zu einer Fabrik zur Verflüssigung und zum Export des Gases (20 Milliarden USD) in Nikiski im Süden von Alaska.....]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/8/original/6a70d7de-1f58-4b72-aedc-06b101f73fbe.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>27</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Alex Kunz: Taiwan in Zahlen und Karten]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=77941</link>
      <description><![CDATA[Alex Kunz lebt seit Jahren in Taiwan, wo er bisher als Forscher an der Academia Sinica zu Mikroplastik forschte. Seine Kenntnisse in der Datenverarbeitung und -visualisierung nutzt er, um Taiwan aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erkunden. Im Rti-Interview erzählt er von seinen Datenquellen, seinen Lieblingsgrafiken und vom Spiel mit dem Algorithmus.
Ihr findet Alex und seine Karten auf seiner Website, Instagram, Threads, Facebook, Bluesky und Linkedin.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=77941</guid>
      <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 00:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202507/20251010_1409_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="54034560" />
      <itunes:title>Alex Kunz: Taiwan in Zahlen und Karten</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Alex Kunz: Taiwan in Zahlen und Karten</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Alex Kunz lebt seit Jahren in Taiwan, wo er bisher als Forscher an der Academia Sinica zu Mikroplastik forschte. Seine Kenntnisse in der Datenverarbeitung und -visualisierung nutzt er, um Taiwan aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu erkunden. Im Rti-Interview erzählt er von seinen Datenquellen, seinen Lieblingsgrafiken und vom Spiel mit dem Algorithmus.
Ihr findet Alex und seine Karten auf seiner Website, Instagram, Threads, Facebook, Bluesky und Linkedin.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/image/derti/images/listimg/2025/7/original/59ab686f-bcae-40e9-8d70-9e2da61e3d0b.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>26</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Gastrodiplomatie: Mit der taiwanischen Küche die Welt erobern?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69781</link>
      <description><![CDATA[Woran denkt ihr, wenn ihr, wenn ihr an Taiwan denkt? Vielleicht an Bubble Tea, Stinketofu und Rindfleischsuppe? Wenn ja, dann könnte das etwas mit Gastrodiplomatie zu tun haben, also der Verwendung von Lebensmitteln, um die internationale Sichtbarkeit und Wahrnehmung eines Landes zu erhöhen, beziehungsweise zu verbessern.
Wie Taiwan Gastrodiplomatie betreibt, und warum es vielleicht noch andere Gründe für das immer authentischere taiwanische Essen in Europa gibt, darüber hat Rti-Reporterin Juliane mit Martin Mandl gesprochen. Martin ist Dozent am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien, wo er unter anderem die Rolle von Essen für die Herausbildung von nationalen und regionalen Identitäten erforscht. Das Interview wurde gekürzt.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69781</guid>
      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 09:20:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202506/20251017_2145_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="21594024" />
      <itunes:title>Gastrodiplomatie: Mit der taiwanischen Küche die Welt erobern?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Gastrodiplomatie: Mit der taiwanischen Küche die Welt erobern?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Woran denkt ihr, wenn ihr, wenn ihr an Taiwan denkt? Vielleicht an Bubble Tea, Stinketofu und Rindfleischsuppe? Wenn ja, dann könnte das etwas mit Gastrodiplomatie zu tun haben, also der Verwendung von Lebensmitteln, um die internationale Sichtbarkeit und Wahrnehmung eines Landes zu erhöhen, beziehungsweise zu verbessern.
Wie Taiwan Gastrodiplomatie betreibt, und warum es vielleicht noch andere Gründe für das immer authentischere taiwanische Essen in Europa gibt, darüber hat Rti-Reporterin Juliane mit Martin Mandl gesprochen. Martin ist Dozent am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien, wo er unter anderem die Rolle von Essen für die Herausbildung von nationalen und regionalen Identitäten erforscht. Das Interview wurde gekürzt.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/07/04/f7f74efd6a92a5eed462dcff7d307fd1.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>25</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Woher rührt die taiwanische Abhängigkeit von Energieimporten?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=76098</link>
      <description><![CDATA[Der kürzlich vollzogene Atomausstieg Taiwans hat ein Schlaglicht auf die taiwanische Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen geworfen. Taiwan gewinnt nur 3% seiner Energie aus erneuerbaren Quellen, 97% der Energie wird aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Diese wiederum werden fast komplett importiert - ebenfalls fast zu 97%.
Importiertes Öl macht über 40% der taiwanischen Energieversorgung aus, aber der Anteil von Flüssiggas (LNG) ist in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen, so dass importiertes LNG 2023 knapp über 20 % der gesamten Energieversorgung ausmachte.
Doch wie wurde Taiwan, welches sich einst mit Wasserkraft energetisch selbst versorgen konnte, abhängig von importierten Energieträgern? Diese Frage stellte sich Dr. Tsaiying Lu in ihrer Dissertation, die sie letztes Jahr an der Maastricht University in den Niederlanden abschloss.
Mittlerweile arbeitet Dr. Tsaiying Lu als Research Fellow an der staatlich finanzierten Denkfabrik DSET. Im Interview mit Rti erklärt sie die historische Entwicklung der taiwanischen Energiepolitik, und welche Rolle auch diplomatische Überlegungen dabei spielen.
Dr. Lus historische Recherche beginnt dabei nach dem Zweiten Weltkrieg, nachdem sich die Kuomintang nach ihrer Niederlage im Chinesischen Bürgerkrieg 1949 auf Taiwan zurückgezogen hatte. Eine richtige Energiepolitik gab es damals noch nicht, die Stromversorgung basierte damals vor allem auf Wasserkraft. Noch 1953 machte diese 93,7% der installierten Kapazität aus.
Damals war der industrielle Sektor auf die beiden Hafenstädte Keelung im Norden Taiwans und Kaohsiung im Süden konzentriert. Die Wasserkraftwerke lagen jedoch vornehmlich in den Bergen - schließlich müssen sie dort gebaut werden, wo das Wasser ist. Das führte Taipower zu der Überlegung, Kohlekraftwerke zu bauen.
Kohle hat den entscheidenden Vorteil, dass sie transportiert werden kann, und in Fabriknähe zur Energiegewinnung genutzt zu werden – mit weit geringeren Leitungsverlusten. Die Regierung wollte daher Kohle nutzen – lokal abgebaute Kohle.
Dr. Lu sagt:
“Taiwan war nicht immer von importierten Energiequellen abhängig. Stattdessen, als sie in den 50er Jahren über den Bau von Wärmekraftwerken nachdachten, haben sie lokal abgebaute Kohle benutzt.
Die Kohlereserven waren vor allem im Norden Taiwans, vor allem in Keelung. Die größte Herausforderung in den 1950er Jahren war, dass sie in Taiwan abgebaute Kohle zugänglicher machen wollten. Sie bauten daher Eisenbahnen, damit sie in Kaohsiung im Süden Taiwans Zugriff auf die Kohle hatten.”
1963 entfielen dann nur noch rund 50% der installierten Kapazität auf Wasserkraft, die andere Hälfte bestand aus Wärmekraftwerken, die Kohle verbrannten. Was die tatsächliche Energiegewinnung anging, überholte Kohleverbrennung Wasserkraft im Jahr 1962.
Die Kohle hatte aber auch Nachteile. An Klimawirkung dachte man damals noch nicht, aber es war vor allem schwierig, eine konsistente Qualität der Kohle zu garantieren. Als staatliches Unternehmen war Taipower verpflichtet, auch Kohle von schlechter Qualität, also vor allem mit einem hohen Feuchtigkeitsanteil, abzunehmen. Eine billigere und verlässlichere Alternative war importiertes Öl.
Der Umstieg war nicht besonders schwierig, denn die Kraftwerke waren in der Lage, Öl genauso wie Kohle zu verbrennen. Außerdem war der Kaohsiunger Hafen ausgebaut und vertieft worden, wodurch Öltanker leichter anlegen konnten.
“1968 hatte Taiwan seine erste Energiepolitik. Damals gab es einen weitverbreiteten Optimismus gegenüber importiertem Öl und außerdem eine boomende Öl-Industrie. Man hoffte also, mehr Öl in anderen Ländern zu fördern. Und man schaute auch auf Kernkraft, welche damals gerade wirtschaftlich wurde. Um 1968 herum fängt das Taiwanische Energiesystem also an tiefer in einer Kohlenstoffwirtschaft verankert zu sein, wie ich es in meiner Dissertation genannt habe”
Dann kam 1973 aber die erste Ölkrise, welche weltweit Regierungen vor Herausforderungen stellte.....]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=76098</guid>
      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 16:53:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/d1qd3zoyy91a2c.cloudfront.net/audio/program/derti/files/202506/20251205_0930_2033_de.mp3" type="audio/mpeg" length="34358400" />
      <itunes:title>Woher rührt die taiwanische Abhängigkeit von Energieimporten?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Woher rührt die taiwanische Abhängigkeit von Energieimporten?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Der kürzlich vollzogene Atomausstieg Taiwans hat ein Schlaglicht auf die taiwanische Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen geworfen. Taiwan gewinnt nur 3% seiner Energie aus erneuerbaren Quellen, 97% der Energie wird aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Diese wiederum werden fast komplett importiert - ebenfalls fast zu 97%.
Importiertes Öl macht über 40% der taiwanischen Energieversorgung aus, aber der Anteil von Flüssiggas (LNG) ist in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen, so dass importiertes LNG 2023 knapp über 20 % der gesamten Energieversorgung ausmachte.
Doch wie wurde Taiwan, welches sich einst mit Wasserkraft energetisch selbst versorgen konnte, abhängig von importierten Energieträgern? Diese Frage stellte sich Dr. Tsaiying Lu in ihrer Dissertation, die sie letztes Jahr an der Maastricht University in den Niederlanden abschloss.
Mittlerweile arbeitet Dr. Tsaiying Lu als Research Fellow an der staatlich finanzierten Denkfabrik DSET. Im Interview mit Rti erklärt sie die historische Entwicklung der taiwanischen Energiepolitik, und welche Rolle auch diplomatische Überlegungen dabei spielen.
Dr. Lus historische Recherche beginnt dabei nach dem Zweiten Weltkrieg, nachdem sich die Kuomintang nach ihrer Niederlage im Chinesischen Bürgerkrieg 1949 auf Taiwan zurückgezogen hatte. Eine richtige Energiepolitik gab es damals noch nicht, die Stromversorgung basierte damals vor allem auf Wasserkraft. Noch 1953 machte diese 93,7% der installierten Kapazität aus.
Damals war der industrielle Sektor auf die beiden Hafenstädte Keelung im Norden Taiwans und Kaohsiung im Süden konzentriert. Die Wasserkraftwerke lagen jedoch vornehmlich in den Bergen - schließlich müssen sie dort gebaut werden, wo das Wasser ist. Das führte Taipower zu der Überlegung, Kohlekraftwerke zu bauen.
Kohle hat den entscheidenden Vorteil, dass sie transportiert werden kann, und in Fabriknähe zur Energiegewinnung genutzt zu werden – mit weit geringeren Leitungsverlusten. Die Regierung wollte daher Kohle nutzen – lokal abgebaute Kohle.
Dr. Lu sagt:
“Taiwan war nicht immer von importierten Energiequellen abhängig. Stattdessen, als sie in den 50er Jahren über den Bau von Wärmekraftwerken nachdachten, haben sie lokal abgebaute Kohle benutzt.
Die Kohlereserven waren vor allem im Norden Taiwans, vor allem in Keelung. Die größte Herausforderung in den 1950er Jahren war, dass sie in Taiwan abgebaute Kohle zugänglicher machen wollten. Sie bauten daher Eisenbahnen, damit sie in Kaohsiung im Süden Taiwans Zugriff auf die Kohle hatten.”
1963 entfielen dann nur noch rund 50% der installierten Kapazität auf Wasserkraft, die andere Hälfte bestand aus Wärmekraftwerken, die Kohle verbrannten. Was die tatsächliche Energiegewinnung anging, überholte Kohleverbrennung Wasserkraft im Jahr 1962.
Die Kohle hatte aber auch Nachteile. An Klimawirkung dachte man damals noch nicht, aber es war vor allem schwierig, eine konsistente Qualität der Kohle zu garantieren. Als staatliches Unternehmen war Taipower verpflichtet, auch Kohle von schlechter Qualität, also vor allem mit einem hohen Feuchtigkeitsanteil, abzunehmen. Eine billigere und verlässlichere Alternative war importiertes Öl.
Der Umstieg war nicht besonders schwierig, denn die Kraftwerke waren in der Lage, Öl genauso wie Kohle zu verbrennen. Außerdem war der Kaohsiunger Hafen ausgebaut und vertieft worden, wodurch Öltanker leichter anlegen konnten.
“1968 hatte Taiwan seine erste Energiepolitik. Damals gab es einen weitverbreiteten Optimismus gegenüber importiertem Öl und außerdem eine boomende Öl-Industrie. Man hoffte also, mehr Öl in anderen Ländern zu fördern. Und man schaute auch auf Kernkraft, welche damals gerade wirtschaftlich wurde. Um 1968 herum fängt das Taiwanische Energiesystem also an tiefer in einer Kohlenstoffwirtschaft verankert zu sein, wie ich es in meiner Dissertation genannt habe”
Dann kam 1973 aber die erste Ölkrise, welche weltweit Regierungen vor Herausforderungen stellte.....]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2025/05/09/ed298655c981537f0405aba7a86c96b1.JPG" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>24</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Fußgängerhölle Taiwan: Wie eine junge Frau für Verkehrssicherheit kämpft]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69776</link>
      <description><![CDATA[Gebt die Straße den Bürgern zurück!, rufen die Demonstranten. Es ist der 20. August 2023. Trotz des starken Regens sind zehntausende Menschen zusammen auf den Straßen Taipeis – gemeinsam fordern sie Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit, in einem Land das auch als “Fußgängerhölle” bezeichnet wird. Auch die Präsidentschaftskandidaten Hou Yu-ih (侯友宜), Ko Wen-je (柯文哲) und Lai Ching-te (賴清德) sind gekommen – es sind noch 5 Monate bis zur Präsidentschaftswahl.
Das Thema Verkehrssicherheit erhitzt in Taiwan die Gemüter. Ende 2022 veröffentlichte der Amerikanische Fernsehsender CNN einen Artikel mit der Schlagzeile “Taiwan’s ‘living hell’ traffic is a tourism problem, say critics” – die Taiwanische “Verkehrshölle” sei Kritikern zufolge ein Problem für den Tourismus. Der Artikel machte den Begriff der “Fußgängerhölle” (行人地獄) auch im Ausland bekannt. Die Berichterstattung von CNN erhöhte den Handlungsdruck auf die taiwanische Regierung und wurde auch von taiwanischen Medien weiter aufgegriffen.
Ich habe mit YC Wu (吳宜蒨), einer der Initiatorinnen der Großdemonstration, gesprochen – darüber, wie sie zur Verkehrssicherheitsaktivistin wurde, mit welchen Problemen Fußgänger in Taiwan konfrontiert sind, und welche verkehrspolitischen Änderungen taiwanische Fußgängeraktivisten fordern.
Unfälle sind trauriger Teil der Alltags
Auf der website roadsafety.tw veröffentlicht das Taiwanische Verkehrsministerium aktuelle Statistiken zu Verkehrstoten in Taiwan. Im Jahr 2024 starben 366 Fussgänger in Taiwan, insgesamt gab es fast 3000 Verkehrstote. Sowohl was die Zahl der getöteten Fußgänger als auch die Gesamtzahl der Verkehrstoten angeht, sind Deutschland und Taiwan etwa gleich auf – dabei hat Deutschland dreieinhalb mal so viele Einwohner wie Taiwan.
Viele Familien in Taiwan haben Verwandte die im Strassenverkehr starben oder schwer verletzt wurden, darunter auch YC Wu: “Mein Vater wurde von einem betrunkenen Fahrer überfahren, woraufhin er verstarb. Meine Tante, als sie sehr jung war, im Alter von etwa 17, 18 Jahren, saß sie hinten auf dem Motorroller eines Freundes, sie fuhren zu schnell glaube ich… Jetzt ist sie deshalb körperlich schwerbehindert. Ich selbst hatte auch einen schweren Verkehrsunfall.”
Bei einem Motorradunfall erlitt sie einen Knochenbruch und hatte fortan eine Stahlstange im Bein. Später wurde sie als Fußgängerin von einem Auto angefahren – dieses Mal ohne Knochenbruch, dafür aber entwickelte sie eine posttraumatische Belastungsstörung. Und auch schon als Kind wurde sie beim Fahrradfahren von sich öffnenden Autotüren getroffen. Mit solchen Erfahrungen ist sie nicht alleine: “Für Taiwaner ist das eine traurige kollektive Erinnerung"
Vor Ort etwas verändern
Ich habe YC Wu zum ersten Mal Anfang 2024 getroffen, auf einer Veranstaltung auf der sie erzählte, wie sie sich auf lokaler Ebene für bessere Fußgängerinfrastruktur in der Nähe ihres Zuhauses und ihrer Arbeit eingesetzt hat. Seither ist nicht wenig passiert; mit einigen Mitstreitern hat sie den Verein Vision Zero Taiwan gegründet, der sich nach schwedischem Vorbild für das Ziel von null Verkehrstoten einsetzt. Auch darüber wollte ich mit ihr sprechen.
Unser Interview findet an einem Dienstagabend statt, YC kommt direkt von der Arbeit. Sie hat eine Vollzeitstelle als Projektleiterin an einer taiwanischen Universität, im Master hat sie Kommunikationswissenschaft studiert. Ihre aktivistische Tätigkeit hat allerdings im Kleinen angefangen.
“Natürlich habe ich nicht damit angefangen, eine gesellschaftliche Bewegung zu starten, beziehungsweise diese große Demo zu organisieren. Zunächst habe ich einfach dort angefangen, wo ich wohne und wo ich arbeite. Schließlich ist das, wo ich am deutlichsten bemerke, welche Stellen nicht sicher sind.“
YC schrieb einen Post auf facebook, in dem sie die zuständigen Volksvertreter taggte. Sie beschrieb ihre Erfahrungen im Verkehr und fügte Fotos und Videos dazu.
“Ich habe das sehr klar beschrieben und auch geschrieben, wie man es verbessern kann.....]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69776</guid>
      <pubDate>Sat, 24 May 2025 20:27:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2025/04/22/182881b70ca556cbda9aaa7f85dc357a.mp3" type="audio/mpeg" length="37089600" />
      <itunes:title>Fußgängerhölle Taiwan: Wie eine junge Frau für Verkehrssicherheit kämpft</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Fußgängerhölle Taiwan: Wie eine junge Frau für Verkehrssicherheit kämpft</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Gebt die Straße den Bürgern zurück!, rufen die Demonstranten. Es ist der 20. August 2023. Trotz des starken Regens sind zehntausende Menschen zusammen auf den Straßen Taipeis – gemeinsam fordern sie Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit, in einem Land das auch als “Fußgängerhölle” bezeichnet wird. Auch die Präsidentschaftskandidaten Hou Yu-ih (侯友宜), Ko Wen-je (柯文哲) und Lai Ching-te (賴清德) sind gekommen – es sind noch 5 Monate bis zur Präsidentschaftswahl.
Das Thema Verkehrssicherheit erhitzt in Taiwan die Gemüter. Ende 2022 veröffentlichte der Amerikanische Fernsehsender CNN einen Artikel mit der Schlagzeile “Taiwan’s ‘living hell’ traffic is a tourism problem, say critics” – die Taiwanische “Verkehrshölle” sei Kritikern zufolge ein Problem für den Tourismus. Der Artikel machte den Begriff der “Fußgängerhölle” (行人地獄) auch im Ausland bekannt. Die Berichterstattung von CNN erhöhte den Handlungsdruck auf die taiwanische Regierung und wurde auch von taiwanischen Medien weiter aufgegriffen.
Ich habe mit YC Wu (吳宜蒨), einer der Initiatorinnen der Großdemonstration, gesprochen – darüber, wie sie zur Verkehrssicherheitsaktivistin wurde, mit welchen Problemen Fußgänger in Taiwan konfrontiert sind, und welche verkehrspolitischen Änderungen taiwanische Fußgängeraktivisten fordern.
Unfälle sind trauriger Teil der Alltags
Auf der website roadsafety.tw veröffentlicht das Taiwanische Verkehrsministerium aktuelle Statistiken zu Verkehrstoten in Taiwan. Im Jahr 2024 starben 366 Fussgänger in Taiwan, insgesamt gab es fast 3000 Verkehrstote. Sowohl was die Zahl der getöteten Fußgänger als auch die Gesamtzahl der Verkehrstoten angeht, sind Deutschland und Taiwan etwa gleich auf – dabei hat Deutschland dreieinhalb mal so viele Einwohner wie Taiwan.
Viele Familien in Taiwan haben Verwandte die im Strassenverkehr starben oder schwer verletzt wurden, darunter auch YC Wu: “Mein Vater wurde von einem betrunkenen Fahrer überfahren, woraufhin er verstarb. Meine Tante, als sie sehr jung war, im Alter von etwa 17, 18 Jahren, saß sie hinten auf dem Motorroller eines Freundes, sie fuhren zu schnell glaube ich… Jetzt ist sie deshalb körperlich schwerbehindert. Ich selbst hatte auch einen schweren Verkehrsunfall.”
Bei einem Motorradunfall erlitt sie einen Knochenbruch und hatte fortan eine Stahlstange im Bein. Später wurde sie als Fußgängerin von einem Auto angefahren – dieses Mal ohne Knochenbruch, dafür aber entwickelte sie eine posttraumatische Belastungsstörung. Und auch schon als Kind wurde sie beim Fahrradfahren von sich öffnenden Autotüren getroffen. Mit solchen Erfahrungen ist sie nicht alleine: “Für Taiwaner ist das eine traurige kollektive Erinnerung"
Vor Ort etwas verändern
Ich habe YC Wu zum ersten Mal Anfang 2024 getroffen, auf einer Veranstaltung auf der sie erzählte, wie sie sich auf lokaler Ebene für bessere Fußgängerinfrastruktur in der Nähe ihres Zuhauses und ihrer Arbeit eingesetzt hat. Seither ist nicht wenig passiert; mit einigen Mitstreitern hat sie den Verein Vision Zero Taiwan gegründet, der sich nach schwedischem Vorbild für das Ziel von null Verkehrstoten einsetzt. Auch darüber wollte ich mit ihr sprechen.
Unser Interview findet an einem Dienstagabend statt, YC kommt direkt von der Arbeit. Sie hat eine Vollzeitstelle als Projektleiterin an einer taiwanischen Universität, im Master hat sie Kommunikationswissenschaft studiert. Ihre aktivistische Tätigkeit hat allerdings im Kleinen angefangen.
“Natürlich habe ich nicht damit angefangen, eine gesellschaftliche Bewegung zu starten, beziehungsweise diese große Demo zu organisieren. Zunächst habe ich einfach dort angefangen, wo ich wohne und wo ich arbeite. Schließlich ist das, wo ich am deutlichsten bemerke, welche Stellen nicht sicher sind.“
YC schrieb einen Post auf facebook, in dem sie die zuständigen Volksvertreter taggte. Sie beschrieb ihre Erfahrungen im Verkehr und fügte Fotos und Videos dazu.
“Ich habe das sehr klar beschrieben und auch geschrieben, wie man es verbessern kann.....]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2025/04/21/0476c220a7a3cb7ebf3f390190e3bb8f.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>23</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Taiwan: Vorreiter in der digitalen Verwaltung?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69780</link>
      <description><![CDATA[Deutschland gilt nicht gerade als Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Kontakt mit Behörden beinhaltet dort häufig noch Papierformulare, das persönliche Erscheinen vor Ort sowie zum Teil Faxgeräte. Taiwan hingegen steht im Ruf, die Digitalisierung erfolgreich voranzutreiben. Aber stimmt das auch? Und wie funktioniert die digitale Verwaltung hier in der Praxis?
Frederik Springmann hat während seines Praktikums bei Radio Taiwan eine Sendereihe zum Thema Digitale Verwaltung in Taiwan produziert. Im Interview mit Juliane verrät er, was ihn bei seiner Recherche am meisten überrascht hat und was Deutschland von Taiwan lernen kann.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69780</guid>
      <pubDate>Thu, 15 May 2025 11:52:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2025/04/22/92e2cb910f698d2e99f54ed3e258d6ff.mp3" type="audio/mpeg" length="21458880" />
      <itunes:title>Taiwan: Vorreiter in der digitalen Verwaltung?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Taiwan: Vorreiter in der digitalen Verwaltung?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Deutschland gilt nicht gerade als Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Kontakt mit Behörden beinhaltet dort häufig noch Papierformulare, das persönliche Erscheinen vor Ort sowie zum Teil Faxgeräte. Taiwan hingegen steht im Ruf, die Digitalisierung erfolgreich voranzutreiben. Aber stimmt das auch? Und wie funktioniert die digitale Verwaltung hier in der Praxis?
Frederik Springmann hat während seines Praktikums bei Radio Taiwan eine Sendereihe zum Thema Digitale Verwaltung in Taiwan produziert. Im Interview mit Juliane verrät er, was ihn bei seiner Recherche am meisten überrascht hat und was Deutschland von Taiwan lernen kann.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2025/04/22/90aafea5c85da47d13062302c0ff8524.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>22</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Tag der Arbeit: Taiwanische Gewerkschaften demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=76218</link>
      <description><![CDATA[Am 1. Mai fand in Taipei die jährliche Demonstration zum Internationalen Tag der Arbeit statt. Unter dem Motto “Gegen Mobbing – für mehr Schutz” (反霸凌 – 要保障) demonstrierten nach Schätzungen des “Aktionsbündis 1. Mai” mehr als 5000 Menschen für bessere Arbeitsbedinungen. Dabei forderten sie vor allem Schutz vor Mobbing, Reduzierung der Arbeitszeit, Bekämpfung der Altersarmut und Erhöhung der Rentensicherheit, höhere Löhne und Inflationsbekämpfung, mehr Personal in den Bereichen Pflege, Bildung und Gesundheitswesen und Einbeziehung der Arbeitnehmerseite bei der gerechten Transformation der Wirtschaft hin zu mehr Klimaschutz. Juliane berichtet über die Demonstration und die Forderungen.
Das Motto der diesjährigen Demonstration bezog sich auf eine Reihe von Vorfällen von Mobbing am Arbeitsplatz, die im letzten Jahr für Aufmerksamkeit gesorgt hatten. Den Stein ins Rollen gebracht hatte der Selbstmord eines Mannes mit Nachnamen Wu (吳) – ausgerechnet ein Mitarbeiter der Arbeitsentwicklungsagentur des taiwanischen Arbeitsministeriums. Andere Mitarbeiter berichteten von Mobbing und einem toxischen Arbeitsumfeld verursacht durch die Direktorin Hsieh Yi-jung (謝宜容). Diese erwarte von ihren Angestellten, rund um die Uhr erreichbar zu sein, und innerhalb von einer Minute auf Nachrichten zu antworten. Das belegten auch Tonaufnahmen von internen Gesprächen.
Im Zuge des Vorfalls trat die Arbeitsministerin Ho Pei-shan (何佩珊) zurück, an ihrer Stelle wurde Hung Sun-han (洪申翰) ernannt. Die Regierung hatte damals angekündigt, Präventationsmaßnahmen zu erarbeiten. Am 1. Mai dann, also am Tag der Demonstration, verabschiedete das Kabinett einen Bericht über eine mögliche Änderung des Arbeitssicherheitsgesetz. Dieser sieht auch einen neuen Abschnitt mit Vorschriften über Mobbing am Arbeitsplatz vor.
Das Arbeitssicherheitsgesetz gilt allerdings nur für privat Beschäftigte. Das Aktionsbündnis 1. Mai forderte, das Arbeitssicherheitsgesetz müsse auch auf Beschäftigte im öffentlichen Dienst angewandt werden. Darüber hinaus forderten sie, bei Mobbingvorfällen unparteiische Dritte sowie Arbeitnehmervertreter hinzuzuziehen. Die Benachteiligung von Whistleblowern und Mobbingopfern durch Arbeitgeber solle verboten werden.
Demonstranten fordern Work-Life-Balance
Eine weitere Forderung, die bei der Demonstration im Vordergrund stand, bezog sich auf eine Reduktion der Arbeitszeit, die Wiederherstellung von Feiertagen und mehr Urlaubstage. He Cheng-chia (何政家), Vorsitzender des Taiwanischen Gewerkschaftsbundes für Arbeiterkampf, sprach am Tag der Arbeit und sagte:
“Was erzählt uns die Regierung? Sie sagen, wir lieben es, Überstunden zu machen. Das ist doch lächerlich. Wenn Taiwaner nicht so ein niedriges Gehalt hätten, würden sie es dann lieben, Überstunden zu machen, nicht wahr?”
In Taiwan ist der Überstundenzuschlag rechtlich festgesetzt. Je nach Länge der Überstunden und der Art des Tages an denen die Überstunden gemacht werden (also Feiertag, Arbeitstag oder Werktag) gibt es bis zum doppelten Gehalt. Manche Menschen sehen daher Überstunden als einen Weg, ihr Gehalt aufzubessern.
Xun, eine junge Büroangestellte erzählt:
"Meine Firma verschickt manchmal vor Feiertagen einen Fragebogen, in dem sie Angestellte fragen, ob sie willens sind, am Feiertag zu arbeiten. Bei diesem Tag der Arbeit gab es auch so einen Fragebogen. Ich habe mich entschieden, am Tag der Arbeit zu arbeiten, wegen dem Überstundenzuschlag. Aber es gibt noch einen weiteren Grund, und zwar ist unsere Arbeitslast in dieser Firma sehr hoch. Wenn man nicht versucht, die Fälle abzuarbeiten, kann es gut sein, dass man einem normalen Arbeitstag Abends länger dableiben muss. Am Tag der Arbeit habe ich dann gesehen, dass die meisten Kollegen und mein Abteilungsleiter auch im Büro waren."
Es sind aber nicht nur niedrige Gehälter, die dafür sorgen, dass Taiwaner wenig Freizeit haben. Es liegt auch an den gesetzlichen Regelungen zu Urlaubsanspruch und Feiertagen, mit weitreichenden Auswirkungen.....]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=76218</guid>
      <pubDate>Wed, 07 May 2025 16:04:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2025/05/07/76f04e05656feac46676877960c032a5.mp3" type="audio/mpeg" length="13670431" />
      <itunes:title>Tag der Arbeit: Taiwanische Gewerkschaften demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Tag der Arbeit: Taiwanische Gewerkschaften demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Am 1. Mai fand in Taipei die jährliche Demonstration zum Internationalen Tag der Arbeit statt. Unter dem Motto “Gegen Mobbing – für mehr Schutz” (反霸凌 – 要保障) demonstrierten nach Schätzungen des “Aktionsbündis 1. Mai” mehr als 5000 Menschen für bessere Arbeitsbedinungen. Dabei forderten sie vor allem Schutz vor Mobbing, Reduzierung der Arbeitszeit, Bekämpfung der Altersarmut und Erhöhung der Rentensicherheit, höhere Löhne und Inflationsbekämpfung, mehr Personal in den Bereichen Pflege, Bildung und Gesundheitswesen und Einbeziehung der Arbeitnehmerseite bei der gerechten Transformation der Wirtschaft hin zu mehr Klimaschutz. Juliane berichtet über die Demonstration und die Forderungen.
Das Motto der diesjährigen Demonstration bezog sich auf eine Reihe von Vorfällen von Mobbing am Arbeitsplatz, die im letzten Jahr für Aufmerksamkeit gesorgt hatten. Den Stein ins Rollen gebracht hatte der Selbstmord eines Mannes mit Nachnamen Wu (吳) – ausgerechnet ein Mitarbeiter der Arbeitsentwicklungsagentur des taiwanischen Arbeitsministeriums. Andere Mitarbeiter berichteten von Mobbing und einem toxischen Arbeitsumfeld verursacht durch die Direktorin Hsieh Yi-jung (謝宜容). Diese erwarte von ihren Angestellten, rund um die Uhr erreichbar zu sein, und innerhalb von einer Minute auf Nachrichten zu antworten. Das belegten auch Tonaufnahmen von internen Gesprächen.
Im Zuge des Vorfalls trat die Arbeitsministerin Ho Pei-shan (何佩珊) zurück, an ihrer Stelle wurde Hung Sun-han (洪申翰) ernannt. Die Regierung hatte damals angekündigt, Präventationsmaßnahmen zu erarbeiten. Am 1. Mai dann, also am Tag der Demonstration, verabschiedete das Kabinett einen Bericht über eine mögliche Änderung des Arbeitssicherheitsgesetz. Dieser sieht auch einen neuen Abschnitt mit Vorschriften über Mobbing am Arbeitsplatz vor.
Das Arbeitssicherheitsgesetz gilt allerdings nur für privat Beschäftigte. Das Aktionsbündnis 1. Mai forderte, das Arbeitssicherheitsgesetz müsse auch auf Beschäftigte im öffentlichen Dienst angewandt werden. Darüber hinaus forderten sie, bei Mobbingvorfällen unparteiische Dritte sowie Arbeitnehmervertreter hinzuzuziehen. Die Benachteiligung von Whistleblowern und Mobbingopfern durch Arbeitgeber solle verboten werden.
Demonstranten fordern Work-Life-Balance
Eine weitere Forderung, die bei der Demonstration im Vordergrund stand, bezog sich auf eine Reduktion der Arbeitszeit, die Wiederherstellung von Feiertagen und mehr Urlaubstage. He Cheng-chia (何政家), Vorsitzender des Taiwanischen Gewerkschaftsbundes für Arbeiterkampf, sprach am Tag der Arbeit und sagte:
“Was erzählt uns die Regierung? Sie sagen, wir lieben es, Überstunden zu machen. Das ist doch lächerlich. Wenn Taiwaner nicht so ein niedriges Gehalt hätten, würden sie es dann lieben, Überstunden zu machen, nicht wahr?”
In Taiwan ist der Überstundenzuschlag rechtlich festgesetzt. Je nach Länge der Überstunden und der Art des Tages an denen die Überstunden gemacht werden (also Feiertag, Arbeitstag oder Werktag) gibt es bis zum doppelten Gehalt. Manche Menschen sehen daher Überstunden als einen Weg, ihr Gehalt aufzubessern.
Xun, eine junge Büroangestellte erzählt:
"Meine Firma verschickt manchmal vor Feiertagen einen Fragebogen, in dem sie Angestellte fragen, ob sie willens sind, am Feiertag zu arbeiten. Bei diesem Tag der Arbeit gab es auch so einen Fragebogen. Ich habe mich entschieden, am Tag der Arbeit zu arbeiten, wegen dem Überstundenzuschlag. Aber es gibt noch einen weiteren Grund, und zwar ist unsere Arbeitslast in dieser Firma sehr hoch. Wenn man nicht versucht, die Fälle abzuarbeiten, kann es gut sein, dass man einem normalen Arbeitstag Abends länger dableiben muss. Am Tag der Arbeit habe ich dann gesehen, dass die meisten Kollegen und mein Abteilungsleiter auch im Büro waren."
Es sind aber nicht nur niedrige Gehälter, die dafür sorgen, dass Taiwaner wenig Freizeit haben. Es liegt auch an den gesetzlichen Regelungen zu Urlaubsanspruch und Feiertagen, mit weitreichenden Auswirkungen.....]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2025/05/01/20250501000093M.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>21</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Syntropische Landwirtschaft zwischen traditioneller Praxis und moderner Wissenschaft]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69839</link>
      <description><![CDATA[In Hualien an der Ostküste Taiwans wächst ein Waldgarten der besonderen Art. Nach den Methoden der syntropischen Landwirtschaft gepflanzt und gepflegt, werden hier natürliche Prozesse durch intensive Eingriffe beschleunigt. Dadurch soll ein schnellwachsender Agroforst entstehen, der nicht nur CO₂ speichern kann, sondern auch Lebensmittel, Bauholz und medizinische Pflanzen produziert.
Hinter dem Projekt steckt Tobias Neugebauer. Durch einen regen Austausch mit der modernen Wissenschaft sowie indigenen Gruppen verbindet er traditionelle Agroforstkultur mit innovativer Forschung. Im Rti-Interview erklärt er, wie syntropische Landwirtschaft zur Bewältigung von landwirtschaftlichen Herausforderungen in Taiwan beitragen könnte.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69839</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 22:38:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2025/04/23/3632c0121d5abde00e3026b028647cb4.mp3" type="audio/mpeg" length="17155453" />
      <itunes:title>Syntropische Landwirtschaft zwischen traditioneller Praxis und moderner Wissenschaft</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Syntropische Landwirtschaft zwischen traditioneller Praxis und moderner Wissenschaft</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[In Hualien an der Ostküste Taiwans wächst ein Waldgarten der besonderen Art. Nach den Methoden der syntropischen Landwirtschaft gepflanzt und gepflegt, werden hier natürliche Prozesse durch intensive Eingriffe beschleunigt. Dadurch soll ein schnellwachsender Agroforst entstehen, der nicht nur CO₂ speichern kann, sondern auch Lebensmittel, Bauholz und medizinische Pflanzen produziert.
Hinter dem Projekt steckt Tobias Neugebauer. Durch einen regen Austausch mit der modernen Wissenschaft sowie indigenen Gruppen verbindet er traditionelle Agroforstkultur mit innovativer Forschung. Im Rti-Interview erklärt er, wie syntropische Landwirtschaft zur Bewältigung von landwirtschaftlichen Herausforderungen in Taiwan beitragen könnte.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2025/04/18/c88bef9c2f7f5f89072de683f5bcf822.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>20</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Neues von der "großen Abwahl": Taiwaner in Deutschland sammeln Unterschriften]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69868</link>
      <description><![CDATA[In Taiwan befinden sich viele der Abwahlkampagnen gegen amtierende Parlamentsabgeordnete derzeit auf den Zielgeraden. Auch in Europa sammelten Taiwaner Unterschriften - insbesondere für die Abwahl von KMT-Abgeordneten. Rti Deutsch hat mit der Gruppe "Balan Deutschland" darüber gesprochen, warum sie die Abwahlen unterstützen und wie die Unterschriftensammlung im Ausland abläuft.
In Taiwan hat die Demokratische Fortschrittspartei von Präsident Lai Ching-te derzeit keine Mehrheit im Parlament. Die Oppositionsparteien KMT und TPP sind damit in der Lage, kontroverse Gesetzesänderungen gegen den Willen der Regierung zu verabschieden. Das haben sie auch bereits getan. Ende Dezember 2024 verabschiedete die Opposition unter anderem eine Änderung zur Beschlussfähigkeit des Verfassungsgerichtes.
Viele KMT-Gegner hoffen daher, die Mehrheitsverhältnisse im Parlament durch eine Abwahl einzelner KMT-Abgeordneter zu ändern, und ihre Direktmandat neu zu vergeben. Auch der Fraktionsvorsitzende der DPP, Ker Chien-ming (柯建銘) rief am 4. Januar zu Massenabwahlen von KMT-Abgeordneten auf.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der oppositionellen KMT, Wang Hung-wei (王鴻薇) rief daraufhin zur Abwahl von DPP-Abgeordneten auf. Entsprechende Abwahlkampagnen sind derzeit in vollem Gange, man spricht auch von der “großen Abwahl” (大罷免).
Für eine Abwahl müssen zunächst einmal 1% der Wahlberechtigten eines Wahlkreises einen Vorschlag unterzeichnen, um eine Abwahlpetition zu initiieren. Anschließend müssen 10% der Wahlberechtigten die Petition für eine Abwahl unterzeichnen. Und im dritten Schritt müssen bei einer Wahlbeteiligung von 25% mehr Menschen für als gegen die Abwahl stimmen.
Derzeit befinden sich 35 Abwahlkampagnen gegen KMT-Abgeordnete im zweiten Abschnitt, also bei der Unterschriftensammlung von 10% der Stimmen innerhalb von 60 Tagen. Gegen DPP-Abgeordnete gibt es ebenfalls Abwahlkampagnen, 16 haben es bisher in den zweiten Abschnitt geschafft. Die im zweiten Abschnitt notwendigen Unterschriften werden jedoch nicht nur in Taiwan gesammelt. Auch im Ausland gibt es Unterschriftensammlungen.
“Was wir tun ist sehr einfach: Das Grundgesetz nutzen, um ungeeignete Legislativräte abzuwählen”
Das war Shane. Shane lebt seit 10 Jahren in Deutschland und ist Teil der Gruppe “Balan Deutschland”, die in Deutschland Unterschriften für die Abwahl von KMT-Abgeordneten sammelt. Wir haben Ende März darüber gesprochen, warum Shane sich außerhalb Taiwans für taiwanische Politik engagiert, und wie die Unterschriftensammlung im Ausland funktioniert.
Das “罷藍” im Namen der Gruppe bedeutet übersetzt “Blau abwählen”. Mit “blau” ist die KMT-Partei gemeint. Warum sie nur KMT-Abgeordnete abwählen wollen, erklärt Shane so:
“Wir zielen auf Abgeordnete ab, die nicht für ihre Aufgabe geeignet sind, und leider gehören diese tatsächlich alle zur KMT.”
Sie werfen der KMT vor, die Volksmeinung zu ignorieren, die Verfassung zu untergraben und China zu begünstigen. Die Kuomintang, die sich 1949 nach ihrer Niederlage im chinesischen Bürgerkrieg auf Taiwan zurückzog und dort zunächst autoritär regierte, steht China heute in der Tat um einiges näher als die regierende Demokratische Fortschrittspartei. Diese hat ihre Wurzeln wiederum in der taiwanischen Demokratiebewegung der 70er und 80er Jahr.
Ganz konkret richtet Balan folgende Vorwürfe gegen die KMT:
“Erweiterung der Parlamentsrechte, unbegrenzte Macht der Abgeordneten, Verweigerung der Ernennung von Verfassungsrichtern, also Lähmung des Verfassungsgerichtshofs, Verabschiedung des Finanzausgleichsgesetzes ohne Diskussion, Behinderung administrativer Abläufe, Verkürzung der Einbürgerungsfrist für chinesische Ehepartner von sechs auf vier Jahre, unrechtmäßige Familienzusammenführung zur Beschleunigung der Bevölkerungsveränderung.”
Gegen die von der KMT verabschiedeten Gesetzesänderungen zur Erweiterung der Rechte des Parlaments fanden im Sommer 2024 die sogenannten "Blauvogel"-Proteste statt.....]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69868</guid>
      <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 16:38:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2025/04/16/1a0e3ab7bcd3573925e64099885e3140.mp3" type="audio/mpeg" length="29715840" />
      <itunes:title>Neues von der "großen Abwahl": Taiwaner in Deutschland sammeln Unterschriften</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Neues von der "großen Abwahl": Taiwaner in Deutschland sammeln Unterschriften</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[In Taiwan befinden sich viele der Abwahlkampagnen gegen amtierende Parlamentsabgeordnete derzeit auf den Zielgeraden. Auch in Europa sammelten Taiwaner Unterschriften - insbesondere für die Abwahl von KMT-Abgeordneten. Rti Deutsch hat mit der Gruppe "Balan Deutschland" darüber gesprochen, warum sie die Abwahlen unterstützen und wie die Unterschriftensammlung im Ausland abläuft.
In Taiwan hat die Demokratische Fortschrittspartei von Präsident Lai Ching-te derzeit keine Mehrheit im Parlament. Die Oppositionsparteien KMT und TPP sind damit in der Lage, kontroverse Gesetzesänderungen gegen den Willen der Regierung zu verabschieden. Das haben sie auch bereits getan. Ende Dezember 2024 verabschiedete die Opposition unter anderem eine Änderung zur Beschlussfähigkeit des Verfassungsgerichtes.
Viele KMT-Gegner hoffen daher, die Mehrheitsverhältnisse im Parlament durch eine Abwahl einzelner KMT-Abgeordneter zu ändern, und ihre Direktmandat neu zu vergeben. Auch der Fraktionsvorsitzende der DPP, Ker Chien-ming (柯建銘) rief am 4. Januar zu Massenabwahlen von KMT-Abgeordneten auf.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der oppositionellen KMT, Wang Hung-wei (王鴻薇) rief daraufhin zur Abwahl von DPP-Abgeordneten auf. Entsprechende Abwahlkampagnen sind derzeit in vollem Gange, man spricht auch von der “großen Abwahl” (大罷免).
Für eine Abwahl müssen zunächst einmal 1% der Wahlberechtigten eines Wahlkreises einen Vorschlag unterzeichnen, um eine Abwahlpetition zu initiieren. Anschließend müssen 10% der Wahlberechtigten die Petition für eine Abwahl unterzeichnen. Und im dritten Schritt müssen bei einer Wahlbeteiligung von 25% mehr Menschen für als gegen die Abwahl stimmen.
Derzeit befinden sich 35 Abwahlkampagnen gegen KMT-Abgeordnete im zweiten Abschnitt, also bei der Unterschriftensammlung von 10% der Stimmen innerhalb von 60 Tagen. Gegen DPP-Abgeordnete gibt es ebenfalls Abwahlkampagnen, 16 haben es bisher in den zweiten Abschnitt geschafft. Die im zweiten Abschnitt notwendigen Unterschriften werden jedoch nicht nur in Taiwan gesammelt. Auch im Ausland gibt es Unterschriftensammlungen.
“Was wir tun ist sehr einfach: Das Grundgesetz nutzen, um ungeeignete Legislativräte abzuwählen”
Das war Shane. Shane lebt seit 10 Jahren in Deutschland und ist Teil der Gruppe “Balan Deutschland”, die in Deutschland Unterschriften für die Abwahl von KMT-Abgeordneten sammelt. Wir haben Ende März darüber gesprochen, warum Shane sich außerhalb Taiwans für taiwanische Politik engagiert, und wie die Unterschriftensammlung im Ausland funktioniert.
Das “罷藍” im Namen der Gruppe bedeutet übersetzt “Blau abwählen”. Mit “blau” ist die KMT-Partei gemeint. Warum sie nur KMT-Abgeordnete abwählen wollen, erklärt Shane so:
“Wir zielen auf Abgeordnete ab, die nicht für ihre Aufgabe geeignet sind, und leider gehören diese tatsächlich alle zur KMT.”
Sie werfen der KMT vor, die Volksmeinung zu ignorieren, die Verfassung zu untergraben und China zu begünstigen. Die Kuomintang, die sich 1949 nach ihrer Niederlage im chinesischen Bürgerkrieg auf Taiwan zurückzog und dort zunächst autoritär regierte, steht China heute in der Tat um einiges näher als die regierende Demokratische Fortschrittspartei. Diese hat ihre Wurzeln wiederum in der taiwanischen Demokratiebewegung der 70er und 80er Jahr.
Ganz konkret richtet Balan folgende Vorwürfe gegen die KMT:
“Erweiterung der Parlamentsrechte, unbegrenzte Macht der Abgeordneten, Verweigerung der Ernennung von Verfassungsrichtern, also Lähmung des Verfassungsgerichtshofs, Verabschiedung des Finanzausgleichsgesetzes ohne Diskussion, Behinderung administrativer Abläufe, Verkürzung der Einbürgerungsfrist für chinesische Ehepartner von sechs auf vier Jahre, unrechtmäßige Familienzusammenführung zur Beschleunigung der Bevölkerungsveränderung.”
Gegen die von der KMT verabschiedeten Gesetzesänderungen zur Erweiterung der Rechte des Parlaments fanden im Sommer 2024 die sogenannten "Blauvogel"-Proteste statt.....]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2025/04/16/0baaa40f18e780dd82c1ab61f3cac413.jpeg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>19</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ausländische Pflegekräfte: Ein Blick hinter die Kulissen]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69947</link>
      <description><![CDATA[Josefine hat sich während eines zweimonatigen Praktikums bei Radio Taiwan Internation mit der Situation von ausländischen Pflegekräften in Taiwan beschäftigt. In "Taiwan in Bewegung" erzählt sie von den Beweggründen für ihre Recherche, und wie Pflegebedürftige und Pflegekräfte in Taiwan gemeinsam für ein besseres Pflegesystem kämpfen.
Josefines Beitrag "Zwischen Fürsorge und Ausbeutung - Taiwans ausländische Pflegekräfte" findet ihr hier.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=69947</guid>
      <pubDate>Wed, 26 Mar 2025 20:55:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2025/03/26/3de43b92b2caed9d6cd1d6ed5a229702.mp3" type="audio/mpeg" length="67603200" />
      <itunes:title>Ausländische Pflegekräfte: Ein Blick hinter die Kulissen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Ausländische Pflegekräfte: Ein Blick hinter die Kulissen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Josefine hat sich während eines zweimonatigen Praktikums bei Radio Taiwan Internation mit der Situation von ausländischen Pflegekräften in Taiwan beschäftigt. In "Taiwan in Bewegung" erzählt sie von den Beweggründen für ihre Recherche, und wie Pflegebedürftige und Pflegekräfte in Taiwan gemeinsam für ein besseres Pflegesystem kämpfen.
Josefines Beitrag "Zwischen Fürsorge und Ausbeutung - Taiwans ausländische Pflegekräfte" findet ihr hier.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2023/08/31/20230831000146M.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>18</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Project Resurrection: Mit Kunst gegen das Korallensterben?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=63325</link>
      <description><![CDATA[Die niederländischen Künstlerin Karin Janssen lebt seit sechs Jahren in Taiwan und möchte mit ihrer Kunst eine Verbindung zwischen dem Leben an Land und im Wasser schaffen. Dafür hat sie eine Beton-Skulptur entworfen, die mit Korallen bepflanzt werden soll. Ob das im Angesicht von wiederholten Korallenbleichen in den Gewässern vor Taiwan überhaupt etwas bringt? Karin Janssen und die Klimawissenschaftlerin Dr. Sophie Nuber sind sich einig: künstliche Riffe zeigen, dass wir nicht machtlos im Kampf gegen den Klimawandel sind.
Mehr Informationen über Project Resurrection gibt es unter https://www.project-resurrection.com/]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=63325</guid>
      <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 21:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2025/01/30/82ff72d4e4278bfce9b733f3e6c7677c.mp3" type="audio/mpeg" length="55894080" />
      <itunes:title>Project Resurrection: Mit Kunst gegen das Korallensterben?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Project Resurrection: Mit Kunst gegen das Korallensterben?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die niederländischen Künstlerin Karin Janssen lebt seit sechs Jahren in Taiwan und möchte mit ihrer Kunst eine Verbindung zwischen dem Leben an Land und im Wasser schaffen. Dafür hat sie eine Beton-Skulptur entworfen, die mit Korallen bepflanzt werden soll. Ob das im Angesicht von wiederholten Korallenbleichen in den Gewässern vor Taiwan überhaupt etwas bringt? Karin Janssen und die Klimawissenschaftlerin Dr. Sophie Nuber sind sich einig: künstliche Riffe zeigen, dass wir nicht machtlos im Kampf gegen den Klimawandel sind.
Mehr Informationen über Project Resurrection gibt es unter https://www.project-resurrection.com/]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2025/02/19/cc58af86938fc6f4c2274e92ed4085b1.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>17</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Taiwanischer Vegetarismus im Wandel]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=70081</link>
      <description><![CDATA[Taiwan gilt als Paradies für Vegetarier, denn viele Menschen ernähren sich hier aus religiösen Gründen vegetarisch. Allerdings gibt es dadurch auch einige Unterschiede zum Vegetarismus in europäischen Ländern. Gleichzeitig bevorzugen auch immer mehr Taiwaner aus Umwelt- oder Gesundheitsgründen vegetarische Kost, wodurch immer mehr herkömmliche Restaurants vegetarische Gerichte auf ihre Speisekarte aufnehmen. Dabei greifen sie oft auf Fleischersatzprodukte zurück.
Im Januar hat Rti-Reporterin Juliane das Fleischersatz-Unternehmen Neofoods in Taoyuan besucht. Davon berichtet sie in dieser Folge, und bespricht gemeinsam mit ihrer Kollegin und langjährigen Vegetarierin Eva Triendl, wie sich Vegetarismus in Taiwan wandelt.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=70081</guid>
      <pubDate>Wed, 19 Feb 2025 16:15:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2025/02/19/49fd67b00c2c128722d8523c99d49461.mp3" type="audio/mpeg" length="92587200" />
      <itunes:title>Taiwanischer Vegetarismus im Wandel</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Taiwanischer Vegetarismus im Wandel</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Taiwan gilt als Paradies für Vegetarier, denn viele Menschen ernähren sich hier aus religiösen Gründen vegetarisch. Allerdings gibt es dadurch auch einige Unterschiede zum Vegetarismus in europäischen Ländern. Gleichzeitig bevorzugen auch immer mehr Taiwaner aus Umwelt- oder Gesundheitsgründen vegetarische Kost, wodurch immer mehr herkömmliche Restaurants vegetarische Gerichte auf ihre Speisekarte aufnehmen. Dabei greifen sie oft auf Fleischersatzprodukte zurück.
Im Januar hat Rti-Reporterin Juliane das Fleischersatz-Unternehmen Neofoods in Taoyuan besucht. Davon berichtet sie in dieser Folge, und bespricht gemeinsam mit ihrer Kollegin und langjährigen Vegetarierin Eva Triendl, wie sich Vegetarismus in Taiwan wandelt.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2025/02/19/03c7425d86e495613dd1103ec2024ed5.jpeg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>16</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Steht Taiwan ein Abwahl-Krieg bevor?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=63393</link>
      <description><![CDATA[In Taiwan rufen einige Politiker zur Massenabwahl ihrer politischer Gegner auf. Das ist in Taiwan zwar möglich, aber gar nicht so einfach, wie Professor Chen Fang-yu von der Soochow Universität erklärt. Welche Bedeutung Abwahlen in politischen System Taiwans haben, wie die unterschiedlichen Parteien zu diesem Instrument stehen, und was Taiwan jetzt bevorsteht, darüber sprechen wir in dieser Folge Taiwan in Bewegung.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=63393</guid>
      <pubDate>Thu, 23 Jan 2025 22:34:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2025/01/23/2f9eba73c7d8fc05649f2918928e5bb3.mp3" type="audio/mpeg" length="49076160" />
      <itunes:title>Steht Taiwan ein Abwahl-Krieg bevor?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Steht Taiwan ein Abwahl-Krieg bevor?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[In Taiwan rufen einige Politiker zur Massenabwahl ihrer politischer Gegner auf. Das ist in Taiwan zwar möglich, aber gar nicht so einfach, wie Professor Chen Fang-yu von der Soochow Universität erklärt. Welche Bedeutung Abwahlen in politischen System Taiwans haben, wie die unterschiedlichen Parteien zu diesem Instrument stehen, und was Taiwan jetzt bevorsteht, darüber sprechen wir in dieser Folge Taiwan in Bewegung.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/12/18/20241218000005M.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>15</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Um der Kinder willen, keine Atomkraft! Die Geschichte der taiwanischen Antiatomkraftbewegung]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=13650</link>
      <description><![CDATA[Warum kamen 1988 Abgeordnete von der deutschen Partei Die Grünen, darunter auch Hannelore Saibold, nach Taiwan? Wie veränderte der Tod eines Polizisten die taiwanische Antiatomkraftbewegung? Im Interview mit Rti erzählt Lin Chien-yen (林正原) von der Umwelt-NGO Green Citizen Action Alliance (GCAA) die bewegte Geschichte der taiwanischen Antiatomkraftbewegung. Von ihm erfahren wir unter anderem, wie J. Robert Oppenheimer taiwanische Austauschstudenten beeinflusste, warum Atomkraftgegner in Gongliao Kalender verbrannten, und wie ein Spruch der kommunistischen Partei Chinas zu einem Antiatomkraft-Slogan umgedichtet wurde.
Das in der Sendung erwähnte Buch "海島核事: 反核運動、能源選擇, 與一場尚未結束的告別" von Wang Shun-wei (王舜薇 ) und Tsui Su-hsin (崔愫欣) erzählt die Geschichte der taiwanischen Antiatomkraftbewegung und ist bisher nur auf Chinesisch erhältlich. Es erschien im Dezember 2023 bei Springhill Publishing.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=13650</guid>
      <pubDate>Wed, 01 Jan 2025 19:30:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/12/19/0da28ac69efbeaf00618c1238faed4bc.mp3" type="audio/mpeg" length="52711680" />
      <itunes:title>Um der Kinder willen, keine Atomkraft! Die Geschichte der taiwanischen Antiatomkraftbewegung</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Um der Kinder willen, keine Atomkraft! Die Geschichte der taiwanischen Antiatomkraftbewegung</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Warum kamen 1988 Abgeordnete von der deutschen Partei Die Grünen, darunter auch Hannelore Saibold, nach Taiwan? Wie veränderte der Tod eines Polizisten die taiwanische Antiatomkraftbewegung? Im Interview mit Rti erzählt Lin Chien-yen (林正原) von der Umwelt-NGO Green Citizen Action Alliance (GCAA) die bewegte Geschichte der taiwanischen Antiatomkraftbewegung. Von ihm erfahren wir unter anderem, wie J. Robert Oppenheimer taiwanische Austauschstudenten beeinflusste, warum Atomkraftgegner in Gongliao Kalender verbrannten, und wie ein Spruch der kommunistischen Partei Chinas zu einem Antiatomkraft-Slogan umgedichtet wurde.
Das in der Sendung erwähnte Buch "海島核事: 反核運動、能源選擇, 與一場尚未結束的告別" von Wang Shun-wei (王舜薇 ) und Tsui Su-hsin (崔愫欣) erzählt die Geschichte der taiwanischen Antiatomkraftbewegung und ist bisher nur auf Chinesisch erhältlich. Es erschien im Dezember 2023 bei Springhill Publishing.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2018/12/05/49594283556d2e5845e9b2d004175079.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>14</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Windkraft made in Taiwan? Über die Lokalisierungspolitik in der Offshore-Industrie]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=33997</link>
      <description><![CDATA[Nach Zahlen der Industrievertretung World Forum Offshore Wind waren in Taiwan Ende 2013 ingesamt 613 MW Offshore-Windkraftanlagen in Betrieb. Damit liegt Taiwan zwar weit hinter Deutschland, welches eine über 13 mal höhere Offshore-Windkraftkapazität hat. Dennoch ist Taiwan in den weltweiten Top10, was Offshore-Windenergie angeht.
In den vergangen Monaten gab es aber einiges an Trubel, denn die Europäische Union hatte Ende Juli 2024 bei der Welthandelsorganisation WTO ein Streitbeilegungsverfahren angefragt. Sie warf Taiwan vor, die taiwanischen Lokalisierungsanforderungen im Offshore-Wind Ausschreibungsverfahren würden gegen die WTO Regeln verstoßen.
Unter diesen Regelungen mussten Projektentwickler sich zu einem Minimum an Komponenten aus taiwanischer Herstellung bekennen, um an Offshore-Ausschreibungen teilnehmen zu können. Zudem konnte der Grad der Lokalisierung bei gleichwertigen Angeboten ausschlaggebend sein. Die erfolgreichen Bieter waren verpflichtet, den zugesagten Grad der Lokalisierung im Bau und Betrieb der Projekte zu erreichen. Bei Zuwiderhandlung drohten Vertragsstrafen. Mittlerweile wurden die Lokalisierungsanforderungen gelockert.
Wie es dazu kam, welche Auswirkungen die Lokalisierungspolitik hatte, und wie die Zukunft der Offshore-Windkraft in Taiwan aussieht, darüber redet Juliane mit David Chiang vom World Forum Offshore Wind.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=33997</guid>
      <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 21:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/12/19/6e298e86e0390b90b828d8a38f020768.mp3" type="audio/mpeg" length="58100160" />
      <itunes:title>Windkraft made in Taiwan? Über die Lokalisierungspolitik in der Offshore-Industrie</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Windkraft made in Taiwan? Über die Lokalisierungspolitik in der Offshore-Industrie</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Nach Zahlen der Industrievertretung World Forum Offshore Wind waren in Taiwan Ende 2013 ingesamt 613 MW Offshore-Windkraftanlagen in Betrieb. Damit liegt Taiwan zwar weit hinter Deutschland, welches eine über 13 mal höhere Offshore-Windkraftkapazität hat. Dennoch ist Taiwan in den weltweiten Top10, was Offshore-Windenergie angeht.
In den vergangen Monaten gab es aber einiges an Trubel, denn die Europäische Union hatte Ende Juli 2024 bei der Welthandelsorganisation WTO ein Streitbeilegungsverfahren angefragt. Sie warf Taiwan vor, die taiwanischen Lokalisierungsanforderungen im Offshore-Wind Ausschreibungsverfahren würden gegen die WTO Regeln verstoßen.
Unter diesen Regelungen mussten Projektentwickler sich zu einem Minimum an Komponenten aus taiwanischer Herstellung bekennen, um an Offshore-Ausschreibungen teilnehmen zu können. Zudem konnte der Grad der Lokalisierung bei gleichwertigen Angeboten ausschlaggebend sein. Die erfolgreichen Bieter waren verpflichtet, den zugesagten Grad der Lokalisierung im Bau und Betrieb der Projekte zu erreichen. Bei Zuwiderhandlung drohten Vertragsstrafen. Mittlerweile wurden die Lokalisierungsanforderungen gelockert.
Wie es dazu kam, welche Auswirkungen die Lokalisierungspolitik hatte, und wie die Zukunft der Offshore-Windkraft in Taiwan aussieht, darüber redet Juliane mit David Chiang vom World Forum Offshore Wind.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2023/09/10/20230910000018M.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>13</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Sorgen um taiwanisches Verfassungsgericht]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=29641</link>
      <description><![CDATA[Taiwan hat seit Feburar 2024 eine Minderheitsregierung. Die Demokratische Fortschrittspartei (DPP) stellt den Präsidenten, hat jedoch im Parlament nur 51 von 113 Sitzen, also kaum mehr als 45% der Sitze. Schon im Frühsommer verabschiedete die Opposition unter Protest der Regierungspartei sowie diverser Zivilgesellschaftlicher Gruppen eine Reform des Parlamentsgesetzes. Ende Oktober jedoch befand das taiwanische Verfassungsgericht diese Gesetzesänderungen jedoch für überwiegend verfassungswidrig. Nun sehen viele Anwälte, Rechtswissenschaftler und zivilgesellschaftliche Gruppen das Verfassungsgericht selbst in Gefahr. Grund dafür ist ein Gesetzesvorschlag, der die Zahl der für eine Entscheidung des Verfassungsgerichts erforderlichen Richter ändern möchte.
Darüber spricht Juliane in dieser Folge mit dem taiwanischen Verfassungsrechtler Lin Chia-ho (林佳和).]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=29641</guid>
      <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 21:00:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/11/26/788f3ceec2edd4d431ffdc748898da6f.mp3" type="audio/mpeg" length="29139840" />
      <itunes:title>Sorgen um taiwanisches Verfassungsgericht</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Sorgen um taiwanisches Verfassungsgericht</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Taiwan hat seit Feburar 2024 eine Minderheitsregierung. Die Demokratische Fortschrittspartei (DPP) stellt den Präsidenten, hat jedoch im Parlament nur 51 von 113 Sitzen, also kaum mehr als 45% der Sitze. Schon im Frühsommer verabschiedete die Opposition unter Protest der Regierungspartei sowie diverser Zivilgesellschaftlicher Gruppen eine Reform des Parlamentsgesetzes. Ende Oktober jedoch befand das taiwanische Verfassungsgericht diese Gesetzesänderungen jedoch für überwiegend verfassungswidrig. Nun sehen viele Anwälte, Rechtswissenschaftler und zivilgesellschaftliche Gruppen das Verfassungsgericht selbst in Gefahr. Grund dafür ist ein Gesetzesvorschlag, der die Zahl der für eine Entscheidung des Verfassungsgerichts erforderlichen Richter ändern möchte.
Darüber spricht Juliane in dieser Folge mit dem taiwanischen Verfassungsrechtler Lin Chia-ho (林佳和).]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/08/07/80c47875eb36972ad0383957009d8f5e.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>12</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bremst die KI-Industrie die taiwanische Energiewende?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=11210</link>
      <description><![CDATA[Der Anteil der taiwanischen Industrie am Gesamtstromverbrauch ist mit 55,3% sehr hoch. Das liegt auch darin begründet, dass die Fertigung von Halbleitern, bei denen Taiwan weltweit führend ist, sehr energieintensiv ist. So muss zum Beispiel die Luft in den Herstellungsräumen aufwendig und energieintensiv gefiltert werden. Greenpeace schätzt, dass der Stromverbrauch der Halbleiterindustrie in Taiwan bis 2030 auf 74 TWh anwachsen könnte. Das wäre eine Steigerung um 231% im Vergleich zu 2021, und fast so viel wie der Stromverbrauch von ganz Neuseeland. Künstliche Intelligenz, welche auf Halbleitertechnologie aufbaut, ist durch die Betreibung von riesigen Rechenzentren ebenfalls sehr ressourcenintensiv.
Alleine diesem erhöhten Stromkonsum gerecht zu werden, ist eine Herausforderung. International agierende taiwanische Hightech-Unternehmen, auch am unteren Ende der Lieferkette, haben dabei oft Verpflichtungen einzuhalten, in Zukunft klimaneutral zu prodzieren. Sie wollen daher Strom aus erneuerbaren Energien nutzen - aber woher soll dieser Strom kommen? In dieser Folge sprechen wir über die Herausforderungen für die taiwanische Energiewende durch Künstliche Intelligenz.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=11210</guid>
      <pubDate>Wed, 20 Nov 2024 18:07:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/11/20/ca82c6cb966d9d5d4580568a46ca18aa.mp3" type="audio/mpeg" length="17901120" />
      <itunes:title>Bremst die KI-Industrie die taiwanische Energiewende?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Bremst die KI-Industrie die taiwanische Energiewende?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Der Anteil der taiwanischen Industrie am Gesamtstromverbrauch ist mit 55,3% sehr hoch. Das liegt auch darin begründet, dass die Fertigung von Halbleitern, bei denen Taiwan weltweit führend ist, sehr energieintensiv ist. So muss zum Beispiel die Luft in den Herstellungsräumen aufwendig und energieintensiv gefiltert werden. Greenpeace schätzt, dass der Stromverbrauch der Halbleiterindustrie in Taiwan bis 2030 auf 74 TWh anwachsen könnte. Das wäre eine Steigerung um 231% im Vergleich zu 2021, und fast so viel wie der Stromverbrauch von ganz Neuseeland. Künstliche Intelligenz, welche auf Halbleitertechnologie aufbaut, ist durch die Betreibung von riesigen Rechenzentren ebenfalls sehr ressourcenintensiv.
Alleine diesem erhöhten Stromkonsum gerecht zu werden, ist eine Herausforderung. International agierende taiwanische Hightech-Unternehmen, auch am unteren Ende der Lieferkette, haben dabei oft Verpflichtungen einzuhalten, in Zukunft klimaneutral zu prodzieren. Sie wollen daher Strom aus erneuerbaren Energien nutzen - aber woher soll dieser Strom kommen? In dieser Folge sprechen wir über die Herausforderungen für die taiwanische Energiewende durch Künstliche Intelligenz.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/08/01/20240801000257M.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>11</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Aqua-PV in Taiwan: Sonnig mit Aussicht auf Fisch]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=10032</link>
      <description><![CDATA[Die taiwanische Regierung treibt den Ausbau von Solarenergie voran. Da es in Taiwan jedoch an Platz für Freiflächensolar mangelt, werden viele Dual-Use-Konzepte entwickelt. Eine davon ist Aqua-PV (魚電共生), also die Koproduktion von Fisch und Strom. Dabei werden entweder schwimmende PV-Anlagen auf Fischteichen installiert, oder Dächer über Fischteiche gebaut, und auf diesen Dächern dann Solaranlagen installiert. Aqua-PV ist eine Art von Agri-PV, also der Kombination von Photovoltaik mit landwirtschaftlicher Produktion.
In dieser Folge spricht Juliane mit Renee Huang von dem taiwanischen Solarunternehmen Formosa Solar über die Rolle von Aqua-PV in Taiwan.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=10032</guid>
      <pubDate>Wed, 13 Nov 2024 12:43:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/11/13/9af9defb1c11f7427a6413f5bbf3cd0b.mp3" type="audio/mpeg" length="23568960" />
      <itunes:title>Aqua-PV in Taiwan: Sonnig mit Aussicht auf Fisch</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Aqua-PV in Taiwan: Sonnig mit Aussicht auf Fisch</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Die taiwanische Regierung treibt den Ausbau von Solarenergie voran. Da es in Taiwan jedoch an Platz für Freiflächensolar mangelt, werden viele Dual-Use-Konzepte entwickelt. Eine davon ist Aqua-PV (魚電共生), also die Koproduktion von Fisch und Strom. Dabei werden entweder schwimmende PV-Anlagen auf Fischteichen installiert, oder Dächer über Fischteiche gebaut, und auf diesen Dächern dann Solaranlagen installiert. Aqua-PV ist eine Art von Agri-PV, also der Kombination von Photovoltaik mit landwirtschaftlicher Produktion.
In dieser Folge spricht Juliane mit Renee Huang von dem taiwanischen Solarunternehmen Formosa Solar über die Rolle von Aqua-PV in Taiwan.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/11/12/c17dd67abfa48d4b1fdcf9c153964577.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>10</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Debatte um Atomkraftlaufzeitverlängerungen]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=13645</link>
      <description><![CDATA[Juliane spricht in Teil 2 der des Interviews mit Lin Chien-yen (林正原) von der Green Citizen Action Alliance (GCAA) weiter über das umstrittene Thema Atomkraft in Taiwan. Wäre eine Laufzeitverlängerung technisch gesehen möglich? Und wie sieht die ideale Energiepolitik Taiwans aus?
Teil 1 des Interviews findet ihr hier.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=13645</guid>
      <pubDate>Wed, 06 Nov 2024 19:30:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/11/04/0da7e34ab96f20ca1bd85d549271872e.mp3" type="audio/mpeg" length="22979520" />
      <itunes:title>Die Debatte um Atomkraftlaufzeitverlängerungen</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Die Debatte um Atomkraftlaufzeitverlängerungen</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Juliane spricht in Teil 2 der des Interviews mit Lin Chien-yen (林正原) von der Green Citizen Action Alliance (GCAA) weiter über das umstrittene Thema Atomkraft in Taiwan. Wäre eine Laufzeitverlängerung technisch gesehen möglich? Und wie sieht die ideale Energiepolitik Taiwans aus?
Teil 1 des Interviews findet ihr hier.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/10/23/f5a8b93f76e32a277c29b2b3ed748111.png" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>9</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Taiwan LGBT+ Pride früher und heute]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=30384</link>
      <description><![CDATA[In dieser Sendung berichtet Juliane von der Taiwan Pride 2024. Dort hat sie mit zwei langjährigen Teilnehmerinnen darüber gesprochen, wie sich die Pride Parade im Laufe der vergangenen 20 Jahre verändert hat und welche Herausforderungen es heute noch für die LGBT-Community in Taiwan gibt.
Dazu erfahren wir, was die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe 2019 mit einer Pressekonferenz in einem McDonalds im Jahr 1986 zu tun hat, und was es bedeutet, dass die gleichgeschlechtliche Ehe in einem Spezialgesetz geregelt ist.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=30384</guid>
      <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 19:30:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/10/30/a724a32f107e0cfc5df454b916aabd39.mp3" type="audio/mpeg" length="23510400" />
      <itunes:title>Taiwan LGBT+ Pride früher und heute</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Taiwan LGBT+ Pride früher und heute</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[In dieser Sendung berichtet Juliane von der Taiwan Pride 2024. Dort hat sie mit zwei langjährigen Teilnehmerinnen darüber gesprochen, wie sich die Pride Parade im Laufe der vergangenen 20 Jahre verändert hat und welche Herausforderungen es heute noch für die LGBT-Community in Taiwan gibt.
Dazu erfahren wir, was die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe 2019 mit einer Pressekonferenz in einem McDonalds im Jahr 1986 zu tun hat, und was es bedeutet, dass die gleichgeschlechtliche Ehe in einem Spezialgesetz geregelt ist.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/10/30/3d7fc971217ff2add147f62fab965a44.JPG" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>8</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Taiwan als atomfreies Heimatland?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=30030</link>
      <description><![CDATA[Wie wir bereits in der Folge vom 16. Oktober gehört haben, ist der Atomausstieg bis 2025 in Taiwan eigentlich beschlossene Sache, allerdings wird eine Rückkehr zu Atomkraft in der Zukunft auch vom taiwanischen Präsidenten Lai Ching-te nicht kategorisch ausgeschlossen.
In dieser Folge spricht Juliane mit Lin Chien-yen (林正原) über die Gründe, die gegen die Verwendung von Atomkraft in Taiwan sprechen. Lin Chien-yen arbeitet für die 2000 gegründete Green Citizen Action Alliance, welche sich für soziale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Umwelt einsetzt.
Zu Teil 2 des Interviews geht es hier.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=30030</guid>
      <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 18:58:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/10/23/39738d55cb9fc82aa5cb280adf593cac.mp3" type="audio/mpeg" length="22544640" />
      <itunes:title>Taiwan als atomfreies Heimatland?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Taiwan als atomfreies Heimatland?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Wie wir bereits in der Folge vom 16. Oktober gehört haben, ist der Atomausstieg bis 2025 in Taiwan eigentlich beschlossene Sache, allerdings wird eine Rückkehr zu Atomkraft in der Zukunft auch vom taiwanischen Präsidenten Lai Ching-te nicht kategorisch ausgeschlossen.
In dieser Folge spricht Juliane mit Lin Chien-yen (林正原) über die Gründe, die gegen die Verwendung von Atomkraft in Taiwan sprechen. Lin Chien-yen arbeitet für die 2000 gegründete Green Citizen Action Alliance, welche sich für soziale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Umwelt einsetzt.
Zu Teil 2 des Interviews geht es hier.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/10/23/f5a8b93f76e32a277c29b2b3ed748111.png" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>7</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ist der taiwanische Atomausstieg in Gefahr?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=19132</link>
      <description><![CDATA[Der Atomausstieg ist in Taiwan eigentlich beschlossene Sache, der letzte Reaktor soll 2025 vom Netz gehen. Aber ist der Atomausstieg auch endgültig? Das fragt man sich in letzter Zeit, wenn man in Taiwan die Nachrichten verfolgt.
So sagte Präsident Lai Ching-te am 19. Juni, während seiner ersten Pressekonferenz seit seiner Amtseinführung, die Zukunft des Atomstroms stünde im neu gegründeten Nationalen Klimawandel-Komitee zur Diskussion. In diesem Komitee sitzt auch Tung Tzu-hsien (童子賢), Vorstand des Elektronikherstellers Pegatron, der sich zuletzt mehrmals für Atomstrom ausgesprochen hat.
In dieser Folge Taiwan in Bewegung hören wir, wie sich Regierungspolitiker in Taiwan zuletzt zum Thema Atomkraft positioniert haben.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=19132</guid>
      <pubDate>Wed, 16 Oct 2024 19:30:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/10/15/5c3af55d400a31ce8a73758547c42251.mp3" type="audio/mpeg" length="26252160" />
      <itunes:title>Ist der taiwanische Atomausstieg in Gefahr?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Ist der taiwanische Atomausstieg in Gefahr?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Der Atomausstieg ist in Taiwan eigentlich beschlossene Sache, der letzte Reaktor soll 2025 vom Netz gehen. Aber ist der Atomausstieg auch endgültig? Das fragt man sich in letzter Zeit, wenn man in Taiwan die Nachrichten verfolgt.
So sagte Präsident Lai Ching-te am 19. Juni, während seiner ersten Pressekonferenz seit seiner Amtseinführung, die Zukunft des Atomstroms stünde im neu gegründeten Nationalen Klimawandel-Komitee zur Diskussion. In diesem Komitee sitzt auch Tung Tzu-hsien (童子賢), Vorstand des Elektronikherstellers Pegatron, der sich zuletzt mehrmals für Atomstrom ausgesprochen hat.
In dieser Folge Taiwan in Bewegung hören wir, wie sich Regierungspolitiker in Taiwan zuletzt zum Thema Atomkraft positioniert haben.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2023/06/08/9b900ecaf90832055106c8cc77823a5d.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>6</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Solarstrom: Verfehlt Taiwan sein Ausbauziel?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=29612</link>
      <description><![CDATA[Taiwan will bis 2050 klimaneutral werden, eigentlich sollen bis 2025 20% des Stromes aus erneuerbaren Energien kommen. Davon soll Solarstrom 66% ausmachen, geplant sind 20 GW Solarkapazität bis 2025. Im Jahr 2023 hatte Taiwan 12,4 GW Solarkapazität, mittlerweile sind es 13,5 GW. Bis 2025 müsste Taiwan also noch 6,5 GW Kapazität bauen - ist das realistisch? Wohin mit den Solarzellen in einem Land, das zu 70% aus Bergen und Dschungel besteht? Und welche Geschäftsmodelle lohnen sich? Mit Maxim Niederau redet Juliane über die Chancen und Herausforderungen im Ausbau von Solarstrom in Taiwan.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=29612</guid>
      <pubDate>Wed, 02 Oct 2024 19:30:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/10/01/180d3fbcbf9edefc379eea1e3471db8b.mp3" type="audio/mpeg" length="46209600" />
      <itunes:title>Solarstrom: Verfehlt Taiwan sein Ausbauziel?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Solarstrom: Verfehlt Taiwan sein Ausbauziel?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Taiwan will bis 2050 klimaneutral werden, eigentlich sollen bis 2025 20% des Stromes aus erneuerbaren Energien kommen. Davon soll Solarstrom 66% ausmachen, geplant sind 20 GW Solarkapazität bis 2025. Im Jahr 2023 hatte Taiwan 12,4 GW Solarkapazität, mittlerweile sind es 13,5 GW. Bis 2025 müsste Taiwan also noch 6,5 GW Kapazität bauen - ist das realistisch? Wohin mit den Solarzellen in einem Land, das zu 70% aus Bergen und Dschungel besteht? Und welche Geschäftsmodelle lohnen sich? Mit Maxim Niederau redet Juliane über die Chancen und Herausforderungen im Ausbau von Solarstrom in Taiwan.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/07/04/20240704000042M.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>5</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bioprodukte in Taiwan: was bringt die Zukunft?]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=11027</link>
      <description><![CDATA[Im zweiten Teil des Interviews mit dem Biohof-Inspektuer Jerry Huang geht es um die Entwicklung von ökologischer Landwirtschaft in Taiwan in den letzten Jahren, sowie Zukunftsperspektiven.
Link zum ersten Teil]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=11027</guid>
      <pubDate>Wed, 25 Sep 2024 19:30:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/09/24/5b3bff6f91a9795f3cf62ca508d0d4e6.mp3" type="audio/mpeg" length="21908160" />
      <itunes:title>Bioprodukte in Taiwan: was bringt die Zukunft?</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Bioprodukte in Taiwan: was bringt die Zukunft?</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Im zweiten Teil des Interviews mit dem Biohof-Inspektuer Jerry Huang geht es um die Entwicklung von ökologischer Landwirtschaft in Taiwan in den letzten Jahren, sowie Zukunftsperspektiven.
Link zum ersten Teil]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/09/11/83b459152a1ca4ddda4baddaac8f107f.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>4</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Herausforderungen für ökologische Landwirtschaft in Taiwan]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=17286</link>
      <description><![CDATA[Der Biohof-Inspekteur Jerry Huang erzählt in dieser Sendung von den Herausforderungen, in Taiwan ökologische Landwirtschaft zu betreiben, und verrät, was passieren muss, damit man auch in Europa taiwanische Bioprodukte kaufen kann.]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=17286</guid>
      <pubDate>Wed, 18 Sep 2024 19:30:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/09/17/01bc2945494a10c82e3f5c2d848917d7.mp3" type="audio/mpeg" length="23018880" />
      <itunes:title>Herausforderungen für ökologische Landwirtschaft in Taiwan</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Herausforderungen für ökologische Landwirtschaft in Taiwan</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Der Biohof-Inspekteur Jerry Huang erzählt in dieser Sendung von den Herausforderungen, in Taiwan ökologische Landwirtschaft zu betreiben, und verrät, was passieren muss, damit man auch in Europa taiwanische Bioprodukte kaufen kann.]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/09/11/83b459152a1ca4ddda4baddaac8f107f.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>3</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Verfassungsgerichtsbarkeit in Taiwan]]></title>
      <link>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=32849</link>
      <description><![CDATA[Im Mai dieses Jahres fanden in Taiwan Proteste gegen eine Parlamentsreformen statt. Dennoch verabschiedete das taiwanische Parlament am 28. Mai eine Vielzahl an Änderungen des "Gesetzes über die Rechte des Parlamentes" (立法院職權行使法). Seit der Wahl im Januar hat die DPP-Partei von Präsident Lai Ching-te keine Mehrheit mehr im Parlament. Die DPP-Fraktion, das Kabinett, der Präsident und auch der Kontrollhof riefen daraufhin das taiwanische Verfassungsgericht an, die Gesetzesänderungen selbst, sowie auch das Gesetzgebungsverfahren auf Verfassungsmäßigkeit zu überprüfen.
In der heutigen Folge spricht Juliane mit dem Rechtswissenschaftler Dr. Yen-Jen Chen (陳衍任) über die taiwanische Verfassungsgerichtsbarkeit: welche Verfahrensarten gibt es am Verfassungsgericht? Wie kommt es, dass es in diesem Verfahren so viele Kläger gibt? Wie hat sich das taiwanische Verfassungsgericht historisch entwickelt?]]></description>
      <guid>https://www.rti.org.tw/de/programnews?uid=4&amp;amp;pid=32849</guid>
      <pubDate>Wed, 04 Sep 2024 14:44:00 +0800</pubDate>
      <enclosure url="https://sw.soundon.fm/p/B1AVQK/dts.podtrac.com/redirect.mp3/webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/program/2024/09/04/02d8f8f383b1aee873bdc855d9cde9b5.mp3" type="audio/mpeg" length="34322808" />
      <itunes:title>Verfassungsgerichtsbarkeit in Taiwan</itunes:title>
      <itunes:subtitle>Verfassungsgerichtsbarkeit in Taiwan</itunes:subtitle>
      <itunes:summary><![CDATA[Im Mai dieses Jahres fanden in Taiwan Proteste gegen eine Parlamentsreformen statt. Dennoch verabschiedete das taiwanische Parlament am 28. Mai eine Vielzahl an Änderungen des "Gesetzes über die Rechte des Parlamentes" (立法院職權行使法). Seit der Wahl im Januar hat die DPP-Partei von Präsident Lai Ching-te keine Mehrheit mehr im Parlament. Die DPP-Fraktion, das Kabinett, der Präsident und auch der Kontrollhof riefen daraufhin das taiwanische Verfassungsgericht an, die Gesetzesänderungen selbst, sowie auch das Gesetzgebungsverfahren auf Verfassungsmäßigkeit zu überprüfen.
In der heutigen Folge spricht Juliane mit dem Rechtswissenschaftler Dr. Yen-Jen Chen (陳衍任) über die taiwanische Verfassungsgerichtsbarkeit: welche Verfahrensarten gibt es am Verfassungsgericht? Wie kommt es, dass es in diesem Verfahren so viele Kläger gibt? Wie hat sich das taiwanische Verfassungsgericht historisch entwickelt?]]></itunes:summary>
      <itunes:image href="https://webfile.rti.org.tw/web/rti.org.tw/de/code/public/assets/images/2024/09/02/e60b9bcf39b18bc6e29befb8ef0074be.jpg" />
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit>
      <itunes:episode>2</itunes:episode>
      <itunes:season>1</itunes:season>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
  </channel>
</rss>